Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Autoren
OldBo
17.01.2017
Ein Dachboden ohne eine gute Dämmung des Dachbodens und der Treppenluke (Bodentreppe) kann zu einem richtigen Energiefresser werden, denn ohne solch eine Wärmedämmung wird der ungenutzte Dachraum ständig mitgeheizt. Das gilt eingeschränkt auch, wenn das Dach gedämmt ist. Die Dachbodendämmung ist eine der rentabelsten Sanierungsmaßnahmen überhaupt und kann leicht vom Hausbesitzer selbst eingebaut werden.
Topdec Loft - selbsttragende, druckfeste Dämmplatte
 Topdec Loft - selbsttragende, druckfeste Dämmplatte
Quelle: Saint-Gobain ISOVER G+H AG
Arbeitsschritte bei einem begehbaren Boden
 Arbeitsschritte bei einem begehbaren Boden
Quelle: Saint-Gobain ISOVER G+H AG
Topdec DF 1-035 RENODämmfilz aus Glaswolle
 Topdec DF 1-035 RENODämmfilz aus Glaswolle
Quelle: Saint-Gobain ISOVER G+H AG
Arbeitsschritte bei einem nicht begehbaren Boden
 Arbeitsschritte bei einem nicht begehbaren Boden
Quelle: Saint-Gobain ISOVER G+H AG

Ein Dachboden ohne eine gute Dämmung des Dachbodens und der Treppenluke (Bodentreppe) kann zu einem richtigen Energiefresser werden, denn ohne solch eine Wärmedämmung wird der ungenutzte Dachraum ständig mitgeheizt. Das gilt eingeschränkt auch, wenn das Dach gedämmt ist. Die Dachbodendämmung ist eine der rentabelsten Sanierungsmaßnahmen überhaupt und kann leicht vom Hausbesitzer selbst eingebaut werden. Die Bodendämmung der obersten Geschoßdecke lässt sich als Geschoßdecken-, Aufdecken-, Zwischendecken- oder Unterdeckendämmung realisieren. Die Materialien der Bodendämmung sind Glas- oder Steinwolle und Gipsfaser.
Soll die Dachbodendämmung, begehbar sein, erfordert die Verlegung als Aufdeckendämmung druckbelastbarer Materialien. Dazu eignen sich Steinwolle-, Styropor- oder Hartschaum-Platten.

Wird der Dachboden nicht als Wohnraum genutzt, so ist die Dämmung der obersten Geschoßdecke bei der Dachsanierung die kostengünstigste Variante. Mit der Dachbodendämmung, auch nicht belastbar, tragen Hausbesitzer der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) Rechnung, welche eine Wärmedämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches seit 2009 vorsieht. Bei nicht begehbaren aber zugänglichen obersten Geschossdecken beheizter Räume darf der U-Wert nach der Sanierung 0,24 W/(m2·K) nicht überschreiten. Das erreicht man in der Regel mit einer Dämmstoffdicke von 140 mm (WLG 035) oder 160 mm (WLG 040). Die Mindestanforderung bei KfW-Förderung > 180 mm WLG 035, 200 mm WLG 040 (Stand 10/09).

Die Nachrüstpflicht greift nicht, wenn die oberste Geschossdecke oder das darüber liegende Dach den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2: 2013-02 erfüllen, oder wenn das Dach gedämmt ist. Der Mindestwärmeschutz ist in der Regel bei Holzbalkendecken aller Gebäudealtersklassen gegeben und auch Decken in Massivbauweise ab Baualtersklasse 1969 erfüllen diesen Wert. Ausgenommen von der Nachrüstverpflichtung sind auch selbst genutzte Häuser mit max. zwei Wohnungen, wenn der Eigentümer schon vor dem 1. Februar 2002 im Haus gewohnt hat. Hier greift die Dämmpflicht nur bei einem Eigentümerwechsel. Der neue Hauseigentümer hat dann zwei Jahre Zeit, die erforderlichen Dämmmaßnahmen durchzuführen.

Begehbare Decken werden mit Deckendämmplatten aus Mineralwolle oder Hartschaum hergestellt. Der Vorteil bei zweilagiger Verlegung reduziert eventuelle Wärmebrücken erheblich. Auf diese Dämmung wird ein begehbarer Belage eingebracht. Dieser kann aus Holzspanplatten V100 oder Gipsfaserplatten (vorbeugender Brandschutz) bestehen. Die Dämmung der obersten Geschossdecke kann auch zweilagig mit Exporit EPS oder Styrodur® erfolgen.

Nicht begehbare Decken in selten begangenen Dachgeschossen werden einfach mit Deckenfilze dicht auf Stoß ausgerollt. Ein zusätzliches Vlies schützt den Filz vor Beschädigungen. Hier kann aber ein Gehstreifen notwendig werden, der dann so ausgeführt wird, wie es bei begehbaren Decken üblich ist.

Bei beiden Verlegearten ist auf einen ausreichenden Diffusionswiderstand der Deckenkonstruktion zu achten, um Tauwasser- bzw. Schimmelbildung zu vermeiden. Besonders bei Holzbalkendecken ist in der Regel der Einbau einer Dampfbremsfolie notwendig, bei massiven Betondecken ist eine zusätzliche Dampfbremse meistens nicht notwendig.

Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
lowenergy schrieb: Bei ausschließlich Fußbodenheizung benötigst bei entsprechender Bauart der Hydraulik definitiv keinen zusätzlichen Pufferwasserspeicher im Hausheizkreis! Daher nochmal die Frage für wieviele Personen...
schorni1 schrieb: Der Wärmebedarf ist an sich linear zur Außentemperatur. Bei der örtlich festgesetzten niedrigsten Norm-Außentemperatur ist dieser 100% und läuft gegen Null an der Heizgrenze (zwischen 12 und 20 Grad außen)....
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Pumpen, Motoren und Elektronik für
Steuerung und Regelungen
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik