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OldBo
03.05.2017
Das HT-Rohr (Hochtemperaturrohr) besteht aus PP (Polypropylen). Dieses graue Rohr wird im Gebäude bis zur Bodenplatte bzw. Außenwand als Sammel- und Fallleitungen in Schwerkraftentwässerungsanlagen (Schmutzwasserleitung, Regenwasserleitung, Lüftungsleitung) eingesetzt.
HT-Rohre und Bauteile
 HT-Rohre und Bauteile
Quelle: Gebr. Ostendorf Kunststoffe GmbH & Co. KG

Das einfache graue HT-Rohr (Hochtemperaturrohr) besteht aus PP (Polypropylen). Dieses Rohr wird im Gebäude bis zur Bodenplatte bzw. Außenwand als Sammel- und Fallleitungen in Schwerkraftentwässerungsanlagen (Schmutzwasserleitung, Regenwasserleitung, Lüftungsleitung) eingesetzt. Die Rohre, Formstücke und Dichtelemente sind bis 90 °C (kurzzeitig bis 95 °C [110 °C]) und zur Ableitung chemisch aggressiver Abwässer mit einem pH-Wert von 2 (sauer) bis 12 (basisch) einsetzbar. Das Brandverhalten wird je nach Hersteller mit dauerhaft schwerentflammbar (B1) bzw. B2 (normal entflammbar) nach DIN 4102. Die Rohrverbindungen sind bis zu einem inneren Wasserüberdruck von 0,5 bar (5 m Wassersäule) dicht.

Die HT-Rohre sind in Nennweiten von DN 32 bis DN 160 und in Längen zwischen 150 und 5000 mm lieferbar. Dieser Kunststoff kann nicht geklebt werden, mit speziellen Geräten ist er aber schweißbar.

Wird ein höherer Schallschutz gefordert, dann kann das weiße AS-Rohr, das SiTech-Rohr, das schwarze PE-Rohr oder das rotbraune SML-Rohr (Super-Metallit-Rohr) eingesetzt werden.

Im rauen Baustellenbetrieb bietet sich die Muffentechnik an. Dabei werden die Rohre durch ineinander schieben verbunden. Die Abdichtung erfolgt über einen Gummiring. Um diese Rohre leichter zusammenfügen zu können, wird Gleitmittel oder übliches Haushaltsspülmitteln verwendet. Abgesägte Rohre müssen vorher mit einer Feile oder etwas Schmirgelpapier entgratet werden, damit sie sich leichter ineinander schieben lassen. Beim Verbinden sollten die Rohre bis zum Anschlag ineinander geschoben und dann wieder, je nach der Temperatur des Abwassers, ca. 1 bis 1,5 cm auseinander gezogen werden, um die thermische Längenänderungen (Längenausdehnungskoeffizient 0,12 mm/mK) aufnehmen zu können. Bei längeren Rohrlängen (über 2 m) bieten sich der Einsatz von speziellen Dehnungsausgleicher an.
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de Schmied schrieb: Wie waren bei dir die Temperaturen in der Übergangszeit? Mir sind die 20° in der Heizkurve etwas zu niedrig, evtl kann man die Heizkurve etwas flacher bringen mit dem anheben auf 21° und den Endpunkt...
Timoto schrieb: Hallo zusammen, danke nochmal für die rege Teilnahme. Der Sachverständige hat mir eine Mängelliste an die Hand gegeben mit dem ich unseren Handwerker jetzt zum nachbessern auffordern kann. Unter anderem...
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