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OldBo
25.04.2015
Erosionskorrosion ist eine beschleunigte Korrosionsrate eines Metalls, die durch eine relativen hohe Fließgeschwindigkeit an einer Metalloberfläche entsteht. Eine Erosion kann auch durch feste Stoffe (z. B. Sand, Rost) infolge eines Abriebes hervorgerufen werden.
Kavitation - Implosionen
 Kavitation - Implosionen
Quelle: CALEFFI ARMATUREN GmbH
Kavitationskorrosion in einer Heizungspumpe
 Kavitationskorrosion in einer Heizungspumpe
Erosionskorrosion ist eine punktuelle bzw. kleinflächige Abtragung eines Metalls, die durch eine relativen hohe Fließgeschwindigkeit an einer Metalloberfläche entsteht. Es tritt häufig in Rohrbögen und Rohrengstellen (Eindellungen, Verschraubungen, nicht entgratete Schnittstellen) auf, die die Flussrichtung oder –geschwindigkeit beeinflussen bzw. erhöhen. Der grundlegende Mechanismus dieser Art Korrosion ist, dass ein kontinuierlicher Flüssigkeitsstrom die schützende Film- oder Oxidschicht von einer Metalloberfläche entfernt. Sie kann durch Schwebstoffe (Rost, Sand) noch vergrößert werden. Dieser Effekt wird auch bei dem Sandstrahlen eingesetzt, wobei selbst hartnäckige Beläge bei relativ geringen Fliessgeschwindigkeiten entfernt werden können. Durch die fehlende Schutzschicht ist die Metalloberfläche ungeschützt und wird vom korrosiven Medium (Flüssigkeiten mit ungünstigem pH-Wert, Sauerstoff- und Elektrolytgehalten) angegriffen und korrodiert durch die Reibung der Flüssigkeit und den entstehenden Mikrobläschen (Kavitation - Implosionen), was besonders in Armaturen und Pumpen in Heizungs-, Solar- und Kühlsystemen vorkommen kann.

Weiche Metalllegierungen (z. B. Kupfer oder Aluminium) sind besonders anfällig. Bei einer Zunahme der Durchflussgeschwingkeit kann die thermische Leistung, z. B. in Wärmetauschern, verbessert werden, erhöht aber auch das Risiko der Erosionskorrosion.

Folgende Strömungsgeschwindigkeiten sollten bei kaltem Wasser nicht überschritten werden:
Gusseisen - 3,0 m/s; Edelstahl - 4,6 m/s; Kupfer - 2,4 m/s; Aluminium; 1,8 m/s

Mit zunehmender Temperatur erhöht sich das Risiko der Erosionskorrosion. So gilt z. B. bei Kupfer eine Strömungsgeschwindigkeit von 2,4 m/s für kaltes Wasser und darf bei 60 °C warmen Wasser 1,5 m/s nicht überschreiten. In Wassersystemen, die ständig über 60 °C betrieben werden, sollte die Strömungsgeschwindigkeit nicht höher als 0,91 m/s sein. Hier liegt auch der Grund, dass Zirkulationsleitungen abgeglichen werden müssen.
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