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Ausdehnungsgefäß - offene Anlage

Autoren
OldBo
28.06.2010
Das Ausdehnungsgefäß (AG) ist ein Bestandteil einer offenen Heizungsanlage. Diese Anlagen sind auch in der DIN EN 12828 vorgesehen, weil diese eigensicheren Anlagen bei dem Boom der Holzkessel evtl. wieder eine Alternative sind, wenn eine thermische Ablaufsicherung (TAS) nicht möglich ist.
Offenes Ausdehnungsgefäß nach DIN 4807
 Offenes Ausdehnungsgefäß nach DIN 4807
Quelle: Bosy-online
Offene Anlage
 Offene Anlage
Quelle: Bosy-online
Offene Anlage - neuere Ausführung - AG mit schwimmender Membran
 Offene Anlage - neuere Ausführung - AG mit schwimmender Membran
Quelle: Bosy-online
Das Ausdehnungsgefäß (AG) ist ein Bestandteil einer offenen Heizungsanlage. Diese Anlagen sind auch in der DIN EN 12828 vorgesehen, weil diese eigensicheren Anlagen bei dem Boom der Holzkessel evtl. wieder eine Alternative sind, wenn eine thermische Ablaufsicherung (TAS) nicht möglich ist.

Grundlage für den Bau der offenen Anlage ist die nicht mehr gültige DIN 4751 - Teil 1. Die Vorgaben wurde in die neue Norm für die sicherheitstechnische Einrichtungen in Wärmeerzeugungsanlagen (DIN EN 12828) übernommen.

Bei dem genormten Ausdehnungsgefäß (DIN 4807) sind die Anschlüsse so angeordnet, dass es ohne Probleme in stehender oder liegender Anordnung eingebaut werden kann. Die Größe des offenen Ausdehnungsgefäßen ist einfach zu berechnen. Die Ausdehnung des Wassers von 10 bis 100 °C beträgt ca. 4 %, wobei für die Berechnung mit 10 % des Anlageninhalts gerechnet wird.

Ausdehnungsgefäße - DIN 4807

Teil 1 :   Diese Norm gilt für Ausdehnungsgefäße in wärmetechnischen Anlagen, mit deren Hilfe Volumenänderungen flüssiger Medien ausgeglichen werden sollen. Unter flüssigen Medien versteht man in diesem Zusammenhang : Wasser und Gemische  aus Wasser und Frostschutzmitteln ( z.B. in Kaltwassersätzen , Solaranlagen ).

Sie schafft die begrifflichen Grundlagen für die übrigen Teile dieser Normenreihe, beschreibt die Zusammenhänge mit den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften und enthält Angaben über Prüfung und Kennzeichnung.

Teil 2 :   Diese Norm enthält Anforderungen und gilt für die Größenbestimmung, Abmessungen und Ausführung des äußeren Korrosionsschutzes von Ausdehnungsgefäßen in offener und geschlossener Ausführung in WW- und Heißwasserheizanlagen mit direkter und indirekter Beheizung und in Kühlanlagen.

Teil 3 :     Diese Norm gilt für die technischen Anforderungen , die Konstruktion und die Prüfung von Membranen für offene und geschlossene Ausdehnungsgefäße der Normreihe DIN 4807.

Das offene Ausdehnungsgefäß ist mit dem Sicherheitsvor- und Rücklauf mit dem Heizkessel verbunden und muss bei Wärmedehnung das Ausdehnungswasser aufnehmen können. Da das Ausdehnungsgefäß die höchste Stelle der Anlage ist, also sich in der Regel auf dem Dachboden befindet, sind Schutzmaßnahmen gegen Einfrierung. Die Rohrleitungen müssen immer eine leichte Steigung haben, damit keine Luftblasen die Wasserzirkulation verhindern und die Schwerkraftwirkung besser anlaufen kann. Damit die Lufteintragung minimiert wird, sollte das Gefäß nichtdurchströmt angeschlossen werden.

Der Zulaufdruck zur Pumpe einer offenen Anlage liegt bei einem normalen Einfamilienhaus bei ca. 0,7 bar und ist weitaus geringer als bei einem geschlossenen System. Diese Tatsache sollte immer beachtet werden, denn der Zulaufdruck zur Pumpe muss gewährleistet sein, damit es nicht zu Kavitationsschäden (hohe Systemtemperatur) an den Umwälzpumpen kommt, deswegen ist eine offene Anlage mit geringer statischer Höhe  oder im Dachgeschoss eher problematisch.
Druckloses Ausdehnungsgefäß
Kompaktwärmetauscher mit drucklosem Ausdehnungsgefäß
 Kompaktwärmetauscher mit drucklosem Ausdehnungsgefäß
Quelle: Laing
Ein druckloses Ausdehnungsgefäß (Fa. Laing) hat neben der Ausdehnungsleitung eine zusätzliche Verbindung zur höchsten Stelle des Fußbodenheizungssystems, über welche die im System enthaltene Luft in das Ausdehnungsgefäß entweichen kann. Diese Art der Entlüftung scheidet die Luft aus den Fußbodenheizkreisen besser aus als die Abscheidung aus mit Druck beaufschlagten Systemen.
Ausdehnungsgefäß mit schwimmender Membran
Ausdehnungsgefäß mit schwimmender Membran
 Ausdehnungsgefäß mit schwimmender Membran
Diese Ausdehnungsgefäß mit schwimmender Membran gab es von der Firma Reflex Winkelmann GmbH + Co. KG. Bei diesem Gefäß wurde der Lufteintrag bei offenen Anlagen durch die trennende Membran erheblich verringert, weil das Anlagenwasser nur noch über die kleine Querschnittsfläche des Sicherheitsvorlaufes mit der Atmosphäre in Verbindung stand und im Gefäß keine Zirkulation stattfand. Da aber offene Anlagen nicht mehr "modern" sind, wurde die Herstellung wohl eingestellt.
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micha_el schrieb: Kann man die BW-Bereitung zu einem Zeitpunk starten wenn das Geräusch nicht stört? ich vermute die Funktion ist dazu da, kein heisses Wasser zu den Heizkörpern/FBH zu lassen. Mit max Pumpendrehzahl...
lukashen schrieb: Hi, Deine Einrohrheizung könnte mit Saugdüsen realisiert sein (ist im verlinkten Artikel sehr gut beschrieben). Das Prinzip sollte man so lassen. Damit ein neuer Heizkörper funktioniert, muss ein passendes...
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