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Maßnahmen zur Einschränkung von Sauerstoffdiffusion - Behandlung des Heizwassers

Autoren
OldBo
04.03.2010

Radtke 21.07.2009
Dass Fußbodenheizungsrohre aus Kunststoffen ohne Schutzmaßnahmen für Sauerstoff durchlässig sind, ist unbestritten. Doch kann Sauerstoff noch an vielen anderen Stellen der Heizungsanlage eindringen.
Dass Fußbodenheizungsrohre aus Kunststoffen ohne Schutzmaßnahmen für Sauerstoff durchlässig sind, ist unbestritten. Doch kann Sauerstoff noch an vielen anderen Stellen der Heizungsanlage eindringen. Selbstverständlich sind Ummantelungsmaßnahmen der Heizrohre sinnvoll, sie schränken die Durchlässigkeit mehr oder weniger ein. Dennoch sei die Frage erlaubt, ob diese Maßnahmen allein ausreichen. Eingedrungender Sauerstoff kann mit vorhandenen Stahlstellen reagieren und unter Umständen – je nach Sauerstoffmenge – zu mehr oder weniger großenflächigem, bisweilen auch punktförmigem Abtrag des Eisens führen. Durch Zugabe von chemischen Spezialsubstanzen, Inhibitoren, können auf metallischen Ober flächen, Schutzschichten gebildet werden.

Zusätze zum Heizungswasser, die Sauerstoffbindemittel enthalten, sind nur für bestimmte Anlagen zu empfehlen. Durch den Verbrauch wird eine ständige Überwachung der Dosis und eventuelle Nachdosierung erforderlich. Die Zugabe von Inhibitoren zum Heizungswasser darf nur mit Zustimmung des Heizrohrlieferanten erfolgen, andernfalls erlischt die Garantie für die Heizrohre. Es kommt allerdings darauf an, dass die Anlage sofort bei der Befüllung inhibiert wird und nicht erst später. Wichtig ist, dass sich auf allen korrosionsgefährdeten Oberflächen Schutzschichten gleichzeitig bilden. An dernfalls besteht die Gefahr, dass der eindiffundierte Sauerstoff sich insgesamt auf die noch ungeschützten Restflächen konzentriert, und dort um so stärker Korrosion bewirkt. Bleche zur Herstellung von Heizkörpern, Ausdehnungsgefäßen, Kesseln etc. sind im Anlieferungszustand leicht gefettet, damit beim Transport und der Lagerung kein Rost entsteht. Die daraus hergestellten Produkte sind überwiegend geschweißt. An diesen Zonen brennt während des Schweißvorganges das Fett weg. Da diese Bauteile üblicherweise innen nicht entfettet werden, kommen nach der Befüllung der Heizungsanlage sowohl gefettete als auch nicht gefettete Flächen mit dem Heizungswasser in Berührung. Es ist leicht einzusehen, dass die gefetteten Flächen gegenüber Sauerstoff im Heizungswasser besser geschützt sind, als die ungefetteten. Deshalb sollten Heizungsanlagen unmittelbar nach der Inbetriebnahme auf möglichst hohe Temperaturen gefahren werden, um den Anteil der gefetteten Flächen möglichst schnell zu reduzieren und gleichzeitig bei hohen Temperaturen den im Wasser gebundenen Sauerstoff besser austreiben zu können.
Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
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