Wenn nach der
alten DIN 4751 Teil 1 eine
geschlossene Anlage (< 110 °C) gebaut werden sollte, so wurde das
DIN-Gefäß an der
höchsten Stelle der Anlage mit einem
Belüftungsventil und einem
Sicherheitsventil, meistens gewichtsbelastet (0,5 bar), eingebaut.
Funktionsweise
Diese Anlage wird
vollständig gefüllt. Bei dem
Aufheizen steigt der Druck und das Ausdehnungswasser wird über das
Sicherheitsventil abgeführt. Bei dem Abkühlen des
Wassers wird
Luft in
das Gefäß durch das Belüftungsventil eingesaugt. Bei den nächsten
Aufheizungen stellt sich ein, dem Druck entsprechendes
Luft- oder besser
gesagt Stickstoffpolster, ein, denn der Sauerstoffanteil der
Luft geht
eine innige Verbindung mit den
Stahlteilen ein.
Diese Gefäßart ist der Vorläufer der
Membrandruckausdehnungsgefäße (MAG).