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Vorschaltgefäß - Zwischengefäß

Autoren
OldBo
08.07.2019
Vorschaltgefäße schützen die Membrane von Ausdehnungsgefäßen vor unzulässiger Temperaturbelastung. Nach DIN 4807 Teil 3 und DIN EN 13831 darf die Dauertemperatur an der Membrane 70 °C (spezielle Solargefäße 110 °C) nicht überschreiten. In Kühlwassersystemen sollte eine Temperatur von ≤ 0 °C vermieden werden, um ein Festfrieren der Membrane am Behälter auszuschließen.
Vorschaltgefäß in Heizungsanlagen
 Vorschaltgefäß in Heizungsanlagen
Quelle: Reflex Winkelmann GmbH
Vorschaltgefäß in Kühlkreisläufen
 Vorschaltgefäß in Kühlkreisläufen
Quelle: Reflex Winkelmann GmbH
Heizleistenkühler
 Heizleistenkühler
Quelle: Bosy
Sicherheitstechnische Einrichtungen - thermische Solaranlage
 Sicherheitstechnische Einrichtungen - thermische Solaranlage
Quelle: Bosy
Einbau eines Vorschaltgefässes in einer Solaranlage
 Einbau eines Vorschaltgefässes in einer Solaranlage
Quelle: Bosy
Stagnationskühler in Solaranlagen oder Heizungsanlagen mit sehr hoher Temperatur
 Stagnationskühler in Solaranlagen oder Heizungsanlagen mit sehr hoher Temperatur
Quelle: Bosy
Stagnationswasserkühler mit TAS in Solaranlagen
 Stagnationswasserkühler mit TAS in Solaranlagen
Quelle: Bosy
Stoffwerte Δn
 Stoffwerte Δn
Quelle: Reflex Winkelmann GmbH
Die Vorschaltgefäße (Zwischengefäße) schützen die Membrane von Membrandruckausdehnungsgefäßen (MAG) vor unzulässiger Temperaturbelastung. Nach DIN 4807 Teil 3 und DIN EN 13831 darf die Dauertemperatur an der Membrane 70 °C (spezielle Solargefäße 110 °C) nicht überschreiten. In Kühlwassersystemen sollte eine Temperatur von ≤ 0 °C vermieden werden, um ein Festfrieren der Membrane am Behälter auszuschließen.

Da ein Vorschaltgefäß die Aufgabe hat, Wärme abzugeben, darf es grundsätzlich keine Wärmedämmung erhalten. Ein Vorschaltgefäß ist immer dann erforderlich, wenn die Kollektoren mehr Dampf erzeugen, als in den angrenzenden Rohrleitungen bis zur Solarstation wieder kondensieren kann.

Das Vorschaltgefäß in Heizungs- und Solaranlagen wird von oben angeschlossen. Das heiße Ausdehnungswasser > 70 °C ververdrängt das kühlere Wasser in die Membrane des MAG's. Diese Gefäße oder eine Kühlung sind bei Solaranlagen, die öfter in Stagnation gehen besonders wichtig.

Das Vorschaltgefäß in Kühlkreisläufen wird von unten angeschlossen. Das kalte Ausdehnungswasser ≤ 0 °C drängt das wärmere Wasser in die Membrane des MAG's.

Pauschal gilt:
Der Einsatz von Vorschaltgefäßen zum Schutz des Ausdehnungsgefäßes ist für jede Solaranlage zu empfehlen. Besonders trifft dies zu bei allen Anlagen mit sehr kurzen Leitungswegen und/oder sehr geringen Leitungsquerschnitten, oder bei großen Kollektorflächen bzw. Kollektoren mit großem Inhalt (z.B. Vakuum Röhrenkollektoren). Anlagen zur Heizungsunterstützung sollten prinzipiell mit Vorschaltgefäß ausgerüstet werden. Das Gefäß sollte ca. 50 % des Nutzvolumens des nachgeschaltetem MAG's haben.

Zur Berechnung des Vorschaltgefäßes in Heizungsanlagen ist entscheidend, welche Wassermenge über 70 °C aufgeheizt wird. In der Regel werden dies etwa 50% des Anlagenvolumens (VA)sein. Bei Anlagen mit Wärmespeichern sind bis 100% möglich.

Vn = Δn / 100 * VA  * (0,5...1,0)

  • 0,5 falls Rücklauf 50% von VA
  • 1,0 falls Wärmespeicher mit 100 % VA
  • aus Sicherheitsgründen mit Faktor 1 rechnen
Berechnung des Vorschaltgefäßes in Solaranlagen ohne Verdampfung

Vn = Δn / 100 * VA

Berechnung des Vorschaltgefäßes in Solaranlagen mit Verdampfung (Stagnation)

Vn = Δn / 100 * VA + VK

Berechnung des Vorschaltgefäßes in Kühlsystemen bei Temperaturunterschreitungen von 0 °C

Vn = 0,005 * VA


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passra schrieb: Man könnte sich die zusätzliche Pumpe auch sparen und einfach die Pumpe in der WP das Wasser durch das Heizsystem treiben lassen und bei Bedarf wird damit der Puffer für WW geladen. Dann noch ein 3-Wege-Ventil...
elkulk schrieb: Die Luftzufuhr kann man bei unserer Anlage im HWR an den Verteilerrohren regeln. Gruß Ulrich
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