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Abdichten von Leckagen in Luftkanalsystemen

Autoren
OldBo
21.02.2015
Mit der patentierten Technologie "MEZ-AEROSEAL" ist eine nachträgliche Abdichtung bereits installierter Luftkanalsysteme im Bestand und bei neu montierten Systemen von innen heraus möglich, dadurch werden Leckagen um durchschnittlich über 90 % reduziert. Diese europäische Produktneuheit wurde bereits in den USA erprobt und hat sich bewährt.

Praxistest - MEZ-AEROSEAL
 Praxistest - MEZ-AEROSEAL
Quelle: MEZ-TECHNIK GmbH
Klassifizierungen nach DIN EN 13779 (identisch mit DIN EN 12237, DIN EN 1507), EUROVENT 2/2, DIN 24194 Teil 2
 Klassifizierungen nach DIN EN 13779 (identisch mit DIN EN 12237, DIN EN 1507), EUROVENT 2/2, DIN 24194 Teil 2
Quelle: Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Luft, Lindab GmbH

Mit der patentierten Technologie "MEZ-AEROSEAL" ist eine nachträgliche Abdichtung bereits installierter Luftkanalsysteme im Bestand und bei neu montierten Systemen von innen heraus möglich, dadurch werden Leckagen um durchschnittlich über 90 % reduziert. Diese europäische Produktneuheit wurde bereits in den USA erprobt und hat sich bewährt.

Bei diesem Verfahren verschließt der Servicetechniker zuerst die Öffnungen des Luftkanalsystems (Zuluftauslässe, Ablufteinlässe) mit Schaumstoffpfropfen und schneidet an den Strangenden jeweils ein kleines Loch. Die Verbindungen des Lufkanalsystems zu den Ventilatoren, Wärmetauschern (Heizung-Kühlung), Filtern und der Sensorik der Lüftungs- und Klimageräte werden ebenfalls abgekoppelt, sodass keine Partikel der Dichtmasse in diese Geräte gelangen können. Dann wird die MEZ-AEROSEAL-Ausrüstung mit dem Kanalnetz verbunden.

Im nächsten Schritt werden die Leckagen des Kanalsystems durch eine Luftdichtheitsprüfung visuell und messtechnisch ermittelt.

Danach wird die Einspritzeinrichtung mit einem flexiblem Plastikschlauch mit dem Luftkanalsystem verbunden und das erhitzte patentierte Dichtmittel, welches die Anforderungen an die Hygienerichtlinie VDI 6022 erfüllt, wird eingesprüht und verteilt sich im gesamten Kanalnetz. Das anfangs noch gasförmige Dichtmittel lagert sich nach und nach ausschließlich dort ab wo das System Leckagen (Löcher und Spalten) aufweist. Der Vorgang wird beendet wenn die Löcher und Spalten vollkommen verschlossen sind. Bereiche ohne Leckage bleiben von MEZ-AEROSEAL unberührt.

Nach dem erfolgten Abdichtungsprozess bzw. parallel dazu, wird noch einmal die Gesamtleckage des Luftkanalsystems gemessen und die Steigerung der Dichtheit des Systems ermittelt. Danach bekommt der Auftraggeber ein Zertifikat und eine 3-jährige Garantie auf die erfolgte Aeroseal-Abdichtung.

Durch das nachträgliche Abdichten des Luftkanalystems und der damit verbundenen Reduzierung der Leckagen, wird die Menge an verlorener, behandelter Luft stark reduziert, was sich positiv auf die Energie- bzw. Betriebskosten (z. B. Ventilatorleistung) auswirkt. Mit diesem Verfahren können bereits installierte Kanalsysteme erhalten werden und müssen nicht kostspielig ersetzt bzw. nachgebessert werden. Durch die Schnelligkeit des Abdichtungsvorgangs kann das betreffende Gebäude sofort wieder genutzt werden. Außerdem kann die Arbeit von einem einzelnen Servicetechniker ausgeführt werden und dadurch geringe Personalkosten verursacht, was bei einer konventionellen Abdichtung nicht möglich wäre.

Durch den hohen Wirkungsgrad der nachträglichen Abdichtung mit "MEZ-AEROSEAL" ist das Erreichen oder eine deutliche Unterschreitung der Anforderungen an die Dichtheitsklasse D gemäß DIN EN 1507, DIN EN 12237, Eurovent oder DW 144 TM1 möglich. Auch Luftkanalsysteme von minderer Qualität erreichen mit diesem Abdichtungsverfahren eine beträchtliche Steigerung von Dichtigkeit und Effizienz.

Leckageverluste
Leckverluste
 Leckverluste
Quelle: Lindab GmbH
Stellt man sich vor, man würde die Luft in einem Eimer transportieren wie Wasser, kann man sich Leckagen besser verdeutlichen, wenn man überlegt wie oft ein undichter Eimer leer läuft bei dem Transport einer gewissen Menge bzw. innerhalb einer gewissen Zeit.

Wenn man dieses Vorstellungsmodell auf eine gängige Luftkanalgröße (1000 x 500 x 1500 mm = 750 l Volumen) mit 4,5 m2 Oberfläche bei 250 Pa Systemdruck übertragt stellt sich dies bildlich wie folgt dar.
Quellen
MEZ-TECHNIK GmbH
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