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19.10.2018 08:58:47 |
Ich denke die Lösung ist viel einfacher: Es wurden 2 x 2.000 Watt IR Heizung ins WZ gestellt und das restliche Haus/Wohnung nicht beheizt. Ich habe 2 IR in Betrieb mit jeweils 1.200 Watt (Bad / SZ). Den Rest der ELW beheizen wir mit Elektrokonvektoren und einem Pelletkaminofen. Es müssten so 3.500 KW/h Strom für die Elektroheizung und 975 KG Pellets gewesen sein. 70 QM , 3 fach verglaste Fenster, Hanglage. Die ELW befindet sich in einem Haus mit 200 QM Grundfläche. Der Rest des Hauses ist eine Kernsanierung. Keine Heizung im OG, kein Estrich auf dem Boden. @ TE Ich würde dir zu einer Multisplitt mit X Inneneinheiten und einem Pelletofen raten. Ein IR ins Bad (das ist wirklich angenehm). Warmwasser mit aktuellem eDLE. Das ist ein Investment von 6.500 EUR (ohne Schornstein) und sollte das kleine Haus soilde und steuerbar heizen. Mit Dämmung oben und unten plus neue Fenster wird das schon OK. Gesamtinvestition 10.000 EUR ohne Fenster. Gruß! b74880
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19.10.2018 13:55:36 |
...und ich würde mir hier den Pelletofen sparen, für das Geld geht viel Strom in die Split-Klima. Ein klassischer Kaminofen mag noch Redundanz (Stromausfall) bieten, der Pelletofen aber nicht einmal das.
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19.10.2018 15:17:17 |
Zitat von Tom Berger  Zitat von wolleg  [...] Irrelevant, weil dadurch die Wände warm werden und die Raumluft mit aufheizen. Wieso irrelevant? Wenn B.Heine mit 2KW bei Infrarotheizung nur auf 17°C kommt aber es mit einem 1,5KW Heizkörper "gemütlich warm“ wird, dann sollte man schon nach belastbaren Gründen suchen. Wenn z.B. die Wände nicht ausreichend warm werden, weil durch Wärmeleitung zu viel Wärme abfließt, dann kommt man nicht auf eine ausreichende Raumtemperatur
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19.10.2018 15:26:40 |
Das mit einer Splitklimaanlage habe ich mir auch schon überlegt. Wieviel Strom verbraucht eine 3,5 KW anlage denn so bei einem Winter wie wir den haben?
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19.10.2018 15:36:37 |
Zitat von wolleg  Zitat von Tom Berger  [...] Wieso irrelevant? Wenn B.Heine mit 2KW bei Infrarotheizung nur auf 17°C kommt aber es mit einem 1,5KW Heizkörper "gemütlich warm“ wird, dann sollte man schon nach belastbaren Gründen suchen. Wenn z.B. die Wände nicht ausreichend warm werden, weil durch Wärmeleitung zu[...] Irrelevant ist das, weil das kein Grund dafür sein kann. Und übrigens kam er ja sogar mit 4 kW IR nicht auf die 17°. Wenn die Wände so schlecht gedämmt sind, dann geht auch die Wärme vom 1,5 kW Heizkörper verloren. Ursache wird wie schon von b74880 genannt wohl sein, dass er im Falle der Infrarotheizung die restliche Wohnung unbeheizt gelassen hat, im Fall der Heizung mit Heizkörper aber die anderen Räume ebenfalls beheizt hat.
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19.10.2018 21:38:33 |
Wir benutzen so etwas nur als Frostschutz. Für eine volle Umrüstung hat mir der Mut gefehlt. Aber solange keiner nachweist daß diese Studie gekauft ist, sollte man es fairerweise berücksichtigen: http://www.energieforum-hessen.de/infrarotheizung/infrarotheizungen-wissenschaftliche-studie.html Link zur Studie der Uni Kaiserslautern ist da drin. Gruß SolarFuzzy
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Verfasser: Pxxxxxxxxxxxxxxo | Zeit:
19.10.2018 23:36:17 |
Hallo, nichts für ungut aber, ich habe mir die Mühe gemacht in dieser "wissenschaftlichen" Studie querzulesen (bitte berichtigen, wenn ich was falsch verstanden habe) 1. Es wurden ganze zwei, ganz unterschiedliche Wohnungen verglichen (Erdgeschoss mit IR und OG/DG mit HK) - selbst bei angeblich gleichen Wärmebedarf/m² können die Wohnungen nicht miteinander verglichen werden (die DG Wohnung ist zum DG hin offen) ! 2. Wo befindet sich die Heizung (inkl. Verrohrung und WW-Versorgung) und wird das EG wirklich nicht dadurch mitgeheizt? 3. Wie kann eine einzige Familie gleichzeitig und gleichmässig zwei verschiedene Wohnungen bewohnen? 4. Und zum Schluss: Was bedeutet genau "gleiche subjektive Behaglichkeit"? Wenn man sowas als wissenschaftliche Studie verkaufen möchte, dann könnte ich auch eine veröffentlichen: Doppelhaus - fast identische Grösse (ca.3-4m² Abweichung) 1. Ich bewohne (mit Familie) die nach Süden gerichtete Seite - mein Nachbar (mit Familie) die Nord-Seite; 2. Mein Haus hat eine etwas bessere Dämmung (bei mir ist im Dach 0,35 MiWo - er hat 0,45MiWo) - sonst alles gleich; 3. Ich verbrauche fast doppelt so viel Wärme (bei Fernwärme), als er; 4. Sowohl wir, als auch die Nachbar können in unseren Häusern (wie unter Punkt 1.1 der Studie beschrieben) überleben! Und nun, zum Fazit meiner Studie: Sensation - In einem schlechter gedämmten und nach norden gerichteten Haus, wird deutlich weniger Energie verbraucht, als sonst!...vielleich hätte ich noch erwähnen sollen, dass wir es um mehrere °C wärmer mögen und dass ich es sehr ungemütlich bei ihm (und bei den meisten anderen die ich kenne) finde... Gruss PeSo PS: ich bin in einem Haus mit Holzöffen in der Hälfte aller Zimmer aufgewachsen. Mir sind Vor- und Nachteile unterschiedlicher Systeme bewusst...
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20.10.2018 10:10:52 |
Zitat von Pxxxxxxxxxxxxxxo  Und nun, zum Fazit meiner Studie: Sensation - In einem schlechter gedämmten und nach norden gerichteten Haus, wird deutlich weniger Energie verbraucht, als sonst! Mein Gott PeSo, wenn das der K.F. liest ...
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20.10.2018 10:56:14 |
Zitat von HaraldWurtz  Das mit einer Splitklimaanlage habe ich mir auch schon überlegt. Wieviel Strom verbraucht eine 3,5 KW anlage denn so bei einem Winter wie wir den haben? Das kommt auf die individuelle JAZ an, die durch den genormten Wert des SCOP möglichst nahe abgebildet werden soll. Die schlechteren Geräte kommen wohl auf einen SCOP von gut 3, die besten schaffen über 6. Die mittlere Stromlast einer mit Vollast laufenden wird also bei einer 3,5 kW Anlage zwischen 0,6 und 1,2 kW liegen.
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20.10.2018 11:01:57 |
Zitat von SolarFuzzy1  Aber solange keiner nachweist daß diese Studie gekauft ist, sollte man es fairerweise berücksichtigen: http://www.energieforum-hessen.de/infrarotheizung/infrarotheizungen-wissenschaftliche-studie.html Link zur Studie der Uni Kaiserslautern ist da drin. Sorry, aber im Link steht u.a.: " Eine mit 100% regenerativ erzeugtem elektrischem Strom betriebene Infrarotheizung ist eine der nachhaltigsten Heizungen überhaupt." Das ist natürlich absurd, denn erstens haben wir noch lange keinen 100% regenerativ erzeugten Strom, und zweitens ist auch bei 100% regenerativ erzeugten Strom die Wärmepumpe um Größenordnungen nachhaltiger. Der einzige Vorteil der Infrarotheizung, der durch gravierende Nachteile erkauft wird, ist der physiologische Aspekt. Strahlungswärme ist meistens besser.
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20.10.2018 11:10:45 |
Zitat von SolarFuzzy1  Wir benutzen so etwas nur als Frostschutz. Für eine volle Umrüstung hat mir der Mut gefehlt. Aber solange keiner nachweist daß diese Studie gekauft ist, sollte man es fairerweise berücksichtigen: http://www.energieforum-hessen.de/infrarotheizung/infrarotheizungen-wissenschaftliche-studie.html Link zur Studie der Uni Kaiserslautern ist da drin. Irgendwie macht es mich immer wieder traurig und wütend, was alles als "wissenschaftlich" verkauft werden kann. Was mir - neben den von PeSo genannten Punkten - auffällt: "Herzlichen Dank auch an die Fa. Knebel, die ein sehr unbürokratischer Projektpartner war und die Infrarotstrahler sowie die Meßgeräte zur Verfügung stellte." "Mit dem Hersteller des ausgewählten Produkts wurde anschließend Kontakt aufgenommen und eine Forschungskooperation vereinbart." "Die separate Messung der Energiemenge für die Trinkwassererwärmung hätte erheblichen Aufwand bei den Installationen verursacht und wurde deshalb unterlassen." "der Gaspreis wird auch in Zukunft deutlich schneller steigen als der Strompreis." 2009, damnach hätten wir heute Gaspreise von 10-12kWh. Zeigt wieder einmal, dass es unseriös ist auf solche Prognosen irgendwas aufzubauen. Das größte Problem bei der "Studie" bleibt aber, dass absolut nicht vergleichbare Wohnungen genommen wurden. Hätten die dann wenigstens im nächsten Winter die Situation umgedreht und dann nochmal gemessen ... Die sind offenbar auch nicht einmal auf die Idee gekommen, mal zu prüfen, wie mit der Gasheizung die Aufteilung der benötigte Heizenergie oben und unten aussah. Aus dem Diagramm der Behaglichkeit kann man entnehmen (durchaus richtig), dass es möglich ist, die Raumlufttemperatur um bis zu 3° zu reduzieren, wenn die Umfassungsflächen wärmer sind. Aber 3° Temperaturabsenkung entsprechen grob über den Daumen 15% Einsparung. Wie da dann 60% Heizenergieeinsparung herauskommen sollen, bleibt völlig unklar. Als Erklärungsmöglichkeit wird eigentlich nur die Trocknung der Wände durch die Infrarotstrahler genannt. Die Wandfeuchte wurde aber nicht einmal überprüft. Hätte aber auch nicht viel Sinn gemacht, denn die Wände der beiden Wohnungen sind nicht einmal identisch. "Bei dem Meßobjekt handelt es sich um ein Zweifamilienhaus, zwei-einhalb-geschossig, typischer ungedämmter Altbau, Baujahr 1930, Sandstein-Mauerwerk, Anbau 1955 und Aufstockung 1967 mit gleicher Wandstärke und Baustoffen, ungedämmte Kellerdecke und ungedämmte Bodenplatte." Glauben die wirklich, dass eine Aufstockung 1967 zu identischem Wandaufbau wie das EG von 1930 geführt hat? Mein Fazit ist: Da wurde irgendwas gemessen. Eine Vergleich vorher Gasheizung/nachher IR-Heizung wurde nicht vorgenommen. Stattdessen wurde lediglich der Energiebedarf zweier völlig unterschiedlicher Wohnungen verglichen. Was soll man daraus schlussfolgern? Wenn ich jetzt mein Gartenhaus mit IR beheize und das mit dem gasbeheizten Wohnhaus vergleiche, was steht dann wohl besser da? Grüße Martin
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20.10.2018 11:23:05 |
Kennt eigentlich jemand eine seriöse Studie zur Bewertung von Infrarotheizungen? Das Dumme ist ja, dass immer wieder mal Leute so etwas finden, nur die Zusammenfassung lesen und die glauben, ohne sich mit dem Inhalt zu beschäftigen. Ist ja, von einer Uni also muss das stimmen.
Grüße Martin
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20.10.2018 14:44:53 |
Zitat von Martin24  Das Dumme ist ja, dass immer wieder mal Leute so etwas finden, nur die Zusammenfassung lesen und die glauben, ohne sich mit dem Inhalt zu beschäftigen. Ist ja, von einer Uni also muss das stimmen. Da mehr Studien von Unis als von der Industrie kommen, kommen auch mehr sehr dumme Studien von Unis als von der Industrie. Da werden dann auch oft simple Diplomarbeiten als "Studie" verkauft. Die Betrüger beim mit der "Urinformation des Kosmos" aufgeladenen Granderwasser machen bis heute Werbungmit einer längst vom Max-Planck-Institut widerlegten Diplomarbeit. Einzelne Studien haben deshalb besonders bei Ergebnissen, die physikalischen Prinzipien widersprechen, praktisch keine Aussagekraft. Auch in meinem Fall konnten die Magnetschwindler zahlreiche Studien obskurer Universitäten (z.B. aus Mossul/Irak) vorlegen, und nicht zuletzt sogar ein mutmaßlich durch Korruption erworbenes Wirksamkeitszertifikat des TÜV Thüringen.
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21.10.2018 17:25:29 |
Die IR-Geschichte ist momentan eh vom Tisch - maximal im Bad um bei Bedarf etwas zuheizen zu können könnte ich sie mir momentan vorstellen. Zitat von Phil a.H.  ...und ich würde mir hier den Pelletofen sparen, für das Geld geht viel Strom in die Split-Klima. Ein klassischer Kaminofen mag noch Redundanz (Stromausfall) bieten, der Pelletofen aber nicht einmal das. Ja, das ist meiner Meinung nach das schwerwiegenste Argument gegen einen Pelletofen. Ich denke vorerst bleibt der alte - wenn auch nicht unbedingt schöne - Ofen erst mal drin. Momentan tendiere ich tatsächlich zu der Variante mit den 2 Klima Split Geräten, einmal im Wohnzimmer und einmal im Büro mit Ausblasrichtung Schlafzimmer. Der rest sollte über offene Türen auch einigermaßen mit Wärme versorgt werden können. Für den Notfall Im Bad dann noch eine IR-Heizung die bei Bedarf kurzzeitig zugeschaltet werden kann und vom Wohnzimmer Richtung Küche eventuell einen Luftschacht über auch die Küche etwas mit Warmer Luft versorgen kann. Aber ich denk für die genaue Planung werd ich dann mal noch ein eigenes Thema unter passendem Namen eröffnen. Soweit aber schonmal vielen Dank an alle die mir hier mit Tips und Ratschlägen zur Seite standen! Grüße Boris
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23.10.2018 23:53:45 |
Hallo, bislang war ich lediglich ein passiver Betrachter des Forums und an dieser Stelle will ich mich einmal bei den ganzen Verfassern bedanken. Ganz toll, welch Mühe sich mancher hier macht :) . Was mir beim Durchforsten des Forums aufgefallen ist, dass bei diesem sowie bei anderen Beiträgen die Infrarotheizungen eher schlecht wegkommen. Da ich mich selbst mit diesem Thema seit langem beschäftige und eher positive Erfahrung damit gemacht habe, wäre ich über detaillierte negative Erfahrungsberichte dankbar :) . Wichtig wäre unter anderem folgendes zu nennen: 1.) Berechneter Wärmebedarf pro qm durch den Hersteller 2.) Real gemessene Verbräuche 3.) Hersteller, Modell und Leistung der Heizung 4.) Montageort + Entfernung zur gegenüberliegenden Wand 5.) Eingestellte Temperaturprofile (z.B. 8-12Uhr : 20Grad; etc.) 6.) Wandaufbauten (Innendämmung ist für Infrarot ein Problem) mit U-Werten 7.) Temperaturen der anliegenden Zimmern (falls vorhanden), Untergeschoss, Obergeschoss beheizt? 8.) Himmelsrichtung des zu beheizenden Raumes 9.) U-Werte Fenster und Außenwand 10.) Regeltechnik 11.) Gradtagszahl Eines der Hauptprobleme die ich beim Messen festgestellt habe, sind die Temperaturunterschiede der angrenzenden Räume (damit meine ich natürlich nicht die Außenwand ;) ). Aber diesen Fehler konnte ich soweit minimieren, da die angrenzenden Räume lediglich minimal kälter waren, als den zu messenden Raum. Dennoch, eine Einzelbetrachtung ist extrem schwierig und sehe ich auch eher als kritisch. Daher hatte ich für meinen Versuch das schlechteste Zimmer ausgesucht (keine direkte Sonneneinstrahlung; hohe Luftfeuchtigkeit -> schlecht für die Infrarotheizung; fast überall Fliesen -> ebenso nicht so tolle für Infrarotheizungen), um ein Worst-Case Szenario abzubilden. Also nun bin ich sehr über die negativen Berichte gespannt und ich bitte darum, die oben genannten Punkte 1-11 zu berücksichtigen. Ich denke, das könnte uns alle ein Stück vorwärts bringen. PS: Ich vertreibe keine Infrarotheizungen, bekomme keinerlei Zuwendungen oder sonst irgendetwas dergleichen.
