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Autoren
OldBo
01.08.2013
Ein Qanat (Khanat, Chattara, Kanat, Karez, Kenayat, Felladj, Foggara) sind horizontrale Brunnen, die im persischen, arabischen und Mittelmeerraum schon seit 2000 v. Chr. angewandt werden.
Qanat (Khanat, Chattara, Kanat, Karez, Kenayat,  Felladj, Foggara) - horizontrale Brunnen
 Qanat (Khanat, Chattara, Kanat, Karez, Kenayat, Felladj, Foggara) - horizontrale Brunnen
Quelle: Bosy

Ein Qanat (Khanat, Chattara, Kanat, Karez, Kenayat,  Felladj, Foggara) sind horizontrale Brunnen, die im persischen, arabischen und Mittelmeerraum schon seit 2000 v. Chr. angewandt werden. Sickergallerien schneiden grundwasserführende Schichten an. Mit diesen Stollensystemen wird in Gebirgsregionen arider (trockene) bis semiarider (halbtrockenen) Gebiete Grundwasser erschlossen und als Trink- bzw. Bewässerungswasser in die Siedlungsgebiete und Bewässerungsflächen geleitet. Das fließende Wasser kann auch zum Antrieb  einer Wassermühle mit einem Pelton (Turbinenartiges Wasserrad) eingesetzt werden

Sie bestehen aus zum Teil mannshohen Sammelstollen (Freispiegelleitung, Freispiegelkanal), die, um Erosion zu vermeiden, mit geringem Gefälle (1 bis 2 %) hergestellt werden. Die Belüftung der Stollen besteht aus senkrechten Luftschächten (in Abständen von 20 bis 200 m und bis einer Tiefe von 150 m), die während der Bauzeit auch dem Abtransport des Bodenmaterials und als Einstieg zur Reinigung der Stollen dienen. Durch den Aushub entstehen Erdhügel („Maulwurfshügel“), an denen der Verlauf des Qanats an der Erdoberfläche sichtbar ist. Die Herstellung erfolgt auch heute noch überwiegend von Hand mit einfachen Geräten (Hammer, Meißel, Ledersäcken, Seilzüge, Lot, Schlauch-Wasserwaage) und kann einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen.

Qanat-Kühlung
Qanat-Kühlung
 Qanat-Kühlung
Quelle: Bosy

Ein Qanat kann in Verbindung mit einem Windturm (Malqaf) oder Windfänger (Badgir) in den heißen Regionen (persischer, arabischer und Mittelmeerraum)  zur Kühlung (Free Cooling) von Gebäuden eingesetzt werden.

Bei einem Windturm (Malqaf) wird die Temperaturdifferenz zwischen der nächtlichen kalten Außenluft und der warmen Innenluft genutzt. Der Kamineffekt sorgt auch ohne Wind für einen Luftaustausch durch Fensteröffnungen und Windturm. Die Masse des Gebäudes (Wände, Decken, Fußboden) werden abgekühlt.

Bei dem Windfänger (Badgir) wird bei Windanfall durch einen zweiten Lüftungskanal zusätzlich kalte Luft in das Gebäude transportiert. Der Staudruck auf der der Windrichtung zugewandten Seite (Luv) drückt die kalte Luft in das Gebäude. Liegt der statische Druck in der strömenden Luft unter dem natürlichen Luftdruck, kann die unter natürlichem Luftdruck stehende Raumluft auf der Windschattenseite  (Lee) abgeführt werden.

Durch die Einbindung eines Qanats in das Lüftungssystem kann die Kühlleistung zusätzlich erhöht und auch am Tage wirksam werden. Die Außenluft wird über einen Lüftungsschacht des Qanats dem Qanatkanal zugeführt und von dort über einen Kanal in das Gebäude transportiert. Hier wird die Verdunstungskühlung (adiabatische Kühlung) wirksam, die im Qanat durch das Vorbeistreichen der Luft an der Wasseroberfläche stattfindet. Außerdem kühlt die Luft auch an den kalten Qanatwänden ab.

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Martin24 schrieb: Verstehe ich nicht. Du senkst den Wärmewiederstand des Bodenbelags aber lässt die Vorlauftemperatur gleich? Auch den Volumenstrom der Kreise? Natürlich wird es dann im Raum wärmer. Meinst Du das mit...
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