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OldBo
06.04.2010
Eigensichere Anlagen behalten auch nach einem sicherheitstechnischen Ausfall ihre Funktionstüchtigkeit. Beispiele in der Praxis sind offene Warmwasserheizungen und thermische Solaranlagen.
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Eigensichere Anlagen behalten auch nach einem sicherheitstechnischen Ausfall ihre Funktionstüchtigkeit. Beispiele in der Praxis sind offene Warmwasserheizungen und thermische Solaranlagen.

Eine Drain-Back-Anlage ist das beste Beispiel für eine eigensichere Solaranlage. Wenn es bei dieser Anlage zu einem Stromausfall oder zum Ausfall der Umwälzpumpe kommen sollte, so läuft der Wärmeträger (Wasser) in den Sammelbehälter zurück und es kann nicht überhitzen. Nach der Beseitigung des Mangels läuft die Anlage problemlos wieder an.

Geschlossene thermische Solaranlagen
gehen bei einem Stromausfall, dem Ausfall der Umwälzpumpe oder bei einem Überangebot an Solarwärme (z. B. Anlagen zur Heizungsunterstützung)  in eine gewollte Stagnation. Wenn diese Anlagen richtig geplant und gebaut werden, laufen sie nach der Beseitigung des Mangel wieder an. Bei falschgeplanten Anlagen kann es bei wiederholter Stagnation zum Auscracken der Solarflüssigkeit kommen, was erhebliche Schäden verursachen kann.

In offenen Heizungsanlagen mit nicht schnellregelbaren Brennstoffen (Kohle, Holz) wird die Eigensicherheit durch die Schwerkraftzirkulation im Sicherheitsvor- und rücklauf gewährleistet. Bei dem Ausfall der Wärmeabnahme im Heizsystem (z. B. durch den Ausfall der Pumpe oder abgestellte Heizflächen) verdampft an der Entlüftung an der höchsten Stelle der Anlage ein Teil des Wassers,. Dadurch wird Wärme abgeführt und das zurückströmen des kalten Ausdehnungswassers kühlt den Wärmeerzeuger bis zum Abbrand der Kesselfüllung ab. Durch die Dampfbildung entstehen Dampfschläge, die einen Fehler an der Anlage signalisieren.

In Wärmeerzeugern mit nicht schnellregelbarer Befeuerung (Kohle, Holz) wird durch den Einbau einer thermischen Ablaufsicherung kaltes Wasser durch einen Wärmetauscher geleitet und Wärme abtransportiert. So wird eine Überhitzung des Kessels bei Stromausfall (Umwälzpumpe) oder mangelhaftem Wärmetransport verhindert. Der Kessel wird indirekt auf 90 °C abgekühlt.
Eine TAS darf bei Eigenwasserversorgung und in Anlagen unter 2 bar Wasserdruck nicht eingebaut werden. Hier muß die Absicherung mittels offener Anlage erfolgen.

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lowenergy schrieb: Grundsätzlich ist letzendlich die real benötigte elektrische Gesamtantriebsenergiemenge ausschlaggebend! Da beim Luftwärmepumpen logischerweise der Kältemittelverdampfer, je nach klimatischen Bedingungen...
Pluto25 schrieb: Weshalb schaltet die Pumpe bei über 50K Differenz ab? Diese Funktion mal außer Kraft setzen. Mit etwas Glück spült sich die Anlage dann wieder frei, in jedem Fall würde wenigstens wieder Wärme runterkommen...
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