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Autoren
OldBo
14.03.2018
Ein CO-Melder sollte in jedes Haus oder jede Wohnung installiert werden, in der Kohlenmonoxid (CO) entstehen und sich ausbreiten kann. Dies ist besonders dann der Fall, wenn dort ein Kamin, Kaminofen, Gasherd und/oder raumluftabhängige Wärmererzeuger (Gastherme, Öl, Holz- oder Pelletkessel) vorhanden ist.
CO-Melder BCN 1221
 CO-Melder BCN 1221
Quelle: HUGO BRENNENSTUHL GMBH & CO Kommanditgesellschaft
Kohlenmonoxidwarnmelder Ei208DW-D mit LC-Display
 Kohlenmonoxidwarnmelder Ei208DW-D mit LC-Display
Quelle: Ei Electronics GmbH
Ein CO-Melder sollte in jedes Haus oder jede Wohnung installiert werden, in der Kohlenmonoxid (CO) entstehen und sich ausbreiten kann. Dies ist besonders dann der Fall, wenn dort ein Kamin, Kaminofen, Gasherd und/oder raumluftabhängigen und raumluftunabhängige Wärmererzeuger (Gastherme, Öl, Holz-  oder Pelletkessel) vorhanden ist.

Mit diesem Gerät wird der Gehalt von Sauerstoff und Kohlenmonoxid* in der Luft gemessen. Wenn sich das Verhältnis zwischen beiden Gase verändert, wird ein gut hörbarer Alarm und eine Warnleuchte auf eine drohende Gefahr hinweisen. Sie sollten in Räumen, in denen Menschen schlafen und in der Nähe der jeweiligen potentiellen Gefahrenquelle, angebracht werden. Sinnvoll sind Geräte, die den jeweils aktuellen Wert des Kohlenmonoxid in der Raumluft auf ihrem Display anzeigen.
Funktion

CO-Melder überwachen mittels elektrochemischen Sensoren, welche auf Grund ihrer hohen Empfidlichkeit eingesetzt werden, kontinuierlich die CO-Konzentration der Umgebungsluft. Sobald die Kohlenmonxidwerte bestimmte Schwellenwerte erreichen, welche in der DIN EN 50291 festgelegt sind, wird der CO-Alarm ausgelöst. Diese Alarmschwellen sind Mindestanforderungen und dürfen nicht überschritten werden.

Einige CO-Melder verfügen jedoch auch über einen sogenannten Vor-Alarm, welcher bereits unterhalb der gesetzlichen Auslöseschwellen aktiviert wird. Dieser wird jedoch nicht akkustisch, sondern ausschließlich über ein Display oder eine blinkende LED ausgegeben.
Quelle: www.kohlenmonoxidmelder.com

Alle Mitbewohner sollten auf die Gefahr, die von Kohlenmonoxid (z. B. Vergiftungen) auf Menschen ausgeht, hingewiesen werden.

CO-Konzentration Zeitraum der Alarmauslösung
50 ppm (0,005 %) 60 - 90 Minuten
100 ppm (0,01 %) 10 - 40 Minuten
300 ppm (0,03 %) innerhalb von 3 Minuten

 * Kohlenmonoxid (CO - Kohlenstoffmonoxid) ist nicht nur ein Klimagas sondern auch ein Gas mit höchst tückischen Eigenschaften, das sehr schnell zu verheerenden Konsequenzen führen kann, wenn es von Bewohnern eines Hauses oder einer Wohnung nicht bemerkt wird,. CO ist farblos, geruchlos, geschmacklos und führt zu Vergiftungen. Schon in kleinster Konzentration kann das Gas für den Menschen tödlich sein, wenn er unbemerkt in den Organismus eintritt. In Häusern und Wohnungen mit Kamin, Kaminofen, Gasherd und/oder raumluftabhängigen Wärmererzeuger (Gastherme, Öl, Holz- oder Pelletkessel) sollte ein CO-Melder vorgeschrieben werden, genauso, wie Rauchmelder heute in den meisten Wohnungen vorgeschrieben sind.

Auch sollte man bedenken, dass von Wärmeerzeugern, die an einem Luft-Abgas-System angeschlossen sind und/oder bei denen ein Kondensatsiphon (Brennwerttechnik) vorhanden ist, die Gefahr besteht, dass Abgase in den Raum austreten können.

Da Kohlenmonoxid nicht bemerkt wird, müssen Einsatzkräfte (Feuerwehr, Polizei, DRK, ASB) und Wartungspersonal (Kundendienstler) in gefährdeten Bereichen einen mobilen CO-Warner am Körper tragen. Die meisten Eingasmessgeräte sind für die personenbezogene Messung von Kohlenmonoxid (CO), Schwefelwasserstoff (H2S), Schwefeldioxid (SO2) oder Sauerstoff (O2) am Einsatzort bzw. Arbeitsplatz geeignet.

Atmet der Mensch eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration ein, bindet sich das CO direkt an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und blockiert damit die Aufnahme von Sauerstoff im Blut. Infolgedessen kommt es schnell zu einem Sauerstoffmangel und den damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen.

Schon geringe Mengen eingeatmeten Kohlenmonoxids führen zu irreversiblen Herz- und Hirnschäden, größere Mengen zum Tod. Die folgende Tabelle beschreibt die Wirkung von Kohlenmonoxid auf den menschlichen Körper in Abhängigkeit zur Konzentration vom Atemgift in der Luft.

Kohlenmonoxidwert* Mögliche Vergiftungserscheinungen
30 ppm - 0,003 % MAK-Wert in Deutschland (max. zulässige Arbeitsplatzkonzentration)
35 ppm - 0,0035 % Kopfschmerzen und Schwindel innerhalb von 6 bis 8 Stunden
200 ppm - 0,02 % Geringe Kopfschmerzen, Ermüdung, Schwindel, Übelkeit nach 2 bis 3 Stunden, Verlust des Urteilsvermögens.
400 ppm - 0,04 % Kopfschmerzen in der Stirn innerhalb von 1 bis 2 Stunden, lebensbedrohlich nach 3 Stunden.
800 ppm - 0,08 % Schwindel, Übelkeit und Schüttelkrämpfe innerhalb von 45 Minuten, Bewusstlosigkeit innerhalb von 2 Stunden.
1.600 ppm - 0,16 % Kopfschmerzen, erhöhte Herzfrequenz, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 20 min, Bewusstlosigkeit innerhalb von 2 Stunden, Tod in weniger als 2 Stunden.
3.200 ppm - 0,32 % Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 5 bis 10 Minuten. Tod innerhalb von 25 bis 30 Minuten.
6400 ppm - 0,64 % Schwindel und Kopfschmerzen in 1 bis 2 Minuten. Krampfanfälle, Atemstillstand und Tod in weniger als 20 Minuten.
12800 ppm - 1,28 % Bewusstlosigkeit nach 2 bis 3 Atemzügen. Tod in weniger als 3 Minuten.
* Kohlenmonoxidkonzentration in der Luft in ppm (parts per million)
Quelle: in Anlehnung an OSHA (Occupational Safety and Health Administration)
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