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24.10.2018 01:38:29 |
Dann berichte Deine Daten zu den genannten 11 Punkten, vergiss aber nicht zu schreiben welche WE Du neben der IR nützt. Die Form Deiner Anmeldung und ... lässt uns erahnen dass Werbung Dein Ziel ist.
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24.10.2018 05:33:45 |
Ich bin auch ein Freund von Infrarotheizung.
Im Bad habe ich so ein Dreizehnmarkfuffzig Ding mit zwei Vorteilen:
- Es verkürzt die Hausheizsaison. - Ich muß nicht das Bad wegen 4 Kurzbesuchen pro Tag dauerhaft zum wärmsten Raum des Hauses heizen.
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24.10.2018 10:09:59 |
Zitat von pinot  Ich bin auch ein Freund von Infrarotheizung.
Im Bad habe ich so ein Dreizehnmarkfuffzig Ding mit zwei Vorteilen:
- Es verkürzt die Hausheizsaison. - Ich muß nicht das Bad wegen 4 Kurzbesuchen pro Tag dauerhaft zum wärmsten Raum des Hauses heizen. Damit hast Du die Vorteile der Elektrodirektheizung klar benannt: für nur kurzzeitige Einsätze lohnt nichts anderes. Es gibt da keine Unterschiede zwischen einer Infrarotheizung und einem elektrischen Heizlüfter, und das gilt auch für elektrische Kaffeemaschinen, für elektrische Wasserkocher, und für Warmwasserbereitung mit elektrischen Durchlauferhitzern in kleinen Haushalten. Da wird zwar wertvoller elektrischer Strom vergeudet, um relativ wertlose Wärme zu kriegen, aber diese Geräte werden allesamt nicht im Dauerbetrieb, sondern nur selten und für kurze Zeit eingesetzt, so dass die aufwändige Installation effizienterer Geräte weder ökonomisch noch ökologisch zu rechtfertigen wäre. Ich finde deshalb die Infrarotheizung einer z.B. 100W-Spiegelheizung im Bad sehr gut. Und ich finde es OK, wenn die Heizungsanlage nur knapp zur Deckung der Heizlast ausreicht, und wenn dann an den wenigen kältesten Stunden des Jahres ein Heizlüfter oder eine Infrarotheizung zum Einsatz kommt. Zum Zweck der Hauptheizung aber ist, von Passivhäusern vielleicht abgesehen, eine Stromdirektheizung und damit auch eine Infrarotheizung auch noch in den nächsten 20 Jahren Energiewende nicht empfehlenswert, und sollte IMO sogar verboten werden.
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24.10.2018 10:17:31 |
Zitat von SimonsCat  6.) Wandaufbauten (Innendämmung ist für Infrarot ein Problem) Könntest Du bitte erläutern, warum Innendämmung für Infrarotheizung ein Problem darstellt?
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24.10.2018 10:37:24 |
@wildbarren Ich kann gerne über meinen Versuchsaufbau berichten. Aber eigentlich sind doch genau die Leute am Zug die etwas schlecht reden, ohne es jemals ausgiebig getestet zu haben. Ich selbst hatte mit einem sehr günstigen Teil von Amazon begonnen und war überhaupt nicht damit glücklich. Da bei diesem Modell die gewünschte Strahlungswärme recht gering war. Andere schreiben wiederum, dass ihre Infrarotheizung im Wintergarten nicht funktionieren würde und bewerten daher das ganze negativ. Dabei sollte einem bewusst sein, dass zu viel Glas ein Problem für diese Heizvariante darstellt. Ich würde niemanden eine bestimmte Heizvariante empfehlen ohne die genaue Gegebenheiten zu kennen. Mir ist auch bewusst, dass es hier viele Installateure und Heizungsbauer gibt, die keinerlei Interesse an dieser Technologie haben. Da bei den aktuellen Neubauten der Energiebedarf stetig sinkt, spielt die jährliche Heizkostenabrechnung immer weniger eine Rolle. Stattdessen schlagen die Ausgaben in Form von 1) Benötigte Fläche für den Technikraum (bei uns ca. 4000 Euro / qm bei Neubau 150qm); Einmalige Kosten für den Technikraum betragen in diesem Beispiel 20.000 Euro. Auf 50 Jahre verteilt, macht dies 400 Euro pro Jahr. 2) Erstinstallationskoste => Verrohrung etc. 3) Wartung, Reparaturen etc. immer mehr zu Buche. Mir ist es völlig egal mit was die Leute ihr Haus beheizen, die meisten Rechnungen sind weit weg von wirtschaftlich und das ist auch okay so. Aktuell beziehen wir unser Warmwasser über Fernwärme und hier kann ich gerne ein Rechenbeispiel geben: Warmwasserbedarf: ~11.000L / Jahr Fernwärme Energiekosten + Gebühren: ~180Euro Wichtig sei zu erwähnen, dass der Wasseranteil bei der Rechnung noch nicht dabei ist! Ich persönlich würde mich für einen elektrisch geregelten Durchlauferhitzer entscheiden und hier ist auch meine Begründung dazu: 1.) 1L Wasser ein Kelvin zu erwärmen benötigt 0.00116111 kWh 2.) Kaltwasser Winter: 10 Grad Celsius (Bei meiner letzten Messung waren es 20 Grad Celsius. Aber ich nehme den schlechtesten Fall an und habe mich daher für 10 Grad Celsius Ausgangstemperatur entschieden) 3.) Warmwasser: 60 Grad Celsius 4.) Differenz: 50 Kelvin 5.) um 1L Wasser 50 Kelvin zu erwärmen werden 0.0580555 kWh benötigt (50K * 0.00116111 kWh) 6.) Gesamtenergie: 11.000L * 0.0580555 kWh ~ 638 kWh 7.) Hausstrom ~25 Cent: 159,50 Euro Auch hier geht es natürlich um den Gesamtverbrauch und sollte jemand jeden Tag baden wollen, dann würde ich meine Variante auch nicht empfehlen. Wir selbst sind ein Dreipersonenhaushalt. Wie ich aber schon bei meinem ersten Eintrag schrieb, wäre es doch für ALLE eine Bereicherung an den Erfahrungen bezüglich Infrarotheizung teilhaben zu können. Da in diesem Forum diese Technik eher sehr negativ bewertet wird, müßten doch zur Genüge solche Auswertungen vorhanden sein oder etwa nicht? Ich wollte mich zuerst regulär anmelden. Aber die Menge an Information schreckte mich ab. Vielleicht mach ich mir diesbezüglich aber noch einmal ein paar Gedanken. Denn Das Forum ist schon eine tolle Sache :) . Beste Grüße SimonsCat
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24.10.2018 11:07:50 |
Zitat von SimonsCat  Wie ich aber schon bei meinem ersten Eintrag schrieb, wäre es doch für ALLE eine Bereicherung an den Erfahrungen bezüglich Infrarotheizung teilhaben zu können. Da in diesem Forum diese Technik eher sehr negativ bewertet wird, müßten doch zur Genüge solche Auswertungen vorhanden sein oder etwa nicht?
Für sinnvolle Vergleiche braucht man gleiche Rahmenbedingungen. Die können von Laien aber nicht geschaffen werden. Von den Anwendern können nur subjektive Rückmeldungen kommen, und die sind durch subjektive Kriterien wie Behaglichkeit usw., aber auch durch kognitive Dissonanz (die eigene Investition wird immer gutgeredet) grob fehlerhaft. Seriöse wissenschaftliche Vergleiche aber wird es nicht viele geben, denn um den Aufwand für den Vergleich zu rechtfertigen, müsste der Wissenschaftler ja schon wenigstens theoretisch die Möglichkeit offen lassen, dass es überhaupt Unterschiede geben könnte. Die möglichen Unterschiede aber sind marginal (z.B. geringfügig unterschiedliche Oberflächentemperaturen der Wände), oder sind ohnehin schon längst gut bekannt (physiologische Wirkung von Strahlungswärme ist anders als die von Konvektionswärme). Wissenschaftliche Vergleiche sind hier kaum zu rechtfertigen, denn mit weiteren Unterschieden würde man immer ganz grundlegende physikalische Prinzipien in Frage stellen. Eine Kilowattstunde Energie ist immer eine Kilowattstunde Energie, ganz egal, woher die kommt. Wenn ein Infrarotstrahler eine Kilowattstunde Strom zieht, dann wird dieser Strom zu 100% in Wärme umgewandelt. Warum sollte sich jetzt ein Wissenschaftler die Mühe machen, zu untersuchen, ob diese eine Kilowattstunde Wärme aus dem infrarotstrahler was anderes bewirkt als eine Kilowattstunde Wärme aus der Konvektionsheizung? Sorry, aber wir bewegen uns mit solchen Fragestellungen schon im