Elektroheizregister oder
wasserführende Wärmetauscher können für das
Vorheizen bzw. zum
Nachheizen der
Außenluft eingesetzt werden.
In der Praxis haben sich in der kontrollierten Wohnungslüftung
elektrische Vorheizregister durchgesetzt, da oft nur eine geringe
Heizleistung (bis 2 kW) benötigt wird. Das Vorheizregister soll den
Wärmetauscher im
Zentralgerät vor
Frost zu
schützen. Die gewünschte
Temperatur nach dem Heizregister wird dazu am
Potentiometer auf dem Deckel eingestellt. Durch die Verwendung eines
Fernverstellers ist auch eine externe Einstellung im
Temperaturbereich von
0 - 30 °C möglich.
Ein Lüftungsgerät wird normalerweise bei
0 °C ganz
abgeschaltet, um eine
Vereisung des
Wärmetauschers durch gefrierendes
Kondenswasser zu
verhindern und setzt den normalen Betrieb bei einer
Temperatur von 1°C fort. Da die Außentemperatur deutlich niedriger ist als die
Fortlufttemperatur, kann das Gerät bis
-7°C Außentemperatur betrieben werden. Mit einem
Vorheizregister oder
Erdwärmetauscher kann das Gerät auch bei noch tieferen
Temperaturen eingesetzt werden.
Ein
Nachheizregister kann notwendig werden, wenn die
Außenluft durch die
Wärmerückgewinnung (WRG) nicht ausreichen hoch erwärmt wird. Dadurch werden Zugerscheinungen durch die
Zuluft vermieden werden. Die empfohlene einzustellende
Temperatur ist 18 bis 20 °C
Außerdem kann in der
Übergangszeit die nicht ausreichend erwärmte
Außenluft nach der
WRG nachgeheizt werden. Dadurch bleibt die Hausheizung abgeschaltet, da diese oftmals für alle Aggregate unnötig viel
Energie benötigt.
Elektroheizregister, die zur
Luftheizung eingesetzt werden, müssen mit
3 Sicherheitseinrichtungen ausgestattet werden.
- Ein Sicherheits-Doppelthermostat für die maximal zulässige Luftaustrittstemperatur des Registers muss bei dem Überschreiten der eingestellten Temperatur die Spannungsversorgung des Heizregisters. unterbrechen. Damit im Überhitzungsfall keine starke Geruchbildung durch Staubverschwelung auftreten kann, sollte der Regler des Doppelthermostats am Heizregisters auf maximal 55°C eingestellt werden.
- Außerdem muss ein Sicherheitstemperaturbegrenzer bei fest eingestellten 75°C eingebaut sein. Er unterbricht wie das Thermostat die Spannungsversorgung der Heizstufen und muß nach Überprüfen des Registers und Beheben der Ursache des Auslösens von Hand zurückgestellt werden.
- Ein Strömungswächter muss in den Luftweg des Heizregisters eingebaut werden, um zu verhindern, dass das Register ohne oder mit zu geringem Luftvolumenstrom in Betrieb gehen kann.