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Autoren
OldBo
27.08.2015
Für die Berechnung der Wiederaufheizlast bzw. Zusatzaufheizleistung müssen die Absenkzeiten und Absenktemperaturen mit dem Bauherrn ausführlich vereinbart werden.
Die Normheizlast ist "nur" für den "normalen" Heizbetrieb (ständige und gleichmäßige Beheizung aller in der Berechnung vorgesehenen beheizten Räume) ausgegelegt. Die DIN EN 12831 sieht aber für den "unterbrochenem Heizbetrieb" (abgesenkter Betriebes ["Nachtabsenkung"] bzw. Nachtabschaltung) eine "Zusatzaufheizleistung" vor. Meistens wird bei der Heizlastberechnung diese Aufheizleistung nicht berücksichtigt, weil dadurch die Leistung des Wärmererzeugers und die Raumheizlasten und entsprechend die Heizflächen für den "normalen Betrieb" zu groß ausgelegt werden und sich die Wärmeabgabe der Heizflächen evtl. als Fremdwärme bemerkbar machen. Da aber zunehmend die Heizung für das gesamte Gebäude oder einige Räume zeitweise abgesenkt oder sogar total abgeschaltet werden, wird die Zusatzaufheizleistung wieder aktuell.

Für die Berechnung der Zusatzaufheizleistung müssen die Absenkzeiten und Absenktemperaturen mit dem Bauherrn ausführlich vereinbart werden. Der Zuschlag kann auch Raumweise festgelegt werden. Die zusätzliche Aufheizleistung in der DIN EN 12831 2008-07 berücksichtigt
  • in welcher Zeit die normale Raumtemperatur wieder erreicht werden soll
  • die Temperaturabsenkung während der Absenkphase
  • den Luftwechsel (n = 0,1 h-1 oder 0,5 h-1)
  • die Gebäudemasse
Die Einteilung derGebäudemasse
l - leichte Gebäudemasse  (abgehängte Decken und aufgeständerte Böden, Wände in Leichtbauweise)
s - mittelschwere/schwere Gebäudemasse  (Betondecken und –böden in Verbindung mit Mauerwerk oder Betonwänden)

Die Ermittlung des Wiederaufheizfaktors fRH aufgrund des Nutzungsprofils erfolgt entsprechend den Tabellen 12 und 13. Im Fall fRH = 0 ist die vorhandene Heizleistung ausreichend. Bei den grau hinterlegten Werten wird eine vorgegebene Stütztemperatur von 15 °C erreicht. Zwischenwerte sind linear zu interpolieren.
Das Verfahren mit dem Nutzungsprofil ist nur möglich, wenn folgenden Voraussetzungen zutreffen
  • das Gebäude hat ein höheres Wärmeschutzniveau aufweist (mindestens nach Wärmeschutzverordnung 1995)
  • die mittlere Raumhöhe liegt unter 3,5 m
  • der Außenluftwechsel während der Aufheizphase ist geringfügig (= 0,3 h-1)
  • die minimal zulässige Temperatur in der Absenkphase (Stütztemperatur) beträgt 15 °C
Beiabweichenden Randbedingungen (z. B. niedriges Wärmeschutzniveau bei Altbauten) muss in jedem Fall eine Ermittlung des Wiederaufheizfaktors in Abhängigkeit des Innentemperaturabfalls erfolgen. Dabei ist gegebenenfalls eine überschlägige Ermittlung des Innentemperaturabfalls auf der Basis der DIN EN 832 angegebenen Beziehungen notwendig.

Die Ermittlung des Wiederaufheizfaktors fRH aufgrund des Innentemperaturabfalls erfolgt entsprechend den Tabellen 14 und 15. Zwischenwerte sind linear zu interpolieren. Ist der Innentemperaturabfall nicht bekannt, kann er überschlägig auf der Basis der DIN EN 832 ermittelt werden.

In diesem Zusammenhang sollte man sich einmal mit dem richtigen Heizen und  dem richtigen Lüften befassen.

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