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Autoren
OldBo
07.06.2019
Unter Energieautarkie versteht man das Bestreben, ein Haus, eine Wohnsiedlung, Gemeinde oder Region bei der Energieversorgung in den Bereichen Wärme und Strom in eigener Regie weitgehend von fossiler Energie unabhängig zu machen.
Der Trend zu einer unabhängigen Versorgung (Energie-Autarkie), nicht nur bei der Stromversorgung, sondern auch bei der Heiztechnik und Wasserversorgung, nimmt immer mehr zu.

Unter Energieautarkie versteht man das Bestreben, ein Haus, eine Wohnsiedlung, Gemeinde oder Region bei der Energieversorgung in den Bereichen Wärme und Strom in eigener Regie weitgehend von fossiler Energie unabhängig zu machen. Hierbei wird eine optimale und effiziente Nutzung der vorhanden lokalen Potentiale und Ressourcen an erneuerbaren Energien angestrebt.

Um Energieautark zu werden, ist zuerst auf das Bauen im Niedrigenergiehaus-/Passivhaus-Standard und/oder auf eine thermische Sanierung der vorhandenen Gebäude zu achten, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Auch Informationen über einen energiesparenden Umgang mit der Energie sollte gefördert werden.

Als zweiter Schritt ist das Einbinden von regionaler erneuerbarer Energien, so z. B. Windkraft (Kleinwindkraftanlagen), Photovoltaik, Wasserkraft (Mini-Wasserkraftwerke), Biogas, Biomasse (Holz, Hackschnitzel und thermischer Solaranlagen), einzuplanen.

Immer mehr Industriebetriebe bereiten sich schon seit Jahren auf die "atomstromlose" Zeit vor. Diese Betriebe erzeugen ihren Strom und die industrielle Wärme (Dampf) für die Produktion, der Heizung und Kühlung in eigener Regie. Diese autarken Lösungen nehmen immer mehr zu, um unabhängig von öffentlichen Anbietern zu sein. So deckt z. B. die Firma BASF in Ludwigshafen mit dem GuD-System (Gas- und Dampf-Kraftwerk) ihren eigenen Energiebedarf (zu 100 %) und die Firma Pfizer in Freiburg deckt ihren eigenen Energiebedarf (z. Zt. 93 %) aus regenerativen Quellen (Photovoltaik, Geothermie, Wasserkraft und Biomasse). Erst durch diese Lösungen wurden auch alle Potentiale der Energieeinsparungen in der Produktion und Heizung bzw. Kühlung ausgeschöpft. Dies beiden praktizierten Systeme sind weltweit beachtete Beispiele.

Die 13teilige Themenserie "Speicher für Energieautarkie und Mieterstromprojekte" der Redaktion HaustechnikDialog befasst sich mit der eigenen Erzeugung von Strom und Wärme sowie den dazugehörigen Speichern. Mithilfe solcher Konzepte kann man eine hohe Energieautarkie erreichen, also weitgehend unabhängig von externen Energielieferanten werden. Oder man kann daraus Geschäftsmodelle kreieren, etwa Mieter- oder Nachbarschaftsstrom.

Teil 1: Was ist Eigenversorgung und welche Komponenten braucht man dafür?

Teil 2: Wie ist die rechtliche Lage bei Strom-Eigenerzeugung und -verbrauch?

Teil 3: Welchen Bedarf hat ein Gebäude an Strom und wie plant man Eigenproduktion und Eigenverbrauch?

Teil 4: Wie werden Stromspeicher in ein System zur Eigenversorgung eingebunden?

Teil 5: Wie erzeugt man selbst Strom? – BHKW

Teil 6: Wie erzeugt man selbst Strom? – Brennstoffzelle

Teil 7: Wie erzeugt man selbst Strom? – PV

Teil 8: Wie erzeugt man selbst Strom? – Andere Lösungen wie Miniwindanlagen

Teil 9: Welchen Wärmebedarf hat ein Gebäude?

Teil 10: Welche Rolle spielen Wärmespeicher bei der Deckung des Wärmebedarfs?

Teil 11: Welche Wärmeerzeuger sind zukunftsfähig? (Teil 1: Biomasse / Teil 2: Solar und Wärmepumpe)

Teil 12: Wie sollte die Warmwasserbereitung erfolgen?

Teil 13: Praxisbeispiele von Gebäuden mit hoher Eigenabdeckung an Strom und Wärme

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