Passivhaus
Die Heizlast eines
Passivhauses liegt unter 15 kWh/m
2*a. Der Gesamt-
Primärenergiebedarf für alle Haushaltsanwendungen (Restheizung, Warmwasser, Lüftung, Kochen, Beleuchtung) darf 120 kWh/m
2*a nicht überschreiten.
Zu erreichen ist der
Passivhausstandard durch
- zusätzliche Wärmebrückenminimierung
- möglichst gute Südausrichtung des Hauses
- gute raumluftunabhänige Holzöfen oder Pelletöfen zur Nachheizung und Trinkwassererwärmung oder eine modulierende Luft-Luft-Wärmepumpe
- zusätzlich erhöhte Wärmedämmung
- 3fachverglaste Fenster
- Wärmerückgewinnung der kontrollierten Wohnungslüftung
- gutes AV Verhältnis (Verzicht auf Erker, Gauben, Dachflächenfenster, ... )
- ein Erdwärmtauscher oder Luftbrunnen
- möglichst große Solarkollektorflächen min. 16 m2 mit Pufferspeicher
- optimale Kollektorausrichtung nach Süden ohne Abschattung
- optimal dimensionierte Fensterverteilung
Nullenergiehaus
Das
Nullenergiehaus ist eine technische Weiterentwicklung eines
Passivhauses. Es weist im Jahresmittel eine ausgeglichene Bilanz zwischen zugeführter
Energie für Heizung, Warmwasser , Hilfs- und Haushaltsstrom und der am Gebäude z.B. über
Solarkollektoren selber erzeugten
Energie auf. Es zeichnet sich durch besonders hohe
Behaglichkeit bei sehr niedrigem
Energiebedarf aus. Das wird vor allem durch passive Komponenten (u.a.
Passivhaus Fenster, luftdichte
Gebäudehülle, besonders gute Wärmedämmung, kontrollierte Wohnraumbe- und Entlüftungsanlage mit
Wärmerückgewinnung und konsequenter Nutzung regenerativer
Energien, wie z.B. mittels
Erdkollektor oder thermischer Solaranlage) erreicht.
Ein energieautarkes Haus weist im Jahresmittel ebenfalls eine ausgeglichene Bilanz zwischen zugeführter Energie für Heizung, Warmwasser , Hilfs- und Haushaltsstrom und der am Gebäude z.B. über
Solarkollektoren selber erzeugten
Energie auf. Lediglich wird beim energieautarken Haus versucht, die
Energie, die beim Hausbau verbraucht wurde, ebenfalls wieder aufzubringen.
Energiegewinnhaus
Die "Energie-Gewinn-Häuser" benötigen keine Heizung mehr, und eine Solarstromanlage auf dem Dach soll jährlich 18 000 Kilowattstunden Strom produzieren. Der jährliche Heizwärmebedarf soll von 250 Kilowattstunden je Quadratmeter
Wohnfläche um 94 Prozent auf 15 Kilowattstunden verringert werden. Dafür werden neue Techniken weiterentwickelt und kombiniert: Dazu gehören eine 30 Zentimeter dicke Polystyroldämmung für die Aussenwände und dreifach verglaste
Fenster. Die in den Räumen entstehende Wärme wird beim Luftaustausch mit
Wärmetauschern entzogen und der Frischluft wieder zugeführt.
Sonnenhaus (Heliotrop-Haus) Das Hauskonzept entspricht dem schon länger angedachten Prinzip der Sonnenblume. Diese Blume dreht ihre Blütenköpfe und Blätter nach dem Sonnenstand von Osten nach Westen. Die Frucht bleibt in der Oststellung stehen.
Dem drehbaren Solarhaus Heliotrop® liegt die Idee zugrunde ein Gebäude zu konstruieren, das höchsten Ansprüchen an Architektur und Umweltschutz genügt und dennoch ohne lästige Einschränkungen seinen Bewohnern exklusiven Wohnkomfort bietet.
Das Heliotrop® ist nicht nur ein architektonisch außergewöhnliches Wohn- und Geschäftshaus, es repräsentiert vielmehr ein Konzept, das in jeder Hinsicht so ressourcenschonend wie möglich vorgeht.