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10.06.2006 15:20:52 |
Es gibt sie ja nun schon eine ganze Weile, diese Kollektoren und Puffer, und mittlerweile sollte sich ein auf Praxis-Erfahrung gegründete Einschätzung möglich sein, wie lange die Kollektoren auf dem Dach, und der Pufferspeicher, nun tatsächlich durchhalten. 20 Jahre? 50 Jahre? Und welche Reparaturkosten nach einiger Zeit anfallen werden ( Pumpe, Steuerung, Reinigung, Hagel-, Frost-, Sturm- oder Hitzeschäden, ...). Und wenn sie den Geist aufgeben, woran sterben sie dann: Glas kaputt oder blind, Rohre undicht, von innen korrodiert, Beschichtung weg, vom Dach runtergefallen, ... ? Rosten emmaillierte Puffer an den Schweisstellen von innen durch ? Die Berechnung der Rentabilitaet hat immer nur das Verhältnis KWh-Ertrag / Kosten im Auge. Dabei spielt doch viel entscheidender noch die Langzeit-haltbarkeit eine Rolle. Wenn die Anlage 1 Jahr nach der Amortisation entsorgt werden muß, dann hat sich das Hobby nicht rentiert. |
| | Zeit:
10.06.2006 16:04:28 |
Moin,
die Frage hast Du doch schon weitgehend selbst beantwortet.
Kollektoren "halten" etwa 20-25 Jahre.
Gruß 1PS
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| | Zeit:
10.06.2006 16:21:06 |
Kann ich auch bestätigen.
Allerdings sind die Langzeiterfahrungen recht durchwachsen, je nach Modell, Hersteller, Materialien, Betriebsweise, örtliche Bedingungen und Montage gibt es gravierende Unterschiede.
Ein guter Kollektor erreicht leicht 20 Jahre und sehr viel mehr.
Gruß Alex
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| | Zeit:
10.06.2006 16:29:14 |
Und woran sterben die Anlagen ? Überhitzung bei Stillstand im Sommer wurde hier schon oft genannt, aber das kann nicht das einzige sein.
Und was kann man selbst tun, damit die Anlage lange hält ? Jedes Jahr zu Fronleichnam Weihwasser ? Oder grundsätzlich nur im Schatten oder besser noch überdacht betreiben ?
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Verfasser: me.Daniel Jansen | Zeit:
10.06.2006 16:34:58 |
Die "Geiz ist geil" und "billig billig" Anlagen werden sich trotz des vermeindlich günstigen Preises niemals rechnen, da Sie vor Ihrer Amortisation schon nichts mehr taugen. Eine gute Anlage, für die man freilich auch etwas mehr investieren muss hält mit Sicherheit länger als 25 Jahre und länger. Verzichtet man auf überflüssige Komponenten reduziert sich zudem auch der Wartungs & Reparaturaufwand.
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Verfasser: Energiesparer51 | Zeit:
10.06.2006 16:39:30 |
das war ja wieder klar. Bringen Sie doch erstmal echte Daten zur realisierten und gemessenen Brennstoffeinsparung mit dem Aquasystem. Vorher ist jede Diskusion mit Ihnen sinnlos.
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Verfasser: me.Daniel Jansen | Zeit:
10.06.2006 19:47:43 |
@ energiesparer
Warum die Aufregung?War hier irgendwie die Rede von einem AquaSystem? Es gibt auch "gute" Glykolanlagen.
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Verfasser: Dietmar Lange | Zeit:
14.06.2006 00:28:05 |
@Rudolf Rippler >>Und was kann man selbst tun, damit die Anlage lange hält ? <<
Anlagen fachgerecht warten (lassen). Anlagen fachgerecht planen und ausführen (lassen). Anlagenkomponenten nicht nur nach Preis-, sondern auch nach Qualitätskriterien auswählen. Dietmar Lange |
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14.06.2006 01:03:23 |
@Dietmar Lange
da hast Du sicher recht
"fachgerecht": Daß es nicht fachgerecht war, merkt man ja als nicht-Fachmann meistens erst dann, wenn der Schaden da ist. Und dann ists idR zu spät. Dem Titel "Fachmann", "Meister" o.ä. traue ich nach diversen Erfahrungen nicht mehr. Um zu erkennen, ob da ein Fachmann am Werke ist und seine Fachkenntnis auch korrekt umsetzt, dazu muß man selber Fachmann sein.
"... nicht nur nach Preis-, sondern auch nach Qualitätskriterien ...". Tja, aber welche ? Blech- oder Glasstärke ? Gewicht? Deutsches Markenprodukt? So einfach wirds nicht sein, fürchte ich.
Konkrete Frage: die BUSO Systeme z.B. haben ein ganz attraktives Preis/Leistungs-Verhältnis. Sind da Qualitäts-Mängel bekannt, die zu geringerer Lebenserwartung der Anlage führen ? |
Verfasser: Dietmar Lange | Zeit:
14.06.2006 09:31:21 |
@Rudolf Rippler >>"... nicht nur nach Preis-, sondern auch nach Qualitätskriterien ...". Tja, aber welche ? Blech- oder Glasstärke ? Gewicht? Deutsches Markenprodukt? So einfach wirds nicht sein, fürchte ich.<< Für solche Verbraucherinformationen wurden Qualitätssiegel für Kollektoren und Technik geschaffen. - Keymark: Informiert, dass alle zutreffenden europäischen Normen und definierte Standards durch den Kollektorhersteller eingehalten werden. - Qualitätssiegel von Austriasolar: Informiert über den gleichen Sachverhalt und bezieht auch Anlagenzubehör und Montage in die Qualitätsprüfung ein In Deutschland wird ein Solargütesiegel durch das Institut für Gütesicherung ( RAL) demnächst vergeben, das dem Gütesiegel aus A sehr ähnlich ist Der Qualitätsstandard Keymark ist schon länger bekannt, gilt in ganz Europa, die Kriterien sind nachlesbar. Jedes konkrete Fabrikat kann daran gemessen werden An der Erarbeitung haben auch renommierte Prüfinstitute mitgearbeitet Dietmar Lange |
| | Zeit:
14.06.2006 11:21:48 |
@Dietmar lange
habe gegoogelt:
Die Solar Keymark zertifizierten Anlagen sind unter http://www.estif.org/solarkeymark/regprod.php zu finden, Austriasolar unter http://www.austriasolar.at/Austria-Solar/Mitglieder/
BUSO findet sich nicht darunter.
Muß ich nun daraus schließen, daß BUSO minderwertig ist, d.h. nicht so lange hält, oder die Kollektordaten nicht einhält etc. ?
Es ist halt so, daß ich doch extrem pessimistische Heizkostensteigerungen unterstellen muß, damit sich bei mir eine Wagner oder dergleichen innerhalb 20 Jahren amortisiert. Ich bitte daher um Verständnis für meinen gebremsten Enthusiasmus.
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Verfasser: Dietmar Lange | Zeit:
14.06.2006 14:01:21 |
@Rudolf Rippler Entscheidungen über Zertifizierungen, Prüfsiegel usw. werden in den Unternehmen getroffen, die ihre Produkte auf dem jeweiligen Markt anbieten. Ich bitte um Verständnis, wenn ich dazu keine Kommentare gebe. Ab sofort Sendepause wegen Urlaub. Gruß Dietmar Lange |
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14.06.2006 20:02:25 |
Hallo, meine Anlage (Billige Selbstbauanlage) Funzt jetzt seit nahezu 15 Jahren Tadellos. Den einzigen äusserlichen Verschleiß den ich durch regelmäßige Kontrolle erkennen kann ist eine leichte Korrosion der Glasverschraubung. Gruß Markus
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| | Zeit:
14.06.2006 20:18:02 |
Hallo Meine Solarkollektoren (6 qm) SOL 20 von Stiebel Eltron haben gehalten von 1979 - 2004 also 25 Jahre. Der Absober ist durchgerostet und die Polyester-Folie unter der Acryglas-Abdeckung ist zerbröselt. Der Speicher ist von Haas-Sohn und lebt noch. Die Kollektoren wurden durch FK22-Kollektoren ersetzt. Festgestellt habe ich eine wesentlich besser Ausbeute mit den neuen Kollektoren. Norbert, RZ |
Verfasser: Rudolf Rippler | Zeit:
16.06.2006 16:01:02 |
@DietmarLange
"bitte um Verstaendnis, wenn ich dazu keine Kommentare " klar, versteh ich. Als Blaustern hast Du da gewisse Grenzen. Im uebrigen: schoenen Urlaub - bin uebrigens auch gad in Italien, wie Du an den fehlenden Umlauten ahnen kannst.
