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OldBo
22.09.2010
In vielen Haustechniksystemen kann es notwendig werden, gleichzeitig zu heizen und im Nebenraum zu kühlen. Hier ist der Einsatz von 3- oder 4-Rohrsysteme sinnvoll.
Schaltschema einer Fußbodenheizung für Heizen/Kühlen
 Schaltschema einer Fußbodenheizung für Heizen/Kühlen
Quelle: Uponor GmbH
Das 3-Rohrsystem steht für die Energieverschiebung und die daraus resultierende Wärmerückgewinnung im Gebäude
 Das 3-Rohrsystem steht für die Energieverschiebung und die daraus resultierende Wärmerückgewinnung im Gebäude
Quelle: Alfred Kaut GmbH & Co
Vierleitersystem für Induktionsgeräte und Deckenstrahlheizflächen
 Vierleitersystem für Induktionsgeräte und Deckenstrahlheizflächen
Quelle: Uponor GmbH
In vielen Haustechniksytemen kann es notwendig werden, gleichzeitig zu heizen und im Nebenraum zu kühlen. Hier ist der Einsatz von 3- oder 4-Rohrsysteme sinnvoll. Dadurch können Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Temperatur an eine Heizfläche herangeführt werden. Besonders häufig werden diese Systeme bei Deckenstrahlsystemen, der Bauteilaktivierung und Induktionslüftungsgeräten, die im Sommer zur Kühlung und im Winter zur Beheizung genutzt werden, eingesetzt. Aber auch in der Klimatechnik werden hauptsächlich diese Systeme eingesetzt, um Wärmerückgewinnung zu betreiben.

Dreirohr- oder Dreileitersystem
Bei diesem System gibt es getrennte Vorläufe und einen gemeinsamen Rücklauf. Es wurde häufig bei Induktionsgeräten angewendet, wobei durch ein Sequenzventil in Abhängigkeit von der Raumtemperatur die Zulufttemperatur angepasst werden konnte. Der Nachteil dieses Systems waren die Energieverluste, die durch die Mischung im Rücklauf entstanden.
Über einen Regler, der mit dem Außenfühler, dem Vorlauffühler und dem Raum-Messumformer verbunden ist, erfolgt der Wechsel zwischen Heizen und Kühlen. Mit den Messwerten dieser Anlagenkomponenten wird die erforderliche Vorlauftemperatur ermittelt und über  einen elektromotorischen Stellantriebes geregelt.
Heutzutage wird das System auch in Klimaanlagen eingesetzt. Es gibt Fälle, in denen Kühl- und Heizlasten zeitgleich auftreten. Durch dieses System kann wahlweise an allen Inneneinheiten Kühl- oder Heizleistung verfügbar ist. Außerdem ist dadurch eine Wärmerückgewinnung realisierbar.

Vierrohr- oder Vierleitersystem
Bei diesem System hat jede Flüssigkeit  einen eigenen Vor- und Rücklauf. Die geforderten Wassermengen werden dem Verbraucher über ein Dreiwegeventil zugeführt.
Bei Induktionsgeräten werden heutzutage zwei Wärmetauscher eingesetzt. Hier hat nicht nur jede Flüssigkeit ein eigenes Verteilsystem, sondernauch einen eigenen Wärmetauscher. Dadurch ist eine Vermischen der Flüssigkeiten ausgeschlossen. Der Vorteil ist, dass z. B.  ein Kühlmedium (Wasser-Glykol-Gemisch) nicht in das Heizungswasser gelangt. Letztendlich sind es zwei Zweirohrsysteme.
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magnus5531 schrieb: Hallo Wildbarren, anbei die Antworten auf deine Frage: Gibt es eine Berechnung zum Betrieb des Ofens? -Nein, eine Berechnung wurde nicht gemacht. Wurde der Ofen lange unter Teillast betrieben? -Ja...
Martin24 schrieb: Eigentlich wurde alles schon gesagt: - Wenn bei 1900m³ Gas/a die 10,9kW für 125m² nicht reichen, dann passt alles mögliche nicht, aber es liegt nicht an der Leistung der Gastherme. - Mit Strom statt...
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