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OldBo
24.01.2015
Der Specksteinofen ist eine besondere Form eines Grundofens. Der Speckstein (z. B. Mammuttistein, Lavetzstein) hat eine stark schieferige Talkstruktur, die dem Stein eine hohe Temperaturbeständigkeit und ausgezeichnete Wärmeleiteigenschaften und kann dadurch große Energiemengen speichern. Die Steine für diese Öfen kommen zum größten Teil aus Finnland (Nunnanlahti).
Schnitt durch einen Specksteinofen
 Schnitt durch einen Specksteinofen
Quelle: NunnaUuni Oy
Funktion der Feuerstelle im Specksteinofen
 Funktion der Feuerstelle im Specksteinofen
Quelle: NunnaUuni Oy
Temperaturen im Specksteinofen
 Temperaturen im Specksteinofen
Quelle: NunnaUuni Oy
Speichernde Injektor-Feuerstätte
 Speichernde Injektor-Feuerstätte
Quelle: NunnaUuni Oy
Der Specksteinofen ist eine besondere Form eines Grundofens. Im Gegensatz zum Grundofen hat dieser Ofen die Verbrennungsluftzufuhr über einen Rost. Der Speckstein  (z. B.  Mammuttistein, Lavetzstein) hat eine stark schieferige Talkstruktur, die dem Stein eine hohe Temperaturbeständigkeit und ausgezeichnete Wärmeleiteigenschaften und kann dadurch große Energiemengen speichern. Die Steine für diese Öfen kommen zum größten Teil aus Finnland (Nunnanlahti).

Bei den Eigenschaften der Specksteinarten gibt es große Unterschiede, die sich auf die Lebensdauer und die Wärmeeigenschaften der Feuerstätten auswirken. Ein großer Teil der finnischen Specksteinvorkommen befindet sich im ostfinnischen Nunnanlahti. Die Ofenmeister von NunnaUuni wussten um die Unterschiede der Specksteinarten der Region und erwarben das Alleinrecht am Vorkommen mit dem besonders haltbaren und effektiv wärmespeichernden Mammutti-Speckstein.

Da der Speckstein feuerbeständig und hitzefest ist, wird dieser Ofen nur mit diesem Stein gebaut. Seine Wärmeleitfähigkeit ist 6 bis 7 mal besser, das spezifische Gewicht ist etwa doppelt so hoch und die spezifische Wärme ca. 15 % höher als die von Ofenziegelsteinen. Dadurch erreichen sie einen Wirkungsgrad bis zu 80 %.

Specksteinöfen haben je nach Bauweise spezielle Abbrand-, Verbrennungsluft- und Rauchgasführungen.

Funktion

1. Unter der Holzschicht wird durch die kleinen Löcher im Rost die Primärluft zugeführt. Dadurch wird ein konstanter Holzabbrand durch das Vergasen des Holzes gewährleistet. Der Abbrand vergast das Holz gleichmäßig und verhindert eine übermäßige Gasbildung. 

2. Die Sekundärluft kommt ebenfalls unter dem Rost in die Umgebung des Abbrands, wo sie stark vorerwärmt wird. Die vorerwärmte Luft verbindet sich über der Holzschicht mit den Holzgasen und erhöht die Verbrennungstemperatur der Gase auf einen gleichmäßig hohen Wert (800 - 1200 ºC). Die hohe und gleichmäßige Verbrennungstemperatur gewährleistet den hohen Wirkungsgrad der Wärmeerzeugung und die Rauchgassauberkeit. 

3. Die Primär- und die Sekundärluft kühlt die Rostbauteile ab.

Vorteile

  • Extrem niedriger Holzverbrauch
  • Hohe Materialdichte mit sehr hoher Speicherfähigkeit
  • Gleichmäßige Wärmeabgabe  zwischen 12 und 36 Stunden
  • Hoher Wirkungsgrad
  • Langlebiges Material
  • Viel Speicherwärme auf kleiner Fläche durch die hohe Masse
  • Platzsparenden Bauweise
  • Große Sichtfenster
Injektor-Feuerstätten
In Wohnungen, in denen keine herkömmlichen Specksteinöfen wegen ihrer Größe, ihrem Gewicht und ihrer Wärmeleistung aufgestellt werden können, bietet sich Injektor-Feuerstätten an. Diese sind leichter, speichern sehr effektiv Wärme und erfordern keine massive Gründung.

Der Injektorspeicher der Feuerstätte überträgt die Abbrandwärme schnell in seine Specksteinelemente, wodurch die Wärmeausbeute steigt und die zum Schornstein strömenden Rauchgase auf einen unbedenklichen Wert abkühlen. Die absorbierte Wärme gibt der Injektorspeicher dann durch Abstrahlung konstant und langzeitig nach demselben Prinzip wie die größeren Speckstein-Feuerstätten ab.
Deckenventilator - Wärmerückführungssystem
Warmluftpolster unter der Decke
 Warmluftpolster unter der Decke
Quelle: n o r d l u f t Wärme- und Lüftungstechnik GmbH & Co KG
Warme Luft zurückgeführt
 Warme Luft zurückgeführt
Quelle: n o r d l u f t Wärme- und Lüftungstechnik GmbH & Co KG
Besonders im gewerblichen Bereich gibt es große hohe Räume (Fertigungs- und Lagerhallen, Werkstätten, Verkaufsräume, Sporthallen, Zelte). Hier staut sich die warme Raumluft unter der Decke und führt dort zu hohen Wärmeverlusten durch das Dach.

Auf Grund der offenen Bauweise kann sich die warme Luft einer Ofenheizung in sehr hohen Räumen unter der Decke "aufhängen". Nicht nur bei einfachen Kamin- oder Warmluftöfen, sondern auch bei Grund- oder Specksteinöfen (Strahlungswärme) erwärmt sich die Raumluft. Eine evtl. vorhandene kontrollierte Wohnungslüftung (KWL) kann diese Wärme nicht nach unten abtransportieren.

Die gestaute warme Luft kann aufwendig durch eine lüftungstechnische Anlage zurück in das Gebäude transportiert werden. Aber aus Kostengründen kann der Einsatz von Deckenventilatoren sinnvoller sein.

Mit diesen Wärmerückführungssystem kann das Wärmepolster im Deckenbereich am effektivsten abtransportiert und über eine temperaturgesteuerte Drehzahlsteuerungen kommt die Wärme wieder in den Aufenthaltsbereich. Bei der Planung dieser Ventilatoren ist die Wurfweite (8 m bis 20 m) zu beachten. Die Luft muss zugfrei, aber gut durchmischt, in den Aufenthaltsraum gefördert werden.

Die Deckenventilatoren sorgen bis in die hintersten Winkel des Deckenbereiches für eine leichte Luftbewegung und unterdrücken die Kondensation von Feuchtigkeit. Dadurch wird eine Schimmel- und Rostbildung vermieden.
Weitere Funktionen
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rholten schrieb: OK, vielen Dank, jetzt habe ich den Sinn verstanden. Wenn die Therme die Heizkörper speist, geht dies die meiste Zeit, außer...
Peter_Kle schrieb: Was hast du nach 15 MIn und laufendem Brenner für eine Spreizung ?? GErade bei überdimensionierter Therme + Übergangsproblemen...
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