Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
Autoren
OldBo
18.05.2015
Eine stufenlose automatische Leistungsanpassung (Modulation) eines Brenners ist durch eine Verbrennungsregelung möglich. Dabei wird nur die Wärmemenge erzeugt, die dem momentanen Bedarf (Heizlast) entspricht. Die Grundlage ist die Anwendung der Brennwerttechnik.
Modulation - Gasgeräte
 Modulation - Gasgeräte
Quelle: Elcotherm AG
Eine stufenlose automatische Leistungsanpassung (Modulation) eines Brenners ist durch eine Verbrennungsregelung möglich. Dabei wird nur die Wärmemenge erzeugt, die dem momentanen Bedarf (Heizlast) entspricht. Die Grundlage ist die Anwendung der Brennwerttechnik, mit der die Vorlauftemperatur bis auf ca. 20 °C runtergefahren werden kann. Der heute erreichbare Modulationsbereich bei Gasgeräten liegt bei 10 bis 100 % (1 : 10 [z. B. 0,9 bis 9 kW]).

Kessel (Konstant- und Niedertemperaturkessel), die nicht modulierend gefahren werden können, schalten beim Erreichen der eingestellte Kesseltemperatur ab und nach einer bestimmten Abkühlung (Hysterese) wieder an. Auch eine verzögerte Wärmeabgabe in die Heizungsanlage, die meistens an einem zu geringen Volumenstrom liegt, hat zur Folge, dass der Brenner ständig taktet (Kuhschwanzheizung - bis zu 25.000 mal pro Jahr), was nicht nur die Umwelt durch den erhöhten Schadstoffausstoß belastet, sondern auch zu erhöhtem Verschleiß an den Bauteilen des Brenners führt. Maßnahmen, wie z. B. eine Taktsperre und Lastausgleichsbehälter führen zu keinem befriedigenden Ergebnis.

Eine stetige Leistungsanpassung ist bei Gasgeräten besonders gut einsetzbar. Aber auch Pelletkessel und Hackschnitzelkessel können in einem bestimmten Rahmen modulierend gefahren werden. Bei Ölbrennern ist nur eine mehrstufige Regelung (ab ca. 5 kw auch stufenlos) möglich, da der Öldurchsatz bei den heutigen Öldüsen (z. B. 0.30 USgal/h bzw. Fi-Düse 0.15 USgal/h) nach unten hin begrenzt (ca. 4,7 kw) ist. Hier könnte bei sehr geringen Heizlasten (z. B. Passivhaus) eine Auto-Standheizung Abhilfe schaffen, nur sind hier die Hersteller nicht interessiert, solche Geräte für die Hausheizung auf den Markt zu bringen. An einer modulierenden Bauweise (kalte Flamme) wird schon seit Jahrzehnten gearbeitet, ist aber noch nicht praxisreif.

Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
Diel schrieb: Hallo zusammen Ich hatte am Anfang 1998 die Probleme das der Brenner zeitweise auf Störung ging. Ich habe damals das gesamte System gereinigt etc. . Nach dem Tausch der Düse sowie der Zündelektroden...
schorni1 schrieb: Mich interessiert nur, warum in der Montageanleitung gefordert wird, einen bestimmten CO2-Anteil im Abgas einzuhalten. Weil der CO2-Anteil möglichst HOCH sein soll (gerigerr O2-Gehalt, geringer Luftüberschuß)...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Environmental & Energy Solutions
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik