Rohrverbindungen mit Steckfittings werden ohne Werkzeuge (keine Pressgerät, Zangenschlüssel, Maul- oder offene Ringschlüssel) montiert. Nur für das Entgraten und Kalibrieren der Rohre werden bei einigen Herstellern systemspezifische Werkzeuge benötigt. In der Regel sind diese Verbindung unlösbar. Nur bei wenigen Herstellern (z. B. Tectite®) kann die Verbindung wieder gelöst und der Fitting anschließend wieder verwendet werden.
Auch wenn sich bei den gestandenen Heizungsbauern und Gas- und Wasseristallateuren immer wieder die Fußnägel aufrollen, setzt sich neben der Press- und Klemm- bzw. Schneidringtechnik auch die Stecktechnik immer mehr durch. Und hier besonders bei Reparaturarbeiten in Bestandsanlagen.
Ablängen, anfasen, (entgraten), stecken, dicht
Grundsätzlich sind die Vorgaben der Hersteller genau einzuhalten. Diese sagen aus, für welche Anlagen (Trinkwasser, Heizungsanbindung und Fußbodenheizung) und Rohrarten (Mehrschichtverbundrohre, PB-Rohr [Polybuten], Metallrohre [Kupfer, Edelstahl]) das jeweilige System geeignet bzw. zugelassen ist. In der Prasxis werden hauptsächlich Steckfittings in den Dimensionen 16, 20, 25 und 32 mm, selten bis 54 mm, eingesetzt.
Die Arbeitsschritte zur Herstellung der Steckfittingverbindung ist bei fast allen Systemen gleich. Die Rohrleitung wird mit der Rohrschere oder einem Rollenrohrabschneider rechtwinklig abgelängt. Je nach System muss das Rohr mit einem systemspezifischen Werkzeug vorbereitet (kalibriert, entgratet und angefast) werden. Danach wird das Rohr wird in den Fitting gesteckt und die druckdichte Verbindung ist hergestellt. Die Überprüfung des Steckvorgangs erfolgt entweder optisch durch mehrere Sichtfenster im Steckfitting, durch farbige Signalringe, einen Steckindikator und/oder akustisch durch ein lautes Klick-Geräusch.
Leider wird bei diesen Systemen der Hinweis, dass
nur eingetragene Installateurbetriebe an
Trinkwasserleitungen arbeiten dürfen, nicht angegeben.
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Die Zewo-Stecktechnik basiert auf einem metallischen Pressring (Halterungshülse), der sich im Inneren der Steckfittinge befindet. Dieser Pressring wird aus einem besonderen Stahl gefertigt, der durch eine Spezialwärmebehandlung eine enorme Presskraft erreicht. So springt beim Einschieben des Rohres in den Steckfitting eine Sperre heraus und der Pressring verpresst mit absoluter Sicherheit das Rohr auf dem Stützkörper des Fittings. Dabei nimmt der Pressring perfekt die dimensionalen Veränderungen auf, die sich im Rohr ergeben können.
Diese absolut dichte, nicht lösbare Verbindung garantiert eine hohe Sicherheit. Die Verbindungen sind absolut sicher gegen Zugbewegungen, aber auch gegen Temperaturwechsel und Druckbelastungen.
Nachteilig wirken sich die oft sehr geringen Querschnitte in den Fittings negativ auf den Durchfluss aus.
Leider wird bei diesen Systemen der Hinweis, dass nur eingetragene Installateurbetriebe an Trinkwasserleitungen arbeiten dürfen, nicht angegeben.
Dieses System wird nicht mehr angeboten.