Schon im
12. Jahrhundert wurden in Mitteleuropa
Windmühlen eingesetzt. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts waren dann 200.000 Windmühlen in Betrieb. Diese wurden nicht nur als Getreidemühlen, sondern auch als
Pumpen zum
Trockenlegen von
Sumpfgebieten und
Trockenhalten von den
Niederungen (Polder, Koog, Groden) in Holland und an der Nordseeküste eingesetzt.
Sie wurden Anfang des 19. Jahrhunderts nach dem zunehmenden Einsatz der
Dampfmaschinen stillgelegt. Im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts wurde die
Windenergie zur
Stromerzeugung, z. B. auch durch
Kleinwindkraftanlagen "wiederentdeckt". So werden inzwischen viele Landwirte zu
Energiewirten.
Die
Windkraftpumpen werden seit Jahrzehnten zur stromlosen
Föderung von
Wasser und
Sauerstoff in der
Fisch- und
Landwirtschaft (z. B. aus
Brunnen auf Viehweiden) eingesetzt.
Die Windkraftpumpe besteht aus einem feuerverzinkten freistehenden Mast, der das
wartungsfreie Exentergetriebe, den
ausgewuchteten Rotor und die
Windfahne, die zur
Steuerung und Abschaltung dient, sowie die
Pumpenanlage. Das hohe
Drehmoment des Rotors ermöglicht eine
Wasser- sowie Sauerstoffförderung schon bei Windstärke 1 bis 2 Beaufort je nach Saughöhe, wobei schon bei Windstärke 4 bis 5 die Nennleistung erreicht ist. Die Windfahne dient auch zur Drehzahlbegrenzung des Rotors bei Starkwind und verhindert gleichzeitig eine Beschädigung der
Windkraftanlage. Das Rotorkreuz und Windfahnengestänge sind feuerverzinkt, die Rotorflügel und Windfahnenbleche sind aus rostfreien Edelstahl.
Die
Windkraftpumpen eignen sich für
Be- und
Entwässerung, für Weidetränken, zum Umpumpen, zur Bewässerung und zur Belüftung von Fischteichen. Quelle Molzan Windkraftpumpen