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Maßnahmen zur Einschränkung von Sauerstoffdiffusion - Systemtrennung

Autoren
OldBo
04.03.2010

Radtke 21.07.2009
Eine weitere Maßnahme bei der Sauerstoffdiffusion ist die Systemtrennung direkt im Heizkessel, die nach wie vor mit nur einer Umwälzpumpe auskommt.
Abb. 12.5. Wärmetauscher direkt im Kessel.
 Abb. 12.5. Wärmetauscher direkt im Kessel.
Abb. 12.6. Externer Wärmetauscher<br />mit zusätzlicher Umwälzpumpe.
 Abb. 12.6. Externer Wärmetauscher
mit zusätzlicher Umwälzpumpe.
Abb. 12.7. Wärmetauscher mit eingebauter Umwälzpumpe.
 Abb. 12.7. Wärmetauscher mit eingebauter Umwälzpumpe.
Abb. 12.8. Wärmetauscherstation WILO-Safe.
 Abb. 12.8. Wärmetauscherstation WILO-Safe.
Eine weitere Maßnahme bei der Sauerstoffdiffusion ist die Systemtrennung direkt im Heizkessel, die nach wie vor mit nur einer Umwälzpumpe auskommt (Abb.12.5.).
Die Lösung setzt voraus, dass keine Stahl- oder Eisenteile (Verteiler, Heizkörper) im Sekundärkreis vorhanden sind. Der Wärmetauscher erfordert jedoch stets eine ca. 5-15 K höhere Betriebstemperatur der Wärmeerzeugerseite, eine Maßnahme, die den Wirkungsgrad mehr oder weniger ungünstig beeinflusst. Ist ein eingebauter Wärmeaustauscher nicht vorhanden, so muss er in Verbindung mit einer zweiten Umwälzpumpe separat extern installiert werden (Abb. 12.6.).

Ein solcher externer Wärmetauscher wird aus konstruktiven Gründen stets teurer als ein direkt im Heizkessel eingebauter sein. Hinzu kommt die zweite Umwälzpumpe, die ebenfalls Energie erfordert. Oft wird jedoch diese aufgewendete Energie so bewertet, als sei sie Verlust. Spitzfindig könnte man argumentieren, dass ja auch ein Teil dieser Energie in Heizleistung umgewandelt wird, die dem Wasserkreislauf der Heizungsanlage zugute kommt. Inwieweit der Einsatz externer Wärmetauscher für kleine Objekte – Ein- bis Vierfamilienhäuser – geeignet ist, mag strittig sein, für Großobjekte ergeben sich bei konzeptionell einwandfreier Systemtrennung durchaus Vorteile, auch in preislicher Hinsicht, speziell da, wo große Rohrmengen oder Klimaböden mit großer Oberfläche eingebaut sind. Nachteilig kann sich eine teilweise Einzelraum- oder Gruppenregelung auswirken, weil sich dadurch Veränderungen der Temperaturen und Durchflussmengen ergeben können. Eine kombinierte Form zwischen Wärmetauscher und Umwälzpumpe ist in Abb.12.7. dargestellt.

Diese Ausführung wird gern zur Sanierung sauerstoffdiffusionsgeschädigter Anlagen verwendet, wenn die Zuleitung zwischen der Heizzentrale und dem Heizkreisverteiler aus Stahl besteht. Ein zentraler Wärmetauscher in der Heizzentrale wäre sinnlos. Über die ungeschützten Kunststoffrohre eingedrungener Sauerstoff würde weiterhin die Stahlrohre korrodieren lassen. Einziger Nachteil, es muss für den Betrieb der Pumpe ein Stromanschluß vorhanden sein.
Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
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