Außenluftdurchlässe (ALD) sind
geplante Undichtigkeiten in der
Gebäudehülle. Diese Öffnungen sind ein Teil eines Lüftungssystems, die zur Erreichung des geforderten
Mindestluftwechsels erforderlich sind. Bei dem
Blower-Door-Messung
(Verfahren B der
DIN EN 13829) werden sie bei der
Dichtigkeitsanforderungen an die
Gebäudehülle nicht erfasst. Hierbei
werden diese Öffnungen für die Messung temporär abgedichtet.
Diese Durchlässe gibt es für den Einbau in
Die Wandventile bestehen aus einem Außengitter, der Wanddurchführung (Filter, Schalldämpfer und Stumsicherung) und einem Zuluftauslass. Sie werden in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer sowie in Büro- und Aufenthaltsräume eingebaut. Der Volumenstrom kann stufenlos eingestellt werden. Die Sturmsicherung begrenzt bei starkem oder böigem Wind die Luftzufuhr auf 30m3/h und vermeidet Zuglufterscheinungen und Windgeräusche.
Die Fensterventile sind einfach zu regulieren, sorgen für eine gute Luftverteilung und Vermischung mit der Raumluft. Die Regulierung erfolgt über das Öffnen und Schließen einer
Klappe. In geöffneter Position strömt die Luft nach oben und vermischt
sich ohne Zugerscheinungen mit der Raumluft. Ein innenliegender Filter
hält Staub und Insekten fern. Auch diese Ventile können mit einer
Sturmsicherung zur Begrenzung der Luftzufuhr ausgestattet werden.
Fensterventile werden am oberen Blendrahmen bei Holz-, Kunststoff- und Metallfenstern eingebaut. Ideal sind sie für Wohn- und Schlafräume, da in der Regel eine Schalldämmung und ein Filter integriert sind. Für Fenster mit Hohlprofile müssen die Ventile mit einem Luftkanal montiert werden.
Ein Außenluftdurchlass inform eines Fensterfalzlüfters mit Drehverschluss und Volumenstrombegrenzung durch eine Regelklapp eeignet sich für Fenster und Fenstertüren aus Holz, Kunststoff und Aluminium im Zusammenhang mit einer Abluftanlage. Diese "Lüfter" können waagerecht und senkrecht im oberen Drittel des Blendrahmenfalz des Fensters eingebaut werden. Die Lüftung ohne Ventilatorhilfe erfolgt durch Druckunterschiede zwischen Außen- und Raumluft (Luftmenge bei Druckdifferenz - 2 Pa 2 m³/h1, 4 Pa 3 m³/h1, 8 Pa 5 m³/h1, 10 Pa 6 m³/h1). Dabei strömt in der Regel die Luft von außen in den Raum hinein. Die selbstregelnde Volumenstrombegrenzung verhindert bei großem Winddruck (z. B. Sturm) zu hohe Luftströme bzw. Zugluft in den Innenraum. Vor dem Einbau der "AEROMAT mini" ist aufgrund der geringen Luftmengen eine Überprüfung des Gesamtsystems gemäß Lüftungskonzept durchzuführen.
Die Rollladenventile eignen sich für die nachträgliche
Montage auf den Rollladenkasten. Eine Sturmsicherung begrenzt bei
starkem oder böigem Wind den Volumenstrom auf ca. 30m3/h. Sie ist nachrüstbar und wird von vorne in den Anschlussstutzen eingesetzt.