Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Autoren
OldBo
14.12.2018
Mit einer Analyse wird die Heizungswasserqualität festgestellt. Die Probennahme und die Analyse sollte grundsätzlich von einem Fachunternehmen, das die theoretischen und praktischen Kenntnisse nachweisen kann, durchgeführt werden.
Mit einer Analyse wird die Heizungswasserqualität festgestellt. Die Probennahme und die Analyse sollte grundsätzlich von einem Fachunternehmen, das die theoretischen und praktischen Kenntnisse nachweisen kann, durchgeführt werden. Inwieweit eine Analyse per Internet durchgeführt werden kann, muss jeder für sich entscheiden.

Eine Wasseranalyse sollte folgende:Kriterien beinhalten:

Das Heizungswasser sollte frei von Rückständen sein. Korrosionsprodukte (z. B. Magnetit, Rostteilchen, Schwebstoffe) weisen auf Korrosionsvorgänge hin und können zur Verschlammung oder Erosion führen.

Der pH-Wert im Heizungswasser ist ein wichtiger Faktor und muss im basischen Bereich (>pH 8,2 bis ca. pH 10,5) liegen, denn in diesem Bereicht gilt es als nicht korrosionsbegünstigend. Der pH-Wert beeinflusst die sogenannten Deckschichten, die sich auf den Metallen in der Heizungsanlage als natürlicher Korrosionsschutz bilden. Durch den pH-Wertes kann man auf mögliche Schadensursachen zurückschließen. Hier nimmt verarbeitetes Aluminium eine Sonderstellung ein. Die Deckschichten auf den Aluminiumbauteilen (Wärmetauscher, Heizkörper) können schon ab einem pH-Wert 8,5 geschädigt werden. Wobei bei ungünstige Strömungsverhältnisse Erosionsschäden auftreten können.

Sauerstoffgehalt für das Heizungswasser sollte um oder unter 0,1 mg/l. Bei einer geringen elektrischen Leitfähigkeit des Wassers kann auch eine etwas höhere Sauerstoffkonzentration toleriert werden.
Die elektrische Leitfähigkeit (µs/cm)muss möglichst gering sein. werden. Hier sollte der Wert weniger als 1/3 des Leitwertes des Füllwassers als gut befunden werden. Eine hohe elektrische Leitfähigkeit des Heizungswassers beschleunigt bzw. fördert Korrosionsvorgänge. Nach der VDI-Richtlinie 2035 kann eine Leitfähigkeit von >100 µS/cm nur toleriert werden, wenn eine sehr geringe Sauerstoffkonzentration (<0,02 mg/l) vorliegt. Chemische Inhibitoren, pH-Wert-Stabilisatoren und andere Dosiermittel erhöhen die Leitfähigkeit. Ein Leitwert von über 1.000 µS/cm gilt nach heutiger Auffassung aber auch unter Einsatz von Inhibitoren als systemgefährdend.
Im Heizungswasser darf kein Eisengehalt nachgewiesen werden. Gelöstes Eisen ist der direkte Indikator für aktuelle Korrosionserscheinungen im Heizungssystem.

Der Härtegrad des Heizungswassers sollte den Vorgaben der VDI 2035 entsprechen. Hiernach steht die empfehlenswerte Gesamthärte in Zusammenhang mit der Gesamtheizleistung und dem spezifischen Anlagenvolumen. Neben der Bestimmung der Gesamthärte ist auch die Ermittlung der Karbonathärte wichtig. Hierüber kann bestimmt werden, ob das Wasser im Gleichgewicht ist oder dieses durch zu hohen Neutralsalzgehalt oder Inhibitoren gestört ist. Anlagen mit größerem Wasserinhalt, aber auch kleine Anlagen, sollten mit vollentsalztem bzw. demineralisiertes Wasser (VE-Wasser - Härte ~0° dH, Leitfähigkeit <10 µS/cm) befüllt werden, um eine geringe Härte und eine geringe Leitfähigkeit zu erreichen und ein entsprechender Vollschutz schützt die Anlage dauerhaft.

Die Heizungswasseranalyse wird durchgeführt um

  • abzuklären, ob eine einer Systemreinigung notwendig ist und zur Nachkontrolle der Systemreinigung
  • festzustellen, welche Korrosionsschutzmaßnahmen notwendig bzw. machbar sind und zur Nachkontrolle von Korrosionsschutzmaßnahmen

Bei der Heizungswasseranalyse wird das Wasser aus dem System und das Nachspeise- bzw. Füllwasser auf folgende Parameter untersucht:

  • Rückstände (Bodensatz, Trübung)
  • Farbe
  • Geruch
  • pH-Wert
  • Leitfähigkeit
  • Karbonathärte
  • Gesamthärte
  • Chloride
  • Zink
  • Kupfer
  • Eisen
  • Molybdän
  • Mangan
  • Aluminium
  • Phosphat
  • Sulfat
  • Nitrat
  • evtl. Messung des gelösten Sauerstoffs
Grenzwerte für die Heizungswasserqualität
Wasserinhaltsstoffe, Wasserbeschaffenheit
Konzentrationsbereich
(mg/l oder ppm)
Kupfer
Edel-
stahl
pH-Werte
< 6,0
2
2
6,0 - 7,5
2
1/2
7,5 - 9,0
1
1
> 9
2
1
elektrische Leitfähigkeit
<10 µS/cm
2
1
10 - 500 µS/cm
1
1
>500 µS/cm
2
1
HCO3- - Hydrogencarbonat
<70
2
1
70 - 300
1
1
>300
1/2
1
HCO3- / SO4- - Hydrogencarbonat / Sulfate
<1,0
1
1
>1,0
2/3
1
SO42- -Sulfate
<70
1
1
70 - 300
23
1
>300
3
2
NH4+ -Ammonium-Ionen
<2
1
1
2 - 20
2
1
>20
3
1
CI- -Chloridionen
<300
1
1
>300
1/2
2
CI2 -Chloridionen
<1
1
1
1 - 5
2
1
> 5
2/3
1/2
CO2 - Kohlenstoffdioxid, Kohlendioxid
< 5
1
1
5 - 20
2
1
>20
3
1
H2S - Schwefelwasserstoff
< 0,05
1
1
> 0,05
2/3
1
NO3 -Nitrate

<100
1
1
>100
2
1
Fe -Eisen
<0,2
1
1
> 0,2
2
1
Al - Aluminium
<0,2
1
1
> 0,2
2
1
Mn - Mangan
<0,1
1
1
> 0,1
2
1
°dH - Wasserhärte
4,0 - 8,5
1
1

1 - gute Korrosionsbeständigkeit
2 - Korrosionsprobleme können entstehen, wenn mehrere Inhaltsstoffe mit "2" angegeben sind
3 - sollte nicht verwendet werden

Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
Heizungsnewbie123 schrieb: Hallo zusammen, ich beobachte seit gut 2 Monaten unsere Heizung (Vaillant VKS 33) in unserem neuen Eigenheim, um den Verbrauch genauer zu beobachten (ggf. kommt eine Wärmepumpe ins Haus, aber das ist...
mikkahb schrieb: Pumpe läuft aber fördert nicht. Es gab schon mehrere Themen hierzu. http://my-htd.de/Forum/t/208128/Fehlersuche-Solaranlage- Habe auch die Tipps aus den Beiträgen angewendet. Jedoch ohne Erfolg. Nun...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Hersteller von Armaturen
und Ventilen
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik