Thermische Anlagen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen.
Anlagen, von
einfachen Absorbern über
Thermosiphon-Anlagen bis zu den leistungsfähigen
Vakuumröhren-Kollektoren, werden je nach dem Verwendungszweck eingesetzt. Das Spektrum der thermischen Solaranlagen geht von der Erwärmung von
Schwimmbadwasser, der
Trinkwassererwärmung, der Heizungsunterstützung bis zur solaren Kühlung.
In einem
Sonnenkollektor wird die elektromagnetische Strahlung der Sonne in
Wärme umgewandelt, um damit eine Flüssigkeit zu erwärmen. Die kurzwellige Strahlung der Sonne wird dabei von einem Absorber absorbiert, der seinerseits langwelligere
Wärmestrahlung emittiert. Die von dem Absorber aufgenommene Wärme wird an eine zirkulierende Flüssigkeit weitergegeben, die die gewonnene
Wärme in einen Speicher transportiert und dort speichert. Bei der einfachsten Ausführung wird das zu erwärmende
Wasser direkt (offene Systeme) erwärmt. In Mittel- und Nordeuropa wird die
Wärme an eine
Wärmeträgerflüssigkeit (
Wasser mit
Frostschutzmittel) abgegeben. Diese Sole gibt dann erst im Speicher über einen
Wärmetauscher die Wärme an das Trinkwasser- oder
Heizungswasser ab (geschlossene Systeme).
Im Wohnungsbau werden hauptsächlich Systeme im
Niedrigtemperaturbereich zur Bereitstellung von Nutzwärme bis 100°C eingesetzt.
Eine thermische Solaranlage besteht aus vier Hauptbestandteilen: