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OldBo
08.09.2019
Die Pressfittigverbindung ist eine kraftschlüssige Verbindung, die durch das Verpessen gegen auseinanderziehen gesichert ist. Die Abdichtung zwischen Rohr und Fitting erfolgt durch werkseitig in Rillen der Fittingmuffe oder des Fittingstutzens ein bzw. aufgelegte O-Ringe. Ein DVGW-Prüfzeichen ist für Trinkwasser-, Gas- und Flüssiggasinstallationer forderlich.
Pressfitting
 Pressfitting
Quelle: Bosy
Pressfittingsystem
 Pressfittingsystem
Quelle: Deutsches Kupferinstitut e.V.
Die Pressfittigverbindung ist eine kraftschlüssige Verbindung, die durch das Verpessen gegen auseinanderziehen gesichert ist. Die Abdichtung zwischen Rohr und Fitting erfolgt durch werkseitig in Nuten der Fittingmuffe oder des Fittingstutzens ein bzw. aufgelegte O-Ringe. Ein DVGW-Prüfzeichen ist für Trinkwasser-, Gas- und Flüssiggasinstallationer forderlich.

Einsatzbereiche:
  • Trinkwasser (kalt und erwärmt)
  • Heizung bis 110 °C
  • Regenwasser
  • Solaranlagen
  • Gasanlagen
  • Druckluft bis 16 bar, ölfrei
Für Gasinstallation oder Solaranlagen müssen Pressfittings mit speziellen Dichtelementen versehen sein.

Der empfohlene Ablauf des Verpressens ist:
  1. Kontrolle der richtigen Einstecktiefe, um sicherzustellen, dass das Rohr bei der Vormontage nicht versehentlich aus den Formstücken herausgezogen wurde und eine sichere Verpressung möglich ist.
  2. Zange so ansetzen, dass die Sicke der Muffe in der mittigen Aussparung des Werkzeuges ist und nach der Bedienungsanleitung des Herstellers die Verpressung ausführen.
  3. Verpressungen systematisch in einer selbstgewählten Reihenfolge (z.B. in Fließrichtung des Wassers) durchführen, um sicherzustellen, dass alle Muffen aller Formteile verpresst wurden. (Hinweis: Beim Abdrücken der Leitungen können u.U. auch unverpresste Verbindungen bei einem Prüfdruck von 16 bar noch dicht sein, jedoch später im bestimmungsgemäßen Betrieb bei Druckstößen im System undicht werden oder vom Rohr gedrückt werden!)
  4. Prüfen der vollständigen und ordnungsgemäßen Verpressung.
Die Arbeitsgänge beim Pressen
1. Entgraten, weiche Rohre kalibrieren
2. Einstecktiefe markieren
3. Sitz des Dichtelementes prüfen
4. Fitting bzw. Rohr unter leichtem Drehen auf- bzw. einschieben
5. Pressbacke auswählen, aufsetzen und Pressvorgang auslösen
6. Verpresste Verbindungen kennzeichnen
Presssystem für Solaranlagen mit O-Ring sowohl aus EPDM (Temperatur bis zu +120 °C, Dampf kompatibel) oder speziell füe Anwendung im Solarbereich mit grünem Zeichen (Temperaturen bis zu +180 °C bzw. +200 °C (nach Herstellerangeben), aber nicht mit Dampf kompatibel).
Pressverbindungssystem "Megapress"
Megapress-Verbindung
 Megapress-Verbindung
Quelle: Viega GmbH & Co. KG

Mit dem Pressverbindungssystem "Megapress" können auch dickwandige Stahlrohre (DIN EN 10220 [alt > DIN 2448 - Siederohr], DIN EN 10255 [alt > DIN 2440 / 2441 - mittelschwere und schwere Gewinderohre]) mit Pressfittings verbunden werden.

Die Megapress-Fittings sind aus Zink-Nickel-beschichtetem Stahl gefertigt und in den Dimensionen DN 15 bis DN 50 lieferbar. Für die Haltekraft der Verbinder sorgt der integrierte Schneidring. Die Dichtheit nach dem Verpressen garantiert ein spezielles Profil-Dichtelement aus EPDM, das sogar die unebene Oberfläche eines lackierten Stahlrohres ausgleicht. Verarbeitet werden die Fittings mit Viega Presswerkzeugen in Kombination mit abgestimmten Pressbacken und Pressringen. Die SC-Contur der Viega Fittings stellt darüber hinaus sicher, dass bereits bei der Dichtheitsprüfung versehentlich nicht verpresste Verbindungen auffallen.

Weitere Funktionen
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Optimist auf Zeit schrieb: So, hab es jetzt wie Kristine beschrieben durchgeführt - und siehe da, es haben sich andere Voreinstellungen ergeben. Danke...
micha_el schrieb: Kann man die BW-Bereitung zu einem Zeitpunk starten wenn das Geräusch nicht stört? ich vermute die Funktion ist dazu da,...
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