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beheizter Fußboden - Randdämmstreifen, Arten und Verlegung

Autoren
OldBo
22.01.2010

Radtke 22.07.2009
Heizestriche erfahren aufgrund der Wärmebeanspruchung eine größere Ausdehnung als unbeheizte Estriche.
Abb. 19.7. Abgebrochener Randdämmstreifen in einer Raumecke.
 Abb. 19.7. Abgebrochener Randdämmstreifen in einer Raumecke.
Abb. 19.8. Randdämmstreifen aus wachsgetränkter Wellpappe und Folienlasche.
 Abb. 19.8. Randdämmstreifen aus wachsgetränkter Wellpappe und Folienlasche.
Abb. 19.9. Randstreifen, wachsgetränkte Wellpappe mit Polystyrenschaum.
 Abb. 19.9. Randstreifen, wachsgetränkte Wellpappe mit Polystyrenschaum.
Abb. 19.10. PE-Randdämmstreifen mit Klebestreifen und Folienlasche.
 Abb. 19.10. PE-Randdämmstreifen mit Klebestreifen und Folienlasche.
Abb. 19.11. Randdämmstreifen aus PE-Schaum mit angeschweißter Folienüberlappung.
 Abb. 19.11. Randdämmstreifen aus PE-Schaum mit angeschweißter Folienüberlappung.
Abb. 19.12. Vorbildliche Trennung der Heizkörperzuleitungen vom Estrich.
 Abb. 19.12. Vorbildliche Trennung der Heizkörperzuleitungen vom Estrich.
Abb. 19.13. Provisorische Befestigung des Randdämmstreifens mit Nägeln.
 Abb. 19.13. Provisorische Befestigung des Randdämmstreifens mit Nägeln.
Abb. 19.14. In 80 % aller Bauten lässt sich der Randdämmstreifen aus PE-Schaum so befestigen.
 Abb. 19.14. In 80 % aller Bauten lässt sich der Randdämmstreifen aus PE-Schaum so befestigen.
Heizestriche erfahren aufgrund der Wärmebeanspruchung eine größere Ausdehnung als unbeheizte Estriche. Deshalb wird eine größere allseitige Ausdehnungsmöglichkeit gefordert. Verwendet man Randdämmstreifen, die im Einbauzustand die geforderte Zusammendrückbarkeit von 5 mm zulassen, so gibt es in Bezug auf die Ausdehnung der Estrichplatte keinerlei Probleme. Dennoch kann es trotz Verwendung vorschriftsmäßiger Randdämmstreifen an Estrichen und keramischen Bodenbelägen Schäden geben, die ausschließlich auf unsachgemäße Verarbeitung der Randdämmstreifen zurückzuführen sind. Randdämmstreifen aus Polystyrolschaum (Styropor) haben sich in der Vergangenheit recht gut bewährt. Sie sind preiswert und sie erfüllen, sofern dick genug und aus dem richtigen Material hergestellt, die Anforderungen. Dennoch ergeben sich bei der Verarbeitung aufgrund einer gewissen Brüchigkeit Probleme. Insbesondere in Raumecken müssen die Streifen abgeschnitten und aneinandergesetzt werden. Dabei werden sie zum Abschneiden der richtigen Länge, so gut es geht, in die Raumecke gepresst, wobei sie oft vorzeitig und an ungeeigneter Stelle abbrechen (Abb. 19.7.).
Die entstandene Fehlstelle muss stets so abgedeckt und dicht gemacht werden, dass mit Sicherheit kein Estrich zur Wand fließen kann. Ähnliche Verhältnisse treten unmittelbar an den Schnittstellen im Bereich einer Raumecke, bzw. an vorstehenden Raumkanten auf. Hier hilft oft nur eine zusätzliche Abklebung mit einer Folie oder einem entsprechend breiten Polypropylenklebeband. In der Vergangenheit haben sich auch entsprechende Randdämmstreifen aus wachsgetränkter Wellpappe, häufig in Verbindung mit zusätzlichen aufgebrachten Polyethylenschäumen und Falzkanten, be währt (Abb.19.8 und Abb. 19.9.).

Achtung: richtige Seite zur Wand einbauen!

