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Autoren
OldBo
11.09.2020
Das Manometer ist ein Instrument zum Anzeigen eines Druckdifferenzes in Flüssigkeits- und Druckluftanlagen. Die meisten Manometer benutzen den Außenluftdruck als Referenzdruck, beim Messen des absoluten Drucks, z. B. beim Barometer, wird ein Vakuum als Referenz benutzt.
Manometer in Heizungs- und Solaranlagen
Heizungsmanometer
 Heizungsmanometer
Quelle: Bosy
Mano-Hydrometer
 Mano-Hydrometer
Quelle: Bosy
Rückspülber Filter mit zwei Manometern zur Druckdifferenzmessung
 Rückspülber Filter mit zwei Manometern zur Druckdifferenzmessung
Quelle: Honeywell GmbH
Das Manometer (Rohrfeder-, Schraubenfeder- und Kapselfeder-Manometer ) ist ein Instrument zum Anzeigen eines Druckdifferenzes.. Die meisten Manometer benutzen den Außenluftdruck als Referenzdruck, beim Messen des absoluten Drucks, z. B. beim Barometer, wird ein Vakuum als Referenz benutzt.

In Wasser-, Heizungs- und Solaranlagen werden hauptsächlich Kreisformfeder-Manometer eingesetzt. Das Ziffernblatt für Heizungsanlagen wird ein  mit roter Marke bei 2,5 bzw. 3 bar, einem grünen Feld von 1,5 bis 3 bar und einer Deckscheibe mit verstellbarem roten Markenzeiger und grüner Fahne eingesetzt.

Einbauort in Heizungsanlagen:
Am Wärmeerzeuger oder im Vor- oder Rücklauf unabsperrbar vom Wärmeerzeuger. Das Manometer muss beim Nachfüllen ablesbar sein.

Sicherheitstechnische Aufgaben in einer Heizungungsanlage:
a. Den Betriebsdruck anzeigen
b. Der Betriebdruck darf nicht unter den richtig eingestellten roten Zeiger sinken
c. Die Funktion des MAG´s beim Aufheizen überprüfen (der Anlagendruck darf max. 0,5 bar ansteigen)

Vorschriften nach DIN EN 12828:
Der roten Zeiger soll auf den Mindestdruck (ca. 0,3 bis 0,5 bar über den hydrostatischen Druck) eingestellt (bei Anlagen > 100° C zusätzlich der Dampfdruck) eingestellt werden. Der Ansprechdruck des Sicherheitsventils wird mit einem wasserfesten Stift markiert.

Für offene Anlagen gibt es spezielle Manometer (Hydrometer), die die Wassersäule in Meter anzeigen.

Für das Messen von Gase und Flüssigkeiten kommen Rohrfeder-, Schraubenfeder- und Kapselfeder-Manometer zum Einsatz.

In der Trinkwasserinstallation ist der Einsatz eines bzw. zwei Manometern in Verbindung mit rückspülbaren Filtern sinnvoll, um über eine Druckdifferenzmessung den Widerstand im Filter zu messen, um den Rückspülvorgang nur bei einer zu hohen Druckdifferenz einzuleiten. Auch bei dem Einsatz eines Druckminderers ist ein Manometer notwendig, um den eingegestellten Druck zu überprüfen.
Manometer in Solaranlagen
Solarmanometer
 Solarmanometer
Quelle: CALEFFI Armaturen GmbH
Die Skala des Manometers ist abhängig von den Druckstufen des Sicherheitsventiles der Solaranlage (2,5, 3, 4, 6, 8 und 10 bar). Der Druck in der Anlage ist abhängig von der berechneten Systemtemperatur. Ein Druckknopfhahn kann aufgrund der hohen Temperaturen sinnvoll sein.
U-Rohrmanometer
U-Rohrmanometer (einschenklig)
 U-Rohrmanometer (einschenklig)
Quelle: ELECTRO-MATION GMBH
offenes U-Rohrmanometer
 offenes U-Rohrmanometer
Quelle: der Brunnen.de
Das U-Rohrmanometer wird zur Messung kleiner Drücke oder kleiner Druckdifferenzen eingesetzt, so z. B. Gasdruckeinstellung an Gasheizgeräten oder Differenzdrücke an Ventilatoren oder Filter.

