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16.03.2009 22:38:57 |
Hallo! Ein paar Fragen sind bei mir nach Studium im Forum noch offen geblieben: Ich möchte ein Gebäude mit einer Brennwerttherme heizen (geplant:55/45°). Größtenteils mit normalen HK, in zwei Räumen mit FBH (ca.25m²). Theoretisch könnte ich mir ja den Mehraufwand eines extra geregelten Heizkreises für die FBH sparen und diese direkt mit an den normalen Strang anschließen. Das Rohr sollte die Vorlauftemperatur von 55° ja problemlos verkraften(..bis 70°). Auch wenn eine geregelte Therme ev. noch etwas höher heitzt. Wie sieht das aber mit dem Estrich aus? Extremfall: Winter, Frostschutzbetrieb (ca. 5°), ich drehe die Heizung auf und es strömt 55° warmes Wasser durch die Rohre ein. Überlebt das der Estrich oder gibt es da Probleme? Außerdem muß ich nach Berechnung zwei Heizkreise verlegen. Sollte ich nun den Raum halbieren oder wg. der gleichmäßigeren Wärmeverteilung die Rohrschlangen lieber "ineinander" verlegen. Das die Heizkreisverteiler oft erfolgreich in der Decke unterhalb des zu heizenden Bodens verbaut werden habe ich gelesen, bekomme ich aber durch meinen Mischbetrieb mehr Probleme mit Luft in der Anlage als eine reine FBH-Anlage? Ich bin schon mal auf eure Antworten gespannt. Viele Grüße Tobias
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17.03.2009 06:41:54 |
Bei dem Konzept ist ein Brennwertgerät (Brennwerttherme) fehl am Platz, das Geld (Mehrpreis) kann man sparen. Im Übrigen ist das Konzept eine Fehlplanung, deswegen und darüberhinaus kein Kommentar.
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17.03.2009 11:17:03 |
Hallo! Nun verate mir doch bitte noch, was an diesem Konzept so verkehrt ist. Noch ein paar Erklärungen zum Verständis: Es handelt sich um einen Garage-Werkstatt-Bungalow mit ca. 90m² Nutzfläche. Ein Erdgas-Anschluß ist vorhanden. Da gerade in Werkstatt / Garage eine Fußbodenheizung wohl denkbar ungünstig ist fiel die Entscheidung für eine Gas- Brennwerttherme mit konventiellen Heizkörpern. (VL 55° / RL 45° als Berechnungsgrundlage) In dem als Küche genutzten Bereich ist jedoch niergend genug Wandfläche für einen Heizkörper frei, weshalb dort eine Fußbodenheizung verlegt werden soll. Direkt unter dieser Küche befindet sich die Dusche / Toilette und es wäre dann wohl angebracht gleich noch einen Heizkreis in diesen Fußboden zu verlegen. Für die Ansteuerung könnte ich einen zweiten geregelten Heizkreis mit Pumpe und elektrischem Mischer, von der Therme gesteuert, verwenden. Die Frage ist nun, lohnt sich der Aufwand für 25m²? Als Alternative könnte ich die FBH direkt mit an den 55/45 Heizkreis anschließen und mit Thermostat oder RTL-Ventil regeln. Dann fließen aber 55° in den Fußboden - deshalb meine Fragen. Vieleicht ist ja dieser Gedankengang nun doch etwas verständlicher geworden, oder haben sich hier wirklich Planungsfehler eingeschlichen und es gäbe eine bessere Lösung. Ich bin für jeden Tipp offen, da momentan an der HEizung noch nichts gebaut ist. Viele Grüße Tobias
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17.03.2009 11:31:24 |
Warum nicht überall Fußbodenheizung und dann in der Garage/Werkstatt Heizkörper, die mit den Temperaturen der FBH auskommen?? Vom Prinzip bleibt es das Gleiche.
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17.03.2009 14:41:27 |
Prinzipiell ja, aber im DG habe ich wenig Aufbauhöhe und wollte deshalb möglichst niedrig bleiben --> keine FBH. Die Garagenheizkörper müßten bei niedrigerem Vorlauf ein ganzes Stück größer werden, deshalb halte ich die 55° Variante für einen guten Kompromiss. Aber: Hält denn Estrich die 55° (oder noch paar Grad mehr) aus? Kann dazu jemand was sagen?
