Die
Absicherung von geschlossenen Systemen muss sehr sorgfältig durchgeführt werden. Die sicherheitstechnischen Einrichtungen sollen Übertemperatur, Flüssigkeitsmangel, zu hohen Überdruck und
Unterdruck verhindern
.
Da es in
thermischen Sorlaranlagen besonders
hohe Temperaturen (bis 300 °C) und
hohe Drücke (je nach
Sicherheitsventil bis 10 bar) geben kann, sind grundsätzlich ensprechende Bauteile einzubauen.
Auch lässt sich die
Wärmequelle "
Sonne" nicht abschalten, also muss man z. B. bei Stromausfall damit rechnen, dass die Anlage in
Stagnation geht. Wenn eine Anlage auf Grund falscher Betriebweise bzw. falscher Einstellung zu oft in die Stagnationsphase geht, dann kann die
Solarflüssigkeit auscracken und die Leitungen und Bauteile verstopfen.
Grundsätzlich müssen
thermische Solaranlagen in allen
Betriebszuständen ohne besondere eingreifende Maßnahmen von außen
eigenständig durchlaufen können. Nur durch solche
eigensicheren Solaranlagen ist ein
störungsfreier Betrieb bei entsprechender
Wartung gewährleistet.
Richtig geplant und installiert hat das
Steamback-Verfahren (
Verdampfungs- oder
Stagnations-System) im Gegensatz zu "
Hochdruckanlagen" enorme Vorteile. Dabei geht die Anlage bei
fehlender Wärmeabnahme, wenn der
Pufferspeicher geladen ist oder die
Umwälzpumpe ausfällt bzw. der
Flüssigkeitsumlauf gestört ist, in eine gewollte
Stagnation.
Damit die Anlage richtig funktioniert, müssen folgende
Bauteile eingeplant werden: