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Wasserstoff- und Methangasbildung in Wassersystemen

Autoren
OldBo
14.04.2018
Wasserstoff H2 kann in Anlagen mit Stahlwerkstoffen nach der sogenannten “Schikorr”-Reaktion gebildet werden und sich bis zur Übersättigung anreichern. Bei der Dosierung von Natriumsulfit Na2SO3 kann sich in Folge Schwefelwasserstoff H2S bilden.
Berennende Gase beim Entlüften
 Berennende Gase beim Entlüften
Quelle: Bosy
Grundsätzlich sollte der Grund für "Luft in der Anlage" gefunden werden, damit die Ursachen beseitigt werden können. Luftabscheider, Schlammfänger oder andere Maßnahmen beseitigen nur die Folgen einer falsch betriebenen Anlage.

Wasserstoff H2
kann in Anlagen mit Stahlwerkstoffen nach der sogenannten “Schikorr”-Reaktion gebildet werden und sich bis zur Übersättigung anreichern. Bei Dosierung von Natriumsulfit Na2SO3 kann sich in Folge Schwefelwasserstoff H2S bilden. Auch über sogenannte sulfatreduzierende Bakterien kann Schwefelwasserstoff entstehen. Der gebildete H2S kann in Anlagen mit Kupferwerkstoffen (z. B. Rohrbündel von Wärmeübertragern, kupfergelötete Platten-wärmetauschern) durch Reaktion mit Kupferoxid Cu2O zu Kupfersulfid Cu2S umgebildet werden. Im Gegensatz zum Cu2O bildet das Cu2S keine schützende Deckschicht. Korrosionserscheinungen und Korrosionsschäden nach oft erst mehreren Betriebsjahren sind die Folge.

Vermutet wird auch die Wasserstoffbildung durch biologische Prozesse beim Abbau von Fetten. Diese werden bei der Herstellung von bestimmten Rohrsystemen verwendet.

Die Methangasbildung ist ein natürlicher Prozess bei dem organisches Material (Öle, Fette, Hanf, Schmutzteile) unter Luftabschluss durch natürlich vorkommende Mikroorganismen (Methanbakterien) im nichtbehandeltem Füllwasser zersetzt werden. Bei der bakteriellen Zersetzung entsteht Faulgas oder Sumpfgas (ca. 60 % Methan, 35 % Kohlendioxid sowie Stickstoff, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff). Diese Gase sind am Geruch und durch ihre Brennbarkeit feststellbar.
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winni 2 schrieb: Ich habe hier keine pauschalen Aussagen gelesen. Fakt ist, eine nach DIN-Heizlast genau ausgelegte Wärmepumpe ist immer überdimensioniert, weil die DIN keine internen und solaren Wärmegewinne kennt. Auch...
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