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Flexible Rohre, Schläuche - Lüftung

Autoren
OldBo
20.08.2010
Diese Luftleitungen werden in Lüftungs- und Klimaanlagen hauptsächlich zum Anschluss von Luftein- und auslässen verwendet.
Alu-Flexrohr
 Alu-Flexrohr
Quelle: Westaflex werk GmbH
Kunststoff-Flexrohr
 Kunststoff-Flexrohr
Quelle: Westaflex werk GmbH
Gedämmtes Alu-Flexrohr
 Gedämmtes Alu-Flexrohr
Quelle: Westaflex werk GmbH
Flaches Alu-Flexrohr
 Flaches Alu-Flexrohr
Quelle: Westaflex werk GmbH
Diese Luftleitungen werden in Lüftungs- und Klimaanlagen hauptsächlich zum Anschluss von Luftein- und auslässen verwendet. Sie sind einfach und schnell zu verarbeiten. Je nach dem vorhandenen Platz werden runde oder flache Leitungen (oval oder viereckig) eingesetzt. Besonders eignen sie sich bei Abzweigen von Hauptkanälen und zum Anschluss von Geräten. Aber auch bei der kontrollierten Wohnungslüftung (KWL) werden diese Leitungen verwendet.

Für die flexible Rohre aus Aluminium oder Kunstststoff  gibt es passende Formteile (T-Stücke, Übergangsstücke, Reduzierungen). Diese Rohre werden mit normalen Rohrbefestigungen verlegt.

Die Verbindung untereinander oder mit Geräten kann durch Rohr- oder Schlauchschellen auf Steckmanschette aus Blech erfolgen. Sie werden dann durch das Umwickeln mit selbstklebendem Band oder Schrumpfmanschetten abgedichtet. Dabei eine flexible Kunststoffmanschette mit einer Brennerflamme erwärmt und  schrumpft auf die Verbindung.

Bei diesen flexiblen Rohren sind die technischen Eigenschaften, so z. B. Biegeradius, Durchhang und Scheiteldruckfestigkeit, zu beachten.

Zur Verringerung von Wärmeverlusten, zur Kondenswasserbildung bei Taupunktunterschreitungen und zur Verringerung der Schallabstrahlung müssen Luftkanäle und Luftleitungen gedämmt werden. Normalerweise werden die Anlagenteile nach der kompletten Montage mit dem Dämmmaterial versehen. Sollte dies aus Platzgründen nicht möglich sein, so werden vorgedämmte Bauteile eingesetzt.

Bei der Dämmung von Luftkanälen und Luftlleitungen unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Anwendungsfällen:

1. Außen- und Fortluftkanal
Um Kondensat auf der Außenseite der Rohrleitungen zu vermeiden, muss der Kanal mit dampfdiffusionsdichter Dämmung ummantelt werden (z.B. Armaflex). Es kann auch diffusionsoffenes Material (z. B. Mineralfaser) mit einer reißfesten dampfdichten abgeklebten Ummantelung eingesetzt werden. Eine Dämmschichtdicke von ca. 15 mm kann hier ausreichend sein.

2. Zu- und Abluftleitung durch kalte Räume
Hier müssen die Kanäle vor Wärmeverlusten geschützt und verhindert werden, dass auf der Innenseite der Abluftleitung Kondensat entsteht. Eine Durchfeuchtung der Dämmung ist nicht zu befürchten. Es können auch nicht diffusionsdichte Materialien verwendet werden. Die Dämmschichtdicke hängt von der Umgebungstemperatur ab. Wenn es sich um Aussentemperaturen (z. B. ungedämmter Dachboden) sollte eine Dämmung von ca. 50 mm angebracht werden. In unbeheizten Räumen (z. b. unbeheizten Keller) kann die Dämmung dünner ausgelegt werden.

3. Warme Luft in warmer Umgebung
Hier ist eine Wärmedämmung nicht notwendig, aber ein Schutz der Kanäle vor den chemischen Bestandteilen des Putzes an Wand- und Deckendurchführungen und eine Schallentkopplung durch eine dünne reißfeste Dämmung ist hier vorgeschrieben.
Luftleitungen - Normen
Normen für runde Luftleitungen
 Normen für runde Luftleitungen
Quelle: Lindab GmbH
Durch die Arbeit des Europäische Komitee's für Normung (CEN) werden viele DIN-Normen durch DIN EN-Normen im Lüftungsbereich abgelöst. Teilweise  konkurrieren die noch bestehenden und die neuen Normen einander.
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verdammt schrieb: Hallo cirion, Hallo Rastelli, ich bin echt so froh das ihr euch Zeit nehmt und mich unterstützt mit meiner Anlage. Hier unter diesem Link habe ich alles abgelegt und wenn weiter was benötigt wird...
mtx0815 schrieb: Moin ! Die im Gerät verbaute Pumpe ist ungeregelt. Der Kabelbaum ist allerdings universal und hat daher den Anschluss für die Drehzahlregelung einer UPER20-60 alternativ einer UPM20-70. ABER die Software...
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