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OldBo
03.09.2009
Ohne den Einsatz aktiver Technik, z. B. Pumpen, können solaren Gewinne erzielt werden. Ein Beispiel sind aktivverschattete Fenster, durch die besonders im Winter die Strahlen der tiefstehenden Sonne in das Haus eindringen können und es erwärmen. Im Sommer sind sie zur passiven Gebäudekühlung einzusetzen. Das Gebäude selbst wird zu einer Art Sonnenfalle nach dem Treibhauseffekt.
Treibhauseffekt
 Treibhauseffekt
Quelle: Mako BmbH
Wintergarten
 Wintergarten
Quelle: Bauherr.de
Passivhausbauweise 1
 Passivhausbauweise 1
Quelle: Passivhaus
Passivhausbauweise 2
 Passivhausbauweise 2
Quelle: Passivhaus
Ohne den Einsatz aktiver Technik, z. B. Pumpen, können solaren Gewinne erzielt werden. Ein Beispiel sind aktivverschattete Fenster, durch die besonders im Winter die Strahlen der tiefstehenden Sonne in das Haus eindringen können und es erwärmen. Im Sommer sind sie zur passiven Gebäudekühlung einzusetzen. Das Gebäude selbst wird zu einer Art Sonnenfalle nach dem Treibhauseffekt.

Auch zählen lichtdurchlässige Teile der äußeren Gebäudehülle wie Wintergärten oder die transparente Wärmedämmung zur passiven Solarnutzung. Aufgabe des Architekten ist es, die Gebäude so zu konstruieren, dass die nutzbare solare Energie möglichst hoch ist, keine sommerliche Überhitzung eintritt und zusätzliche Verluste durch vergrößerte Fensterflächen in vertretbaren Grenzen gehalten werden.

Der Energieeintrag in das Gebäude erfolgt durch die Wärmeabgabe der Heizwärme, von Personen, von der Beleuchtung und die von Haushaltsgeräten (innere Wärme), sowie die der passiven solaren Erträge. Wärmeverluste oder auch –gewinne, je nach Außentemperatur, entstehen durch Wärmeleitung durch die Gebäudeaußenhülle (Transmission).

Zu weiteren Wärmeverlusten kann es durch die Lüftung des Gebäudes kommen; diese ist notwendig, um die Luftqualität im Gebäude in bezug auf maximal erlaubte Konzentrationen an Kohlenstoffdioxid (CO2) und bestimmte Schadstoffe, die relative Luftfeuchte und an bestimmten Gerüchen zu gewährleisten. Zusätzlich kann innerhalb eines Gebäudes Energie von den vorhandenen Speichermassen in Form absorbierter Solarstrahlung aufgenommen bzw. abgegeben werden. Zusätzlich kann durch die Speichermassen auch Wärme infolge einer Übertemperierung der Räume gegenüber diesen Speichermassen aufgenommen und (zwischen-)gespeichert werden. Die Wärmeabgabe erfolgt dann, wenn die Speichermasse wärmer als die umgebende Raumtemperatur ist.

Die passive Sonnenenergienutzung basiert auf der Absorption der kurzwelligen Solarstrahlung entweder im Inneren eines Gebäudes nach dem Durchgang durch eine transparente Außenfläche oder an den Außenbauteilen von Gebäuden. Die absorbierte Solarenergie erwärmt die entsprechenden Bauteile, welche die Energie wiederum über Konvektion und langwellige Strahlung an die Umgebung abgeben. Das Ausmaß der aufgenommenen Sonnenenergie einer bestrahlten Fläche wird durch die Ausrichtung, die Verschattung und den Absorptionskoeffizienten der jeweiligen Absorberfläche bestimmt. Höhe und Zeitpunkt der Energieabgabe der Bauteile wird durch die Wärmeleitfähigkeit, die Dichte und die spezifische Wärmekapazität des Absorbermaterials bzw. des dahinterliegenden Materials und der Temperaturdifferenz zur Umgebung beeinflusst. Zusätzlich kann durch eine geeignete Ausrichtung und die bauliche Verschattung die jahreszeitliche Wirkung der passiven Sonnenenergienutzung beeinflusst werden.
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Jens99 schrieb: Hi Wolfgang, Das wär toll wenn du Mal nachschauen könntest . Wie würde ich dann ein wickelfalzrohr durch eine Porenbetonwand...
daniel19 schrieb: Das hört sich doch schonmal gut an solche Werte wie unten ;) Der Kessel ist schon längers defekt, aktuell haben wir...
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