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OldBo
27.02.2010

Radtke 03.08.2009
Fußbodenheizungen haben stets einen Verlustwärmestrom, der von den Heizrohren durch die darunter liegende Dämmschicht und die darunter liegende Rohdecke geht.
Abb. 1. Das neue air-con-System, eine Fußbodenheizung mit unterlegter Warmluftführung.<br />Das System ist ideal für Wohnungslüftung mit<br />Wärmerückgewinnung. (Werkfoto: Schütz)
 Abb. 1. Das neue air-con-System, eine Fußbodenheizung mit unterlegter Warmluftführung.
Das System ist ideal für Wohnungslüftung mit
Wärmerückgewinnung. (Werkfoto: Schütz)
Abb. 2. Aufbau des bio-therm-Klimabodens von eht als Grundbaustein des air-con-Systems.
 Abb. 2. Aufbau des bio-therm-Klimabodens von eht als Grundbaustein des air-con-Systems.
Fußbodenheizungen haben stets einen Verlustwärmestrom, der von den Heizrohren durch die darunter liegende Dämmschicht und die darunter liegende Rohdecke geht. Er ist abhängig von

• Verlegeabstand der Rohre
• Betriebstemperatur der Rohre
Wärmeleitwiderstand der Dämmschicht
Wärmeleitwiderstand der Rohdecke
• Umgebungstemperatur unterhalb der Rohdecke
Bodenbelag oberhalb der Fußbodenheizung

Der Bodenbelag der Fußbodenheizung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Betriebstemperatur des Fußbodenheizungssystems. Er muss in Verbindung mit dem Verlegeabstand der Heizrohre die geforderte spezifische Wärmeleistung des zu beheizenden Raumes abdecken. Je größer der Wärmeleitwiderstand des Bodenbelages ist, desto wärmer müssen die Rohrleitungen der Fußbodenheizung sein. Das aber vergrößert die Temperaturdifferenz zwischen der Heizrohrebene und der Umgebungstemperatur unterhalb der Rohdecke. Liegt unterhalb der Decke ein weiterer beheizter Raum, so kommt der Verlustwärmestrom der Fußbodenheizung diesem Raum zugute, d. h. es ist kein Verlust im eigentlichen Sinne.

Anders sind die Verhältnisse, wenn unterhalb der Rohdecke z. B. ein unbeheizter Keller  oder Erdreich liegt. Jetzt ist der nach unten gerichtete Wärmestrom der Fußbodenheizung ein echter, möglichst zu vermeidender, Verlustwärmestrom. Dieser ist natürlich besonders groß, wenn die Temperaturdifferenz zwischen dem Fußbodenheizungssystem und der Umgebung unterhalb der Rohdecke groß ist. Die Betriebstemperatur der Fußbodenheizung ist abhängig von der jeweiligen Außentemperatur, so dass der nach unten gerichtete Verlust nicht als ganzjährig konstant anzusehen ist, sondern sich in dem Maße ändert, wie auch die Außentemperatur.

Diesen nach unten gerichteten Wärmeverluststrom kann man natürlich durch eine höherwertige Dämmschicht unterhalb der Heizrohre weitestgehend eindämmen, ganz ausschalten lässt er sich nicht.

In einer weiteren Ausführungsform eines Fußbodenheizungs-Anbieters weisen die Dämmplatten auf ihrer Unterseite Noppenkonstruktionen auf, so dass nach der Verlegung zwischen Dämmung und Rohboden ein Hohlraum von ca. 30 mm Höhe entsteht. Durch ein Luftkanalsystem wird dem Raum Luft entzogen, durch den Hohlraum geschickt und zurück in den Raum geleitet. Dabei erwärmt sich die durchgesetzte Luft und gibt auch einen Teil der Verlustwärme der Fußbodenheizung an den Raum ab.

Diese Form der Energieausnutzung ist sicher praktikabel, zumal auch Außenluft hindurchgeführt und somit vorgewärmt werden kann. Die Auslassgitter im Fußboden sollten zu Reinigungszwecken herausnehmbar sein.

Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
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verdammt schrieb: Hallo cirion, Hallo Rastelli, ich bin echt so froh das ihr euch Zeit nehmt und mich unterstützt mit meiner Anlage. Hier unter diesem Link habe ich alles abgelegt und wenn weiter was benötigt wird...
mtx0815 schrieb: Moin ! Die im Gerät verbaute Pumpe ist ungeregelt. Der Kabelbaum ist allerdings universal und hat daher den Anschluss für die Drehzahlregelung einer UPER20-60 alternativ einer UPM20-70. ABER die Software...
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