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OldBo
15.01.2014
Dachlawinen und Eiszapfen führen immer wieder zu schweren Unfällen, die Personen- und Sachschäden verursachen. Auch liest man immer wieder von eingestürzten Flachdächern.
Heizfolie
 Heizfolie
Quelle: Etherma
Schneelastsensor
 Schneelastsensor
Quelle: Etherma
elektrische Heizbände
 elektrische Heizbände
Rohrleitungen bei großen Flächen Fa. Unopor
 Rohrleitungen bei großen Flächen Fa. Unopor
Dachlawinen und Eiszapfen führen immer wieder zu schweren Unfällen, die Personen- und Sachschäden verursachen. Auch liest man immer wieder von eingestürtzten Flachdächern.

Besonders in schneereichen Zeiten müssen Dachflächen von den Schneelasten freigeschaufelt werden. Aber durch die Konstruktion der Dächer (Steilheit, Belastungsgrenzen) ist diese Art der Beseitungung des Schnees nicht überall möglich bzw. zu gefährlich.

Damit es nicht zu den o. g. Problemen kommen kann, werden die gefährdeten Dächer oder Dachteile beheizt. Normalerweise verwendet man elektrische Heizleiterschleifen, selbstregulierende Heizbänder oder für große Flächen elektrische Heizmatten. Es kommen auch Wassersysteme mit Frostschutzmittel, wie sie für Freiflächenheizungen (Parkplätze, Auffahrampen, Gehwege, Rasenflächen) eingesetzt werden, zum Einsatz.

Schon bei dem ersten Schneefall halten diese Heizsysteme die Flächen schneefrei. Und in Verbindung mit entsprechenden Dachrinnenheizungen kann das Schmelzwasser problemlos ablaufen.

Ein anderes Problem sind Dachrinnen und Regenfallrohre, die unter bestimmten Umständen beheizt werden, um auch diesen Bereich frostfrei zu halten, damit das Schmelzwasser ablaufen und es nicht zu einer gefährlichen Eiszapfenbildung kommen kann.

Die Montage und der Anschluss dieser Elektroheizungen werden normalerweise von einem Elektroinstallateur ausgeführt. Bei der Ausführung durch andere Gewerke sollte immer ein Elektroinstallateur zu Rate gezogen werden. Es sind schon Brände durch falsch verlegte und/oder nicht gewartete Anlagen entstanden.

Schneelast
Schneelastkarte
 Schneelastkarte
Quelle: KilletSoft
Besonders durch Schneelasten kommt es immer wieder zu Schäden an Gebäuden und hier speziell an Dächern. Die Druckbelastung (Flächenlast), die durch den Schnee entstehen kann, wird immer noch unterschätzt. Die Schneelasten sind von der Klimazone und die Höhenlage abhängig. Das Schneeklima wird von der Firma C. Killet in einer Schneelastzonenkarte erfasst, welche die Schneeintensität für verschiedene geographische Regionen angibt.

In Deutschland gibt es die Zonen 1 bis 3 und die Zonen 1a und 2a. Die Schneehöhe ändert sich überproportional zur Höhenlage, deshalb muss auch diese Einflussgröße berücksichtigt werden. Bei der Berechnung der Dachstatik und bei der statischen Dimensionierung von Solarthermie- und Photovoltaikanlagen ist die Schneelast neben der Windlast ein wichtiger Berechnungsfaktor.
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Schneeart Dichte (kg/m3)
trockener Pulverschnee 30 bis 50
normaler Neuschnee 50 bis 100
feuchter Neuschnee 100 bis 200
trockener Altschnee 200 bis 400
feuchter Altschnee 300 bis 500
Firn 500 bis 800
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rholten schrieb: OK, vielen Dank, jetzt habe ich den Sinn verstanden. Wenn die Therme die Heizkörper speist, geht dies die meiste Zeit, außer wenn es sehr kalt ist, mit geringeren Temperaturen als jene die permanent...
Peter_Kle schrieb: Was hast du nach 15 MIn und laufendem Brenner für eine Spreizung ?? GErade bei überdimensionierter Therme + Übergangsproblemen empfehle ich nicht die Internet App ( die dich überhauptnicht voran bringt)...
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