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17.03.2009 17:17:46 |
In den Estrich sollte man mit max. 40 °C VL-Temp. "fahren". Höhere Temperaturen verursachen auf Dauer (mehrere Jahre) ein Anheben oder andere Deformierungen im Bodenbelag. unverbindlich Asukunft ! aber meine Erfahrung. Udo
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17.03.2009 17:32:45 |
Hält denn Estrich die 55° (oder noch paar Grad mehr) aus?Aushalten ja, aber die Frage ist "wie lange". Üblich ist eine max. Auslegungstemp. von 45°C. Details dazu könnte ein Estrichleger beantworten. Es gibt für die verschiedenen Estrichsorten auch Herstellervorgaben. Bei Calciumsulfat liegt die max. Temp. bei 50°c wenn ich mich richtig erinnere. Gruß Ralf
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17.03.2009 19:46:54 |
hallo, auch für zimmer mit niedrigen höhen gibt es gute systeme. mfg
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23.03.2009 21:36:11 |
Für Fermazell und Rigidur geben die Hersteller soweit wie ich das rausgelesen habe 45°C als maximale Dauertemperatur an. Was ist eigentlich für ein Estrichmaterial bei dir verbaut ? Gruß Lumi01
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07.04.2009 08:17:36 |
Hallo iTob, vielleicht kannst Du eine separate Pumpe für die FBH-Kreise mit einem Mischer einbauen, sodass in den FBH-Kreis immer nur ein Teil der 55° eingemischt wird. Mit einem günstigen manuellen Mischer und einem einfachen Rohrthermometer kannst Du dann die FBH- Vorlauftemperatur entsprechend niedriger als den Heizkörperkreis halten. Ich hatte mal ein Reihenhaus, da war das auch so installiert, und hat eigentlich problemlos funktioniert. Man braucht halt so 1-2 Monate bis man die Einstellungen genau raus hat, aber dann klappt das gut - auch ohne geregelten Mischer und Fernfühler, etc. VG, Hauie.
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09.04.2009 18:52:10 |
Der Rücklauf sollte sich der Raumtemperatur nähern, sprich, der Vorlauf geht in die Heizkörper und anschließend durch die Fußbodenheizung, wo sich das Heizwasser ausreichend abkühlt, um gut kondensieren zu können. je mehr Kondensation, desto weniger Säuregehalt des Kondenswassers und um so länger lebt die Anlage. Um eine gute Regelbarkeit zu erreichen, sollten auch in den Räumen mit Fußbodenheizung Heizkörper vorhanden sein. Eine sorgfältige Berechnung ist sinnvoll.
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15.04.2009 19:37:27 |
Hallo iTop, bitte vergiss den Beitrag von Bernd Schlüter er hat sich sicherlich den Beitrag wo anders anbringen wollen. Baue die Anlage wie geplant, mit Brennwerttherme, HK und Fbhzg. Dein Problem mit der Vorlauftemperatur des Fbhzg. lässt sich z.B. mit einer Multibox von USH oder Heimeier: Multibox RTL, UP-Kasten mit Rücklauftemperaturbegrenzer einfach und kostengünstig regeln. Ein Mischerkreis ist nicht erforderlich. Hier wird die Temperatur im Rücklauf begrenzt und somit die max. Oberflächentemperatur von 29°C gesichert. Die Vorlauftemp. dürfen 40°C nicht überschreiten. Bei deiner Garage reicht eine Box aus, ohne zweite Pumpe ohne weitere Regelung. Traust Du dem trotzdem nicht, schaue Dir das Rotex System 70 an. Hier können sogar 70°C eingeleitet werden ohne das es zu Estrichschäden kommt. Zum Nachlesen: www.rotex.de http://www.ush-innovationen.de/_neu/index.html http://www.heimeier.com/de/index.asp?art=explorer&g1=3&g2=25&g3=10&g4=0&g5=0&g6=0 Mfg aus Berlin
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15.04.2009 19:45:25 |
Bei dem Konzept ist ein Brennwertgerät (Brennwerttherme) fehl am Platz, das Geld (Mehrpreis) kann man sparen.Das Konzept ist sicher alles andere als optimal, aber diese Aussage bedarf schon einer Erklärung.
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15.04.2009 20:08:10 |
Schau mal bei http://www.laing.de/produkte/beimischer/ nach.
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20.04.2009 16:04:29 |
Vielen Dank für die Tipps. Ich werde es dann wohl einfach mal darauf ankommen lassen. Wenn ich die Heizkreise nur über RTL-Ventile steuere kann es eben passieren, dass das Wasser welches einströmt erst einmal die 55° hat, aber ich hoffe dass das im Toleranzbereich des Estrichs liegt. Noch etwas anderes: Ich habe vor, den Verteiler direkt über der Therme an der Decke zu montieren, da der zu beheizende Fußboden direkt darüber liegt. Im Forum habe ich gelesen, dass die Probleme wg. der schlechteren Entlüftungsmöglichkeit nicht zu gravierend sind und es durchaus oft vorkommt, dass der Verteiler unter dem Fußboden montiert wird. Gibt es nun eine Möglichkeit die RTL-Ventile am Verteiler (elektrisch) fernzusteuern? Einen Stellmotor aufzuschrauben wäre ja sicher kein Problem, aber ich bräuchte zur Steuerung dann ja kein Thermostat sondern nur einen Drehregler, welcher den Stellmotor bewegt. Gibt es denn so etwas? Viele Grüße Tobias
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