Dabei kommt häufig die Dämmschicht auf dem am unteren Ende des Randdämmstreifens abgebogenen Schenkel zu liegen, so dass durch die Anpressung des üblichen steifplastischen Estrichmaterials, auf die Ober seite der Dämmschicht zwischen Randdämmstreifen und Dämmschicht, eine dichte Verbindung entsteht. Aber auch bei diesem Material ist stets auf die geforderte Ausdehnungsmöglichkeit der Es trichflächen von 5 mm zu achten.
Abb. 19.10. zeigt eine weitere Ausführung, einen Randdämmstreifen aus Weichschaum mit überlappender Folie und Klebestreifen. In einer weiteren Variante wird der Polystyrolschaum durch PE-Weichschaum ersetzt. Die angeschweißte Folie liegt nach der Verlegung lose auf der Dämmschicht auf (Abb. 19.11.).

Dieser Randdämmstreifen lässt sich besonders gut in Verbindung mit den vielen auf dem Markt befindlichen Fußbodenheizungs-Systemen verwenden, weil die unmittelbar angeschweißte Folie aus Polyethylen einen absolut dichten Übergang zwischen Randdämmstreifen und Dämmschicht sicherstellt. Selbst bei Verwendung der dünnflüssigen Fließestriche kann in einfachster Weise eine zusätzliche Abklebung zwischen der Folie des Randdämmstreifens und der Dämmschicht hergestellt werden. Der Polyethylenschaum kann mühelos ohne Abschneiden durch Raumecken bzw. um Mauervorsprünge geführt werden. Er bricht nicht, reißt nicht ein und ist in jeder Hinsicht elastisch. Polyethylen lässt sich ferner hervorragend schneiden und kann niemals in Raumecken wie Polystyrolschaum brechen. Grundsätzlich sind bei der Verlegung zunächst die Randdämmstreifen aufzustellen, erst dann darf die Dämmschicht verlegt werden. Bei Verlegung einer doppellagigen Dämmschicht darf zunächst die erste Lage ausgelegt werden bevor der Randdämmstreifen aufgestellt wird. Große Probleme treten häufig beim Anstellen der Randdämmstreifen dadurch auf, dass der Wandputz nicht bis zum Boden reicht und somit hinter dem Randdämmstreifen, ein Hohlraum vorhanden ist. Werden beim Auslegen der Dämmschicht die einzelnen Platten gegen die Wand gedrückt, so klappt das untere Ende des Randdämmstreifens in diesen Hohlraum hinein. Bei der Einbringung des Estrichs kann Mörtel eindringen und zu Schallbrücken führen und die spätere Ausdehnung der Estrichfläche behindern. Jeder Heizungsbauer hat einen Anspruch darauf, dass ihm zur ordnungsgemäßen Ausführung einer Fußbodenheizungsanlage der entsprechende Untergrund bzw. Wandanschluss zur Verfügung gestellt wird. In vielen Fällen hat sich bestätigt, dass die Beseitigung derartiger Unebenheiten mit geeigneten Werkzeugen, Hammer, Spaten und dgl. mehr, weniger Zeit in Anspruch nimmt, als die damit verbundene Erschwernis beim Verlegen der Fußbodenheizung. Einige nachfolgende Verlegehinweise und praktische Tipps können die Arbeit erleichtern. Randdämmstreifen aus Polystyrolschaum lassen sich sehr günstig mit einem geeigneten Styropor-Kleber, mit nur wenigen Klebepunkten versehen, an den Umfassungswänden festkleben, sofern diese bereits trocken sind. Nicht die langen Wandstrecken sind die kritischen Bereiche, sondern stets die vielen Winkel und Ecken des Raumes.

Nahezu alle Arten von Randdämmstreifen können mühelos mit geeigneten Stahlstiften und nur leichten Schlägen mit einem Hammer provisorisch gehalten werden. Werden die Nägel so hoch eingeschlagen, dass sie später oberhalb des Estrichs zu liegen kommen, können sie ggfs. bis nach der Estricheinbringung sitzen bleiben. Andernfalls werden sie nach der Verlegung der Dämmschicht wieder herausgezogen (Abb. 19.13). Bei nicht allzu hartem Putz aus Zement, insbesondere jedoch für Gipsputze, eignet sich in geradezu hervorragender Weise ein Klammerschussapparat, wie er zur Verlegung von aluminiumkaschierten Dämmstoffbahnen zwischen den Dachsparren verwendet wird (Abb. 19.14).
Mit solchen „Tackern“ lassen sich auch nahezu alle Randdämmstreifenarten hervorragend befestigen. Allerdings muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Klammern nur im oberen Randbereich des Randdämmstreifens eingeschossen werden, so dass sie später oberhalb des fertigen Fußbodens liegen und nicht durch Berührung mit dem Estrich zu Schallbrücken führen.

Selbst für Stahlzargen gibt es bereits schalldämmende Formteile aus Weichschaum, die über das Zangenprofil gesteckt werden.
Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
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