@Norbert+Max Danke fuer die Info. Das macht ja Hoffnung, dass die neueren Anlagen auch so lange halten.
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Verfasser: mxxxxxxxxx5 | Zeit:
19.04.2017 19:23:01 |
Hallo, ich grabe mal dieses alte Thema wieder aus.
Konkrete Frage: Hat inzwischen jemand eine Solarthermieanlage länger als 25 Jahre in Betrieb? Gibt es spürbare/messbare Effizienzverluste?
Gruß Manfred
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19.04.2017 22:32:50 |
Bei mir werden es heuer 25 Jahre. Defekte: 2 mal Kupferleitung im Kollektor undicht wegen Betreiberfehler (Frostschaden). Hab ich weichgelötet, hält seitdem. Umwälzpumpe hat mal den Geist aufgegeben, wohl im Zusammenhang mit Kühlerdichtmittel, welches zeitweise in der Anlage war. Die Anlage macht heute noch genaus das Wasser warm wie vor 25 Jahren. Also bei weitem noch besser gehalten wie meine müden Knochen nach 25 Jahren! 😜
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20.04.2017 07:27:27 |
Zitat von mxxxxxxxxx5  Hat inzwischen jemand eine Solarthermieanlage länger als 25 Jahre in Betrieb? Ja ich, meine Älteste ist aus dem Jahr 1975 und meine Eigene aus 1983. Sind allerdings Kollektoren der Flugzeugwerke Dornier. MfG. Schmitt
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20.04.2017 11:16:01 |
Meine Flachkollektor aus Merzig sind seit über 20 Jahren in Betrieb. Seit dem ersten Tag habe ich meine Werte in Excel. Nur die typischen Jahresschwankungen. Bis jetzt nichts an der Anlage (einmal Frostschutzwechsel). Anlage verliert keinen Druck, der Speicher ist aus Edelstahl, was soll ich sonst sagen. 2 bekannte Netzausfälle während dieser Zeit im Sommer. Pumpe ist über Netzstecker trennbar und kann über einen Spannungswandler 12V/230V vom Auto aus der vor dem Heizungsraum befindlichen Garage notstromversorgt werden. Hat bisher bestens funktioniert.
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21.04.2017 22:34:29 |
Hallo! Meine Thermie-Anlage mit Klöckner Thermomax-Röhren (einwandig) aus dem Jahr 2001 zeigt seit letztem Sommer einen erheblichen Leistungsabfall gegenüber der im Jahr 2009 mit Thermoskannen-Röhren erweiterten Anlage. Da beide Anlagen etwa gleich groß sind und anfangs etwa die gleiche Leistung lt. WMZ brachten, ist dieser Leistungsverlust recht spürbar. Waren 2014 beide Anlagen noch gleich, hat im Jahr 2016 die Altanlage schon knapp 5% nachgelassen sind es in diesem Jahr bereits schon ca 11% Verlust, wobei bei bedecktem Himmel nahezu nichts mehr runterkommt. Bei direkter Sonneneinstrahlung ergeben sich noch leidliche Wärmegewinne, wie sie bei Flachkollis ja auch üblich sind. Lt Aussage meines Klempners, der vor einigen Tagen das Dach kontrollierte, sind mehrere Röhren wohl ohne Vacuum, teilweise mit Wasser gefüllt? Ich trage mich nun mit dem Gedanken, da die Thermomax-Röhren nicht mehr beschafft werden können, die defekte Anlage kurzfristig abzubauen und die frei gewordene Fläche mit einer weiteren PV-Anlage zu bestücken, da bereits 4kwp auf dem Dach liegen. Ist diese meine Entscheidung richtig oder hat jemand bessere Vorschläge? Grüße von miel13
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Verfasser: mxxxxxxxxx5 | Zeit:
22.04.2017 23:11:36 |
Ich danke schonmal allen, die sich gemeldet haben. Da im Forum meistens nur die letzten Beiträge gelesen werden, wiederhole ich die Frage nochmal: Zitat von mxxxxxxxxx5  Konkrete Frage: Hat inzwischen jemand eine Solarthermieanlage länger als 25 Jahre in Betrieb? Gibt es spürbare/messbare Effizienzverluste? |