In vielen Häusern mit einer
kontrollierten Wohnungslüftung (KWL) wird immer häufiger bemängelt, dass die
Luftfeuchtigkeit in den Räumen
zu niedrig ist. Wenn dieses Problem nicht nurch die Veränderung des
Luftwechsels zu beseitigen ist, dann muss eine technische Lösung gefunden werden.
Eine kompakte
Luftbehandlungseinheit nach dem
Verdunstungsprinzip kann eine konstante und für den Nutzer optimale
Luftfeuchte sicherstellen. In der Regel arbeiten derartige Geräte auch sehr leise. Sinnvoll ist eine Einstellung zwischen
40 % bis 65 % relativer Feuchte (je nach Raumtemperatur).
In der
Befeuchterwanne ist ein
Rotationslamellenverdunster eintaucht. Der Füllstand wird automatisch über einen Schwimmerschalter und durch einen zusätzlichen mechanischen Überlauf begrenzt. Das
Wasser wird über
Trinkwassernetz zugeführt. Die Erwärmung der
Luft zum Aufbringen der
Verdunstungsenergie, erfolgt über ein integriertes
Wasserheizregister oder über ein integriertes PTC-Elektroheizregister. Dadurch wird die
Luft nicht abgekühlt.
Durch die integrierte elektronische Steuer- und
Regelungseinheit wird der Befeuchtungsprozess überwacht und die Betriebsmeldungen visualisiert. Am Bedienfeld, das in der Gehäusefront integriert ist, werden die Nutzereinstellungen vorgenommen.
Eine ständig arbeitende und automatisch überwachte
UVC-Desinfektion, sowie durch zeitlich gesteuertes Austauschen des
Wassers, wird die Bildung von
Keimen und
Bakterien wirksam verhindert. Eine
Umkehrosmoseeinheit, die in der
Wasserzuleitung integriert ist, schützt vor
Verkalkung. Der erforderliche
Wasserwechsel wird in Abhängigkeit der einzustellenden
Wasserhärte und der
Verdunstungsleistung automatisch durchgeführt.
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Wasserdampf eignet sich besonders gut für eine feindosierte
Luftbefeuchtung. Außerdem bleibt der erzeugte
Dampf frei von
Bakterien und
Keimen.
Mit einem integrierten Micro-Controller in der Steuerelektronik lassen sich sehr präzise auch kleinste individuelle
Dampfmengen erzeugen. Die Bedienung ist einfach und übersichtlich. Durch spezielle Fühler wird ständig die
Abluftfeuchte gemessen. So wird die gewünschte relative Luftfeuchtigkeit durch Anpassung der
Dampfmenge erreicht. Wenn die gewählte Raumfeuchte erreicht ist, schaltet sich das Gerät automatisch ab.
Aus dem
Leitungswasser, das durch einen direkten Wasseranschluss an das Gerät angeschlossen ist, wird Heißwasserdampf erzeugt. Dadurch bleibt der
Dampf hygienisch einwandfrei. Ein regelmäßiges Abschlemmen des
Wassers in den Kondensatablauf verhindert Kalkablagerungen.