Dieses einfache Druckmessgerät besteht aus zwei senkrecht stehenden und zu einer U-Form verbundenen Rohre. In diesem U-Rohr befindet sich eine Sperrflüssigkeit (gefärbtes Wasser). Wenn an den beiden Rohren verschieden große Drücke (p1 und p2) anliegen, so verschiebt sich die Sperrflüssigkeit aus der Nulllage, so dass in den beiden senkrechten Schenkeln eine Höhendifferenz Δh entsteht. Mit der Dichte ρ der Sperrflüssigkeit und unter der Annahme, dass in den beiden Zuleitungen zum U-Rohr-Manometer das gleiche inkompressible Fluid mit gleicher Dichte vorliegt.
Schrägrohrmanometer
Schrägrohr-Manometer
 Schrägrohr-Manometer
Quelle: ELECTRO-MATION GMBH
Das Schrägrohrmanometer wird zur Messung kleiner Drücke oder kleiner Druckdifferenzen eingesetzt, so z. B. zur Messung der Druckdifferenz im Abgas- oder Rauchrohr eines Heizkessels.

Bei dem Schrägrohrmanometer ist ein Schenkel schwach steigend angeordnet. Eine kleine Höhendifferenz ändert daher die Länge der Flüssigkeitssäule stark. Bei der Kalibrierung und Messung muss die Neigung des Messschenkels gleich sein. Um dieses zu erreichen, sind die Geräte mit Justierschrauben und Libellen ausgerüstet. Das Messgerät kann auf den Kessel oder auch mit Magneten an der Heizkesselverkleidung angebracht werden.
Manometer in Heizölanlagen
Manometer mit Glyzerinfüllung
 Manometer mit Glyzerinfüllung
Quelle: AFRISO-EURO-INDEX GmbH

Bei der Öldruckmessung werden Manometer mit Glycerin-Wasser-Gemische verwendet. Die Füllflüssigkeit dämpft auftretende Druckspitzen und Schocks bzw. Vibrationen und schützt damit die Mechanik des Manometers. Um die Ausdehnung der Flüssigkeit genug Raum zu bieten und eine Undichtigkeit des Gehäuses zu verhindern, ist das Gehäuse nur bis zu 80 - 90 % gefüllt.

Die Flüssigkeit gewährleistet eine gute Ablesbarkeit des anstehenden Drucks. Sie bewirkt eine Ruhigstellung des Zeigers selbst bei starken Schwingungsbelastungen. Ohne Flüssigkeitsdämpfung würde der Zeiger nicht den tatsächlich anstehenden Druck anzeigen, sondern sich entsprechend der in der Applikation vorhandenen Frequenz der Vibrationen hin und her bewegen. Im Resonanzfall können sogar Ausschlagwinkel von über 180 ° auftreten.

In der Praxis werden in der Regel Pumpen-Test-Koffer mit einem Manometer, Vakuummeter und den passenden Anschlussteilen eingesetzt.

Unterdruckmanometer/Vakuummeter
Vakuummeter/Unterdruckmanometer für den Filteranbau
 Vakuummeter/Unterdruckmanometer für den Filteranbau
Quelle: AFRISO-EURO-INDEX GmbH

Um den Unterdruck (Vakuum) in einer Heizölsaugleitung zu messen, wird ein Vakuummeter  bzw. Unterdruckmanometer verwendet. Wenn das Vakuummeter fest am Filter eingebaut ist, wird während des Ölbrennerbetriebes das Vakuum in der Saugleitung ständig gemessen. Dieser Einbau sollte immer dann eingesetzt werden, wenn die Filterverschmutzung von außen nicht sichtbar (Wechselfilter) ist.

Ein Vakuummeter gehört in jeden Wartungskoffer. Es wird bei der Störungssuche und bei der Brennerwartung in die Ölpumpe geschraubt. Erst nach der Messung mit einem Vakuummeter kann genau festgestellt werden, ob die Anlage im günstigen Saugdruckbereich (zwischen 0 - -0,3 bar) liegt. Ist der Unterdruck unter -0,4 bar, dann kann eine Blasenbildung auf eine Ausgasung des Heizöls hinweisen. Wenn der Druck im Normalbereich liegt, dann kann eine Blasenbildung durch angesaugte Luft an Verbindungstellen der Saugleitung hinweisen. In beiden Fällen führen die Luft- bzw. Gasblasen zu einer Verminderung der Ölmenge, wodurch es zu einer Brennerstörung kommen kann.

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