Das patentierte "AquaSolar-System" setzt, im Gegensatz zu den herkömmlichen thermischen Solarsystemen, die ein Wasser-Frostschutzmittel-Gemisch (Solarflüssigkeit) beinhalten, nur Wasser als Wärmeträger ein. Ein Einfrieren der Anlage im Dachbereich (Kollektoren und Rohrleitungen) wird mit der Niedertemperaturwärme aus der Anlage verhindert. Die Solaranlage ist direkt in die Heizungsanlage eingebunden, wird also nicht über einen Wärmetauscher ausgebremst und ein Vercracken der Flüssigkeit im Stagnationsfall gibt es nicht.
Diese Anlage besteht aus folgenden Komponenten:
Aufgrund der geringen Wärmeverluste der CPC-Vakuumröhrenkollektoren ist für den Frostschutz nur ein kleiner Energiebetrag von 2 bis 4 % des solaren Jahresenergieertrages notwendig. Dieser Eigenbedarf wird durch die Vorteile des Anlagenprinzips und hohe Arbeitstemperaturen mehrfach kompensiert. Die Solaranlage arbeitet wie ein Zusatzwärmeerzeuger. Wichtig bei der Einbindung der Solaranlage in die Heizungsanlage ist jeweils ein Thermosiphon im Vor- und Rücklauf. Dadurch wird eine Schwerkraftzirkulation (Eigen-, Natur-, Gegenstrom-, In-Rohr- bzw. Mikrozirkulation) zu den Kollektoren verhindert.
Da die Anlage ohne Wärmeabnahme bedenkenlos im Stillstand stehen darf, können kleine, effiziente Speicher eingesetzt werden. Eine hervorragende thermische Schichtung im Speicher und ein minimaler Speicherbedarf sichern eine extrem schnelle Verfügbarkeit der Solarwärme. Übers Jahr werden gegenüber der konventionellen Betriebsweise ca. 50 % an elektrischer Pumpenlaufzeit- und Pumpenergie eingespart.