Bei der
Flüssigkeitskühlung werden Rohrbündelverdampfereingesetzt. Das Hauptanwendungsgebiet sind
Kaltwassersätze zur
Kaltwassererzeugung. In einem zylindrischen
Stahlbehälter befindet sich ein Rohrbündel, in dem das
Kältemittel verdampft (Prinzip der Trockenexpansion).
Zur
Verbesserung der
Wärmeübertragung werden
Rippenrohre oder
Rohre mit innerem Sternprofil verwendet. Im Gegenstrom fließt durch den
Verdampfer das zu kühlende
Wasser, das zur besseren
Wärmeübertragung durch eingebaute Leitbleiche abwechselnd nach oben und unten geführt wird. Abnehmbare Umlenkdeckel an beiden Seiten erlauben eine
Wartung des Kreislaufes. Das Rohrmaterial ist je nach
Korrosionsschutzanforderung
Kupfer, Messing, CuNi-Legierungen oder Edelstahl.
Die Anzahl der
Kältemittelwege beeinflusst den
Wärmeübergang sowie die
Strömungsgeschwindigkeit und den
Druckverlust des
Kältemittels. Die Geschwindigkeit des zu kühlenden Mediums sollte zwischen 0,5 und 0,8 m/s, der Druckverlust nicht über 0,3 bar liegen. Rohrbündelverdampfer werden mit 1 bis 4
Kältemittelkreisen ausgeführt. Bei
Temperaturen unter 0 °C wird ein
Wasser-Glykol-Gemisch verwendet. Zur Sicherheit gegen Einfrieren sind Strömungswächter,
Frostschutzthermostate und
Verdampferdruckregler vorzusehen.