Die
Öldruckzerstäubungsbrenner arbeiten prinzipiell mit einer oder zwei
konstanten Ölmengen und einer Leistung
ab 6 kW. Da die
Heizlasten in den
Neubauten auf Grund der Bauweise (sehr gute
Dämmung und
Luftdichtheit der Gebäude) immer kleiner werden, sind die meisten ölbeheizten
Wärmeerzeuger zu groß ausgelegt. Die Folge ist ein ständiges
Takten (
Kuhschwanzheizung - bis zu 25.000 mal pro Jahr), was nicht nur die Umwelt durch den erhöhten
Schadstoffausstoß schädigt, sondern auch zu
erhöhtem Verschleiß an den Bauteilen des Brenners führt.
Für Gebäude mit einer
Mindestgebäudeheizlast von
über 4,7 kW ist der Einsatz von
modulierenden Ölbrennern sinnvoll. Diese Brenner werden in
modulierenden Brennwertkessel eingesetzt.
Bei dem
modulierenden Perpetum-Brenner (stufenlos
ab 4,7 kW) wird ein Teil der
Verbrennungsenergie wieder rückgeführt, um aus Heizöl und
Luft ein
gasförmiges Gemisch zu erzeugen. Es entsteht am kurzflammigen
Flächenbrenner ein
stahlblauem Flammenteppich, der den kompakten
Mira-Kessel ermöglicht. Die
drucklose Verbrennung ermöglicht einen sehr leisen Betrieb. Durch die
Modulation wird nur die jeweils erforderliche
Energie bereitgestellt, die für gut gedämmte Wohnungen, Einfamilien- und Niedrigenergie-Häuser benötigt wird. Außerdem reduziert diese Technik
unnöige Startverluste und den dadurch entstehenden
Schadstoffausstoß auf ein Zehntel der üblichen Werte.
Der
modulierende Premix-Ölbrenner (
5,5 bis
15 kW) wird in dem Thermo Condens WTC-OW eingesetzt. Der
Ölbrenner ist mit einem
Rotationszerstäuber, einer frequenzgesteuerter Öl-Präzisionsdosierpumpe und einem drehzahlvariablem Gebläse ausgestattet.. In der Vormischkammer des
Verbrennungssystems wird ein homogenes Öldampf-Luftgemisch hergestellt. Dieses wird dem Premix-Ölbrenner zugeführt und an einer zylindrischen Brenneroberfläche entstehen viele kleine Flammen.
Das WTC-OW ist für den Einsatz von
Heizöl EL schwefelarm (
DIN 51603-1) konzipiert.