Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!
852

Kostenvergleich - Fußbodenheizung / Heizkörper

Autoren
OldBo
04.03.2010

Radtke 10.08.2009
Wer einen Kostenvergleich zwischen einer Fußbodenheizung und herkömmlichen Heizungssystemen korrekt führen will, muss sich darüber im Klaren sein, was überhaupt miteinander vergleichbar ist und welche Vor- und Nachteile vorhanden sind.
Abb. 1. Vorschlag für einen Kostenvergleich Heizkörper / Fußbodenheizung.
 Abb. 1. Vorschlag für einen Kostenvergleich Heizkörper / Fußbodenheizung.
Der Siegeszug der Fußbodenheizung begann in den 70er Jahren, als Folge einer gravierenden Energieverteuerung. energiesparende Heiztechniken waren gefragt. Bauherren bemerkten schnell den höheren Komfort dank gleichmäßiger Wärmeabgabe und einer Raumgestaltung ohne Heizkörper. Planer, Heizungsbauer und Architekten versuchen immer noch – aus welchem Grund auch immer – dem Bauherren einzureden, dass er beim Einbau einer Fußbodenheizung, gegenüber einem anderen Heizungssystem, mit erheblichen Zusatzkosten zu rechnen habe.

Man legte dann Angebote für eine Fußbodenheizung vor und stellte diese den Angeboten für eine Heizkörperanlage gegenüber. So betrachtet, ergeben sich nicht unerhebliche Mehrkosten, die dann in der Regel aber nicht näher diskutiert und erläutert werden müssen.

Der erste Fehler liegt bereits darin, dass den Kosten der Heizkörperanlage die Kosten für die Dämmung des Fußbodens und deren Verlegung, inkl. der Verlegung der Randdämmstreifen, hinzugerechnet werden muss. Bei der Abgabe eines Fußbodenheizungs-Angebotes ist die Dämmung und der Randdämmstreifen in der Regel Bestandteil des Fußbodenheizungssystems, aber auch bei einer Heizkörperanlage wird zumindest in den Wohnungstrenndecken eine gleich dicke Wärmedämmung und gegen unbeheizte Keller und Erdreich immerhin eine Dämmung mit einem größeren Wärmeleitwiderstand gefordert. Fehler Nr. 2 kann darin bestehen, dass bei der Kalkulation der Heizkörperanlage noch immer eine höhere Betriebstemperatur zugrundegelegt wird. Dabei ergeben sich natürlich relativ kleine Heizkörper, die allerdings mit hoher Temperatur betrieben werden.

Heizungsanlagen auf der Basis 90 / 70 °C gehören bereits seit Jahren wegen der erhöhten Betriebsverluste der Vergangenheit an. Verluste entstehen durch:

1. Höhere Wärmeabgabe des Wärmeerzeugers (Kessels) an die Umgebung.

2. Höhere Wärmeabgabe der Rohre zwischen Heizkessel und Heizkörpern.

3. Größere Wärmeverluste der höher temperierten Heizflächen zur Montagewand.

Allein aus den vorgenannten Punkten wird bereits klar, dass Preisvergleiche nicht allein die Investitionskosten, sondern auch die Betriebskosten berücksichtigen müssen.

Weitere Vorteile der Fußbodenheizung, wie höherer Komfort durch gleichmäßige Wärmeabgabe und völlig freie Raumgestaltung, lassen sich finanziell nicht bewerten.

Vergleiche bei absolut gleicher Betriebstemperatur, z. B. 40 / 30 °C, sind von vornherein nicht durchzuführen, da Heizkörper bei diesen extrem niedrigen Betriebstemperaturen zu groß und nicht mehr unterzubringen wären.

Ein echter Kostenvergleich zwischen einer Fußbodenheizung 40 / 30 °C und einer Heizkörperanlage 70 / 50 °C führt – richtig durchgeführt – zu Mehrkosten der Fußbodenheizung von max. 10 %. Diese Mehrkosten werden durch die fortlaufende Energieeinsparung gegenüber anderen Systemen in den Folgejahren mehr als ausgeglichen. Der höhere Komfort ist darin nicht einmal berücksichtigt.

Bei Großobjekten wie Turn-, Tennis-, Lager- und Werkhallen ist die Energieeinsparung gegenüber Wohnbauten um ein Vielfaches größer. Deshalb sollte bei Objekten der letztgenannten Art stets die Energieeinsparung im Vordergrund stehen.

Mit Inkrafttreten der neuen Wärmeschutzverordnung, gültig für Bauanträge ab 01. 01. 1995, ergaben sich wiederum völlig neue Gesichtspunkte, die für eine Fußbodenheizung sprachen. Danach hatte sich die max. erforderliche Wärmeleistung auf ca. 45 W / m2 in Neubauten reduziert.  

Das bedeutet auch eine Reduzierung der Oberflächentemperaturen auf max. 25 °C am kältesten Wintertag und ca. 22,5 °C bei 0 °C Außentemperatur. Die zurzeit gültige Energieeinsparverordnung (EnEV) führt sogar zu noch geringerem Wärmebedarf.

Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
Newcomer111 schrieb: Hallo, seit gestern hat mein Heizung kompletten Verbindungsabbruch...
Marco M aus W schrieb: Beim kollegen aufm Bau hat der Rohbauer zwei mühevoll verlegte...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Sockelleisten, Heizkörperanschlüsse
und Steigstrangprofile
Environmental & Energy Solutions
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik