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OldBo
12.08.2011
Wenn der Speicher oder Wärmetauscher und die Rohrleitungen aus verschiedene Werkstoffen bestehen und sich berühren, kann es zu Kontaktkorrosion kommen.
Kyburz® Isolierverschraubung
 Kyburz® Isolierverschraubung
Quelle: INRAG AG
Bauteile einer Isolierverschraubung
 Bauteile einer Isolierverschraubung
Quelle: Viega GmbH & Co. KG
Der Einbau einer Buntmetallarmatur (Rotguss, Messing) soll nach der DIN 1988-7 angeblich ausreichen, um  Rohrwerkstoffe unterschiedlicher Potenziale, z.B. verzinkter Stahl und Edelstahl, vor elektrochemischer Korrosion zu schützen. Aber schon bei Flüssigkeiten mit hoher elektrischer Leitfähigkeit (Elektrolyt) und bei Trinkwasser mit Härtegraden >15 °dH, die eine vermehrte Inkrustation erzeugen, ergibt sich ein Korrosionsrisiko. Durch den Einsatz einer Isolierverschraubung kann die Korrosion nicht stattfinden, da die metallischen Kontaktflächen gegenseitig isoliert sind, weil sie aus gleichartigem Material bestehen.

Wenn der Speicher oder Wärmetauscher und die Rohrleitungen aus verschiedene Werkstoffen bestehen und sich berühren, kann es  zu Kontaktkorrosion kommen. Durch die Verwendung eines Isolierschraubteiles wird die Kontaktkorrosion durch die isolierende Kunststoffschicht und die Anschlüsse aus zu Rohrleitung und Speicher passenden Werkstoffen verhindert. Außerdem wird z. B. der TW-Speicher vor vagabundierenden Strömen geschützt und ein vorzeitigem Abbau der Opferanode wird verhindert. Das Isolierschraubteil trennt die Leitung elektrisch auf und verhindert auf diese Weise einen schädlichen Stromfluss.

Die Isolierverschraubung besteht aus einem Gehäuse und einer Hülse. Die Hülse ist durch eine isolierende Kunststoffschicht stabil und unlösbar mit dem Gehäuse verbunden und mit Ihrem Innengewinde an den Speicher oder Wärmetauscher montiert. Die Rohrleitung wird dann mittels Einlegeteil und Überwurfmutter an das Aussengewinde des Isolierschraubteils geschraubt.
Korrosionsschäden
Korrosion an Speicheranschlüssen
 Korrosion an Speicheranschlüssen
Quelle: Austria Email AG
Durch eine unzulässige Mischinstallation (Galvanische Spannungsreihe) bzw. durch Fehlströme (nicht geerdete Anschlussleitungen, kein Potentialausgleich) treten bei einer Kontaktkorrosion treten bei den Anschlüssen starke Korrosionsschäden auf.

Ist eine Mischinstallation nicht zu vermeiden, so sind in jedem Fall, in Fließrichtung gesehen, das edlere nach unedleren Werkstoffen einzusetzen. Welches Metall edler ist, ergibt sich aus der elektrochemischen Spannungsreihe. eingesetzt. Bei den  wichtigsten Metalle ergibt sich folgender Verlauf:

Magnesium (Mg) – Aluminium (Al) – Zink (Zn) – Chrom (Cr) – Eisen (Fe) – Zinn (Sn) – Blei (Pb) – Kupfer (Cu) – Gold (Au)

Je weiter zwei Elemente in der Spannungsreihe auseinander sind, umso schneller wird das undedlere Material verbraucht. Durch Isolierverschraubungen ist eine elektrische Trennung herzustellen.
Potentialausgleich
Potentialausgleich der alten Leitungen
 Potentialausgleich der alten Leitungen
Quelle: Viega GmbH & Co. KG
Wenn bei einer Reparatur ein Teilstück einer Rohrleitung mit anderem Material mit Isolierverschraubungen ausgetauscht wird, dann müssen die Teile, die untereinander elektrisch leitfähig verbunden waren,  nach VDE 0100 mit einem Potenzialausgleich mit einem Erdungsleiter NYM-J 1 x 6 mm2 zu verbinden.
Galvanisches Trennstück
Isolierverschraubung für Heizöl - doppelt und einfach isoliert
 Isolierverschraubung für Heizöl - doppelt und einfach isoliert
Quelle: INRAG AG
Die Isolierverschraubung trennt Kupferleitungen in Heizölleitungen elektrisch auf. Sie unterbindet Ströme und daraus resultierende Magnetfelder. Sie wird bei Tankanschlüssen für Heizöl eingesetzt und trennt Spannungen bis 1500 Volt (VSM) respektive 3000 Volt (VDS).
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Mala1986 schrieb: Hej Gunar, danke für deine Antwort! Du machst mir Mut das DOM bald wieder auftaucht! Ich habe echt keine Ahnung was...
Sockenralf schrieb: Hallo, das passiert, weil die Therme gar nicht weiß, wie warm es in den Räumen wirklich ist, sie DENKT sich das nur Hast...
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