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681

Rohrverlegepraxis - Niederhaltedübel

Autoren
OldBo
02.03.2010

Radtke 10.07.2009
Die Verlegung des Heizrohres erfolgt in den häufigsten Fällen durch unmittelbare Abwicklung vom Rohrbund. Bei Bundlängen von 120 m bereitet die Handhabung keine besonderen Schwierigkeiten. Bei größeren Bundlängen, z. B. 240 m, ist die körperliche Beanspruchung der Arme nicht zu unterschätzen.
Abb. 1. Rohrbund in Bögen flachlegen.
 Abb. 1. Rohrbund in Bögen flachlegen.
Abb. 2. Falsche Rohrführung führt leicht zum Abheben des Systems.
 Abb. 2. Falsche Rohrführung führt leicht zum Abheben des Systems.
Abb. 3. Niederhaltedübel.
 Abb. 3. Niederhaltedübel.
Abb. 4.<br />(Foto: Verfasser)
 Abb. 4.
(Foto: Verfasser)
Abb. 5. Niederhaltedübel mit gutem Trittschallbrückenschutz.<br />(Foto: Verfasser)
 Abb. 5. Niederhaltedübel mit gutem Trittschallbrückenschutz.
(Foto: Verfasser)

Die Verlegung des Heizrohres erfolgt in den häufigsten Fällen durch unmittelbare Abwicklung vom Rohrbund. Bei Bundlängen von 120 m bereitet die Handhabung keine besonderen Schwierigkeiten. Bei größeren Bundlängen, z. B. 240 m, ist die körperliche Beanspruchung der Arme nicht zu unterschätzen. Dennoch ist die unmittelbare Abwicklung von Hand die wohl meist praktizierte. Auf geraden Streckenabschnitten wird das Heizrohr abgerollt.

In Bögen und Wendeschleifen sollte das Rohrbund stets flach gelegt werden und zwar so, dass der natürliche Drall des aufgewickelten Heizrohres sich der Biegerichtung anpasst (Abb. 1.). Wird diese Handhabung nicht beachtet, entsteht im gesamten Bereich der Rohrbiegung ein aufwärts gerichteter Drall, der zum Abheben der Heizrohre, der Befestigungselemente, bzw. bei unmittelbarer Verbindung mit der WärmeTrittschalldämmung, auch zum Abheben dieser Schicht führen kann (Abb. 2.).

Besonders ausgeprägt ist diese Erscheinung bei reihenförmiger Verlegung. Zur Beseitigung dieses Übels müssen unter Umständen sogenannte Niederhaltedübel gesetzt werden, die das gesamte System am Boden halten. Das Setzen derartiger Dübel ist jedoch nicht ganz unproblematisch, weil durch die unmittelbare Verbindung zwischen Rohbetondecke und der späteren Estrichschicht eine mehr oder weniger intensive Schallbrücke entsteht. Im Allgemeinen werden Niederhaltedübe, bestehend aus einem Teller mit einem Einschlagschaft aus Kunststoff, verwendet. Zur Befestigung wird durch die Dämmung hindurch in die darunter befindliche Rohbetondecke gebohrt und der Tellerdübel mit seinem Schaft so tief eingeschlagen, wie es die Niederhaltung erfordert (Abb. 3.).

Bei Verwendung eines Spezialdübels, bestehend aus Einschlagschaft, Kugelkette und Niederhalteteller, alles in Kunststoff, lässt sich eine günstigere Trittschalldämmung erzielen (Abb. 5.).

Der Schaft wird zunächst in das gebohrte Loch eingeschlagen, die Kunststoffkugelkette straff gezogen und der Niederhalteteller seitlich auf die Kugelkette geschoben. Durch Einbringen des Estrichs wird die Kette entlastet.

Besonders kritisch ist die Verwendung von Niederhaltedübeln in den Räumen, die zuvor auf der Rohdecke eine Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit erfordern. Dies sind stets Kellerräume oder an Erdreich angrenzende Bereiche. Durch das Einbohren und Einschlagen der Niederhaltedübel wird diese sehr wichtige Abdichtung beschädigt, so dass je nach örtlichen Verhältnissen, von unten her, mehr oder weniger Feuchtigkeit in die Wärmedämmung eindringen kann. Die Gefahr, dass Heizrohre, Befestigungselemente oder die Wärmedämmung hochkommen, ist bei sachgemäßer spiralförmiger Verlegung der Heizrohre um ein Vielfaches geringer als bei reihenförmiger Verlegung. Darüber hinaus werden die Rohre in den Biegeradien, durch die Möglichkeit einer großzügigen Verlegung, wesentlich geringer beansprucht.

Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
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