Diese
BioMembranTechnologie ist eine
Kombination von
biologischer Aufbereitung und
Ultrafiltration. Dadurch langfristig hygienisch einwandfreies
Betriebswasser (
Grauwasser) garantiert, das die Anforderungen der EU-Badegewässerrichtlinien übertrifft.
So arbeitet z. B. eine
GEP-Grauwassernutzungsanlage mit der
BioMembranTechnologie mit biologischer Aufbereitung und
Membranfiltration mit MicroClear®-Technologie.
Diese Anlage besteht aus
3 Anlagenteilen.
Im
Grauwasser-Sammel- und Vorratsbehälter findet die
1. Reinigungsstufe statt
. Dass dem Behälter zugeführte
Grauwasser wird
biologisch geklärt. Der Behälter wird zur Sauerstoffanreicherung belüftet, die spezifischen Reinigungsbakterien sorgen für den Abbau der organischen Inhaltsstoffe, Sedimente setzen sich ab und werden im Rahmen der jährlichen
Wartung vom Behälterboden abgelassen.
Eine
Tauchpumpe führt das behandelte
Grauwasser dem
BMT-Behälter zu. Im BMT-Behälter, der mit der erforderlichen Anzahl MicroClear®-Filter (Porengröße 0,00005 mm, d.h. Ultrafiltration) ausgestattet ist, findet die
2. Reinigungsstufe durch BioMembranTechnologie statt; die biologische Reinigungsstufe mit entsprechender Belüftung wird fortgeführt und der MicroClear®-Filter verhindert, dass Bakterien und andere Stoffe in den Klarwasserbehälter gelangen.
In speziellen Filtergehäusen (MB) werden MicroClear® Kassetten (MCXL) eingebaut. Durch ein integriertes Belüftungssystem ist in bestimmten Anwendungen nur ein minimaler Chemikalieneinsatz notwendig. Die Permeatabzüge tragen mit ihrem genau auf die Filter abgestimmten und gleichmäßigen Filtrationsdruck zum reibungslosen Betrieb bei.
Das
MicroClear® System sollte nur nach einer fachgerechten Beratung eingesetzt werden, damit eine richtige Auslegung der Anlage sichergestellt ist. Dies ist besonders wichtig, wenn es sich um eine Berechnung der Basis-Parameter einer Kläranlage handelt.
Funktionsweise in einer
Kläranlage
Die
MicroClear® Filter funktionieren nach dem
"out-in" Prinzip. Die Filter sind vollständig im
Belebtschlamm der
Kläranlage eingetaucht und das Filtrat wird mit einem
Unterdruck von ca. 0,15 bar entnommen. Nach dem Passieren der Membran gelangt das Filtrat durch die Noppenstruktur in der Grundplatte praktisch drucklos bis zu den Filtratauslässen. Entscheidend für den problemlosen Betrieb ist die gleichmäßige Druckverteilung über die Filterplatte - und zwar von Anfang an. Bei ungleichmäßiger Druckverteilung entstehen Areale mit sehr hohem Durchsatz, während Teile der Filterfläche ungenutzt bleiben.
Mit der "MicroClear® Full Surface Distribution" Technologie ist sichergestellt, dass jeder Quadratzentimeter der Membran genutzt wird - und zwar gleichmäßig vom ersten Tag bis zum Tag der Grundreinigung. Mit der einzigartigen Luftblasenreinigung werden Beläge auf der Membran rein physikalisch entfernt - ohne ständige chemische Rückspülung mit chlorhaltigen Chemikalien.
Im Unterschied zu vielen anderen getauchten Filtersystemen ist die
MicroClear® Membran eine echte Ultrafiltrationsmembran und bietet daher
eine deutlich höhere Rückhalterate als eine Mikrofiltrationsmembran.
Bakterien und selbst Viren (bis zu 99,9999%) werden von der
physikalischen Barriere sicher zurückgehalten. Eine Nachklärung, wie sie in herkömmlichen Kläranlagen benötigt wird, entfällt bei Einsatz der getauchten MicroClear® Filter.
Das innovative System mit seinem einzigartigen Selbstreinigungsmechanismus der Filter ist europaweit patentiert. Quelle: Weise Water Systems GmbH