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Autoren
OldBo
29.06.2012
Eine Stillstandskorrosion (Sauerstoffkorrosion) entsteht an unlegierten Stahlflächen in Anlagen oder Anlagenteilen, die längere Zeit ruhendenden Flüssigkeiten ausgesetzt sind. Hier bilden sich in sauerstoffreichen wäßrigen Medien nichtschützende, voluminöse Korrosionsprodukte.
Sauerstoffkorrosion in einem Fußbodenheizungsverteiler
 Sauerstoffkorrosion in einem Fußbodenheizungsverteiler
Eine Stillstandskorrosion (Sauerstoffkorrosion) entsteht an unlegierten Stahlflächen in Anlagen oder Anlagenteilen, die längere Zeit ruhendenden Flüssigkeiten ausgesetzt sind. Hier bilden sich in sauerstoffreichen wäßrigen Medien nichtschützende, voluminöse Korrosionsprodukte. Eine zunehmende Konzentration kann ein Aufschaukeln der Korrosionsgeschwindigkeit bewirken. So tritt z. B. die Lochfraßkorrosion tritt in ruhenden Medien weitaus schneller auf als in schnell strömenden Flüssigkeiten. Aber auch stillgelegte Maschinen (z. B. Generatoren, Lichtmaschinen) und Geräte können diese Korrosionsart aufweisen. Hier sind den meisten Fällen eine hohe Luftfeuchtigkeit, verschiedene Metalle und Sauerstoffzufuhr die Korrosionsgrundlagen.

In einem Dampfsystem (Industrieanlagen) tritt eine Sauerstoffkorrosion fast immer bei einem Teillastbetrieb oder im Stillstand (Stillstandskorrosion) auf. Hier treten elektrochemische Vorgänge auf, die eine wässrige Lösung voraussetzen, in der Sauerstoff gelöst ist. In trockenen, Heißdampf führenden Leitungen, kann keine Sauerstoffkorrosion auftreten. Wird aber nach abgestellter Dampfzufuhr der Wärmeerzeuger (z. B. Wärmetauscher) nicht vollständig vom Kondensat entleert, so führt infolge der Vakuumbildung zusätzlich eindringende Luft zur Sauerstoffkorrosion. Dabei entstehen auf dem Metall an den Berührungsflächen Wasser-Luft (Kondensatspiegel) Korrosionsherde (mit warzenartigem Aussehen) auf, die sich zu Narben und Löchern entwickeln.
Ablauf der Sauerstoffkorrosion (Zerstörung der Magnetitschicht):
2 Fe3O4 + 1/2 O2 > 3 Fe2O3 (Eisenoxyd - rote Färbung).
In diesen Vorgängen ist auch der Grund zu sehen, dass man Wassersysteme oder vorläufig ausgebaute Teile nicht im entleerten Zustand stehen lassen sollte.

Heizkessel (Warmwasser, Heißwasser, Dampf) sollten grundsätzlich erst abgeschaltet werden, wenn die Taupunkttemperatur überschritten wurde, d. h. wenn die Brennraum- und Abgas- bzw. Rauchgaszüge abgetrocknet sind. Aber auch dann ist eine Taupunktkorrosion aufgrund der schwefelhaltigen Ablagerungen nicht ausgeschlossen.

Abgase in den Abgasanlagen von Otto- und Dieselmotoren, die einen Wasserdampfanteil von mehr als 10 vol% in den Abgasen aufweisen, sind besonders anfällig für die Stillstandskorrosion. In betriebswarmen Abgasanlagen verhält sich dieser Wasserdampf wie ein Gas und ist nicht korrosiv. Nach dem Abstellen des Motors kühlt die Anlage nach kurzer Zeit auf Umgebungstemperatur ab, der Wasserdampf kondensiert zu Wasser und ein dünner Wasserfilm schlägt sich auf den Innenflächen der Abgasanlage nieder. Weitere Bestandteile im Abgas (z. B. Spuren von Schwefeldioxid) verbinden sich dem Kondensat und beschleunigen durch ihre aggressiven Eigenschaften den Korrosionsangriff.

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