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Autoren
OldBo
31.05.2018
Kleinventilatoren (Zimmerventilatoren, Sommerventilatoren) werden hauptsächlich in den Sommermonaten in Wohn- und Arbeitsräumen eingesetzt, wenn keine Klimaanlage oder Raumklimageräte vorhanden sind. Mit den Ventilatoren erreicht man einen "Kühleffekt".

Kleinventilatoren (Zimmerventilatoren, Sommerventilatoren) werden hauptsächlich in den Sommermonaten in Wohn- und Arbeitsräumen eingesetzt, wenn keine Klimaanlage oder Raumklimageräte vorhanden sind. Mit den Ventilatoren erreicht man einen "Kühleffekt".

Ein Ventilator kann keine kühle Luft erzeugen und auch die Raumtemperatur nicht absenken. Ein Kühleffekt wird über den erzeugte Luftstrom erreicht. Der Luftzug eines Ventilators fühlt sich bei hohen Raumtemeraturen für den Menschen "kühlend" an, weil er die Temperaturregulierung des menschlichen Körpers beeinflusst.

Beseitigen das Wärmestaus am Körper und herstellen der "Verdunstungskälte"

Wenn die Körpertemperatur eines Menschen zu stark ansteigt, dann versucht der Körper diese zu senken, indem er Wärme an die Umgebung abgibt. Das Problem dabei ist allerdings, dass sich um jeden Körper, der eine höhere Temperatur als die Umgebungstemperatur besitzt, eine dünne Luftschicht bildet, die wärmeisolierend wirkt. Auch den Menschen umgibt diese "Isolierungsschicht" und erschwert ihm damit die Temperaturregulierung. Hier kommt nun der Ventilator ins Spiel. Oder genauer gesagt der Luftstrom des Ventilators. Dieser verwirbelt nämlich auch die dünne "Isolierungsschicht" und verringert damit den Wärmestau.
Gleichzeitig hilft der Ventilator auch beim Erzeugen von sogenannter Verdunstungskälte. Um seine Temperatur zu senken beginnt der Körper des Menschen mit dem Schwitzen. Der erzeugte Schweiß gelangt über die Poren in der Haut auf unsere Hautoberfläche und verdunstet dort, was einen kühlenden Effekt für uns hat. Durch den Luftstrom des Ventilators kann der Schweiß besser verdunsten und die Temperaturregulierung wird noch einmal erleichtert.

Fassadenbegrünung
Auch bei einer Fassadenbegrünung gibt es neben dem aktiven Sonnenschutz den Kühleffekt durch Verdunstungskälte. Die Fassadenbegrünung steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der energetischen Optimierung des Gebäudes. Im Sommer soll die Fassade begrünt sein, während das Sonnenlicht im Winter die Glasfassade ungehindert passieren kann. Ein zweiter Effekt ist die Erzeugung von Verdunstungskälte zur Verbesserung des Mikroklimas innerhalb des Gebäudes und im unmittelbaren Gebäudeumfeld. Hier wird aber die Luft abgekühlt.
Quellen
Thomas Putz - Raumtemperatur.info
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