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Autoren
OldBo
22.07.2020
Die Außenluftansaugung (Außenluftansaugelement) und auch der Forluftauslass sollten so angeordnet werden, dass der Windanfall bzw. der Winddruck (Luv- und Leeseite) keinen Einfluss auf den Luftförderdruck in der KWL hat.
Außenluftansaugsäule
 Außenluftansaugsäule
Quelle: Helios Ventilatoren GmbH + Co KG
Außenluftansaugtürme - Dünentherme St. Peter-Ording
 Außenluftansaugtürme - Dünentherme St. Peter-Ording
Quelle: Bosy

Die Außenluftansaugung (Außenluftansaugelement) und auch der Forluftauslass sollten so angeordnet werden, dass der Windanfall bzw. der Winddruck (Luv- und Leeseite) keinen Einfluss auf den Luftförderdruck in der KWL hat. Mit anderen Worten, die Anordnung sollte nie an der Hausseite mit der häufigsten Windrichtung (Südwest bis Nordwest) sein. Besonders ungünstig für den Lufttransport im Haus kann sich die Anordnung der Außenluftansaugung an der Westseite und den Fortluftauslass an der Ostseite des Hauses auswirken, denn bei starkem Wind wird sich der Volumenstrom erheblich vergrößern. Wenn sich nur diese Anordnung machen lässt, dann soltten wenigstens Volumenstromregler und/oder Außenluftklappen eingesetzt werden.

Hier hat sich eine Ansaugsäule bzw. der Luftturm bewährt, Diese sollten möglichst freistehend platziert werden. Die Ansaugöffnung muss ca. 1 bis 1,5 m über der Erdgleiche und nicht auf Straßenseite des Hauses angeordnet sein, damit möglichst wenig Pollen und Autoabgase angesaugt werden. In dem Bauteil ist grundsätzlich eine Vorreinigung der Außenluft über Grob- oder besser mit Feinfilter nach DIN EN 779 vorzunehmen. Damit wird gewährleistet, dass sich Staub und Pollen nicht an der Rohrinnenwandung ablagern können und die Bildung von Bakterienkulturen und Mikroorganismen wird verhindert. Besonders wichtig ist eine regelmäßige Filter- und Rohrkontrolle.

Außerdem sollten die Elemente wärmegedämmt sein, damit es nicht zu Kondenswasserbildung in den Anschlüssen kommt. Ist keine Wärmedämmung vorhanden, dann muss in der Regel eine Kondensatableitung - Lüftung eingesetzt werden.

Wetterschutzgitter werden heutzutage nur noch in Großanlagen verwendet.

Die Luft kann auch über einen Luft-Erdwärmetauscher oder über einen Luftbrunnen angesaugt werden.

Fort- und Außenlufteinheit
Dachdurchführung
 Dachdurchführung
Quelle: Westaflexwerk GmbH
Fassaden-Kombiblende IP-FKB 125/160/180
 Fassaden-Kombiblende IP-FKB 125/160/180
Quelle: HELIOS Ventilatoren GmbH & Co
Die Fortluft- und Außenluft-Durchlässe muss so ausgeführt werden, dass es nicht zu einem Kurzschluss kommt. Die Außenluft darf keine Fortluft ansaugen können. Deswegen ist eine räumliche Trennung der beiden Auslässe die sicherste Lösung. Die Fortluft wird am sichersten über das Dach entfernt, weil durch diese Anordnung der Windanfall keinen Einfluss auf die Druckverhältnisse in der Anlage hat. Alle Wand- oder Dachdurchführungen müssen wärmegedämmt sein, damit es nicht zu Kondenswasserbildung in den Anschlüssen kommt. Ist keine Wärmedämmung vorhanden, dann muss in der Regel eine Kondensatableitung - Lüftung eingesetzt werden.
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Mastermind1 schrieb: Kann man festhalten, CWL 300 ist mit Drucksensor/en und schläuchen ausgestattet. Die sollte man reinigen. CWL400 / Renovent Brink HR Large / Vitovent 300 (wir auf den Bilder oben) ist ohne diese...
mdonau schrieb: ja, der Wechselrichter kann an einer Unterverteilung angeschlossen werden, euch fehlt dann aber noch ein Datenkabel für einen Zähler am Netzverknüpfungspunkt, ggf speicher u.Ä. bei nur 30m² lohnt sich...
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