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OldBo
11.07.2020
Und schon wieder ein Modewort "Hybrid-Heizung". Bisher nannte man solche Anlagen "Bivalente Heizungsanlage". Letztendlich sind diese Anlagen eine Kombination verschiedener Systeme. Wobei es sich hier in den meisten Fällen um herkömmliche Brennstoffarten (Heizöl EL, Erdgas) und erneuerbaren Energien (Holz, Solar, Erdwärme, Windkraft) handelt.

Und schon wieder ein Modewort "Hybrid-Heizung". Bisher nannte man solche Anlagen "Bivalente Heizungsanlage". Letztendlich sind diese Anlagen eine Kombination verschiedener Systeme. Wobei es sich hier in den meisten Fällen um herkömmliche Brennstoffarten (Heizöl EL, Erdgas) und erneuerbaren Energien (Holz, Solar, Erdwärme, Windkraft) handelt.
In den meisten Fällen ist ein Pufferspeicher erforderlich, der dann die Heizungsanlage und die Trinkwassererwärmung mit Wärme versorgt.

Folgende Systeme können miteinander kombiniert werden:

  •  Öl-Brennwerttechnik
  • Gas-Brennwerttechnik
  • Holzvergasertechnik
  • Pelletkessel
  • Wasserführender Kaminofen (Holz, Peletts)
  • Thermische Solaranlage zur Heizungsunterstützung
  • Wärmepumpen (Luft, Wasser, Erdreich)
  • Geothermie
  • Mini-Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK)
  • Kleinwindkraftanlage

    Vorteile

    • Vereint die Vorteile fossiler und erneuerbarer Energiequellen (Zuverlässig- und Umweltfreundlichkeit)
    • Schon vorhandene Öl- oder Gas-Brennwertkessel können schrittweise mit eine oder mehrere der o. g. Systeme erweitert werden
    • Mithilfe einer hocheffizienter Wärmepumpen kann die Grundheizlast im Einfamilienhaus ganzjährig gedeckt werden
    • Die Forderungen der gesetzlichen Vorgaben können kostengünstig erfüllt werden
    • Die Investitionskosten sind im Vergleich zu reinen Wärmepumpenlösungen mit hoher Heizleistung gering
    • Wärmepumpen erreichen mit PV-Anlage einen hohen Autarkiegrad
    • Der fossile Wärmeerzeuger übernimmt an sehr kalten Tagen die Spitzenlasten und stellt außerdem hohe Warmwassertemperaturen wirtschaftlich bereit
    • Die Abhängigkeit von den Marktpreisen für fossile Brennstoffe wird rediziert
    • Eine Hybridheizung wird besonders gefördert

    Nachteile

    • Bei einem hybriden System sind immer mindestens zwei verschiedene Wärmeerzeuger vorhanden
    • Die Anlagentechnik ist komplexer
    • Es ist ein höherer Wartungsaufwand notwendig
    • Die Gas- oder Öl-Brennwertgeräte, die nur für Spitzenlastzeiten eingesetzt werden, benötigen eine Abgas-Abführung (LAS)
    • Der Platzbedarf ist bei einer Hybridheizung in der Regel etwas größer
    • Vergleichsweise höhere Kosten für den Kauf und der Installation
    • Mehr mögliche Fehlerquellen durch das komplexe Zusammenspiel der Technik
    • Weiter von fossilen Energieträgern abhängig

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