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Autoren
OldBo
11.07.2020
Der Begriff "Bivalente bzw. Multivalente Heizung" wurde durch das Modewort "Hybrid-Heizung". ersetzt .
Anlagenschema einer Hybridanlage mit einer GWN-TEC-Regelung
 Anlagenschema einer Hybridanlage mit einer GWN-TEC-Regelung
Quelle: ZACK Gesellschaft für innovative Heizungssysteme mbH
Der Begriff "Bivalente bzw. Multivalente Heizung" wurde durch das Modewort "Hybridheizung" ersetzt. Letztendlich sind diese Anlagen eine Kombination verschiedener Systeme. Wobei es sich hier in den meisten Fällen herkömmliche Brennstoffarten (Heizöl EL, Erdgas) und erneuerbaren Energien (Holz, Solar, Erdwärme, Windkraft) handelt.

Folgende Systeme können miteinander kombiniert werde

In jedem Fall ist ein Pufferspeicher erforderlich, der dann die Heizungsanlage und die Trinkwassererwärmung mit Wärme versorgt.

Ein Vorteil der Hybrid-Heizung ist, dass sie problemlos schrittweise umgesetzt werden kann: In vielen Häusern ist schon ein Öl- oder Gas-Brennwertkessel eingebaut. Im nächsten Schritt können eine oder mehrere der o. g. Systeme hinzugefügt werden.

Eigentümer von Neubauten müssen das Heizungssystem im unterschiedlichen Umfang aus erneuerbaren Energien zu decken Die Nutzungspflicht nach dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) einzuhalten. Der Energiebedarf ist anhand der gleichen Vorschriften, die auch der Energieeinsparverordnung (EnEV) zugrundliegen, einzuhalten. Als erneuerbare Energien im Sinne des Gesetzes gelten die Geothermie, Umweltwärme, solare Strahlungsenergie und Biomasse.

Bei Verwendung dieser Energien muss deren Anteil am Gesamtverbrauch mindestens betragen:

  • Solare Strahlungsenergie: 15 % (aus Vereinfachungsgründen muss bei Ein- und Zweifamilienhäusern die Fläche der montierten Solarkollektoren mindestens 4 % der Nutzfläche, bei Mehrfamlienhäusern entsprechend 3 % betragen)
  • Biomasse: 50 % bei der Verwendung von flüssiger oder fester Biomasse (Bioöl oder Holzpellets, Scheitholz) und 30 % bei der Verwendung von Biogas
  • Geothermie und Umweltwärme: 50 % (z.B. Wärmepumpen).

Die Bundesländer können den Anteil der erneuerbare Energien höher einstufen und gesetzlich festlegen.

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Martin24 schrieb: Verstehe ich nicht. Du senkst den Wärmewiederstand des Bodenbelags aber lässt die Vorlauftemperatur gleich? Auch den Volumenstrom der Kreise? Natürlich wird es dann im Raum wärmer. Meinst Du das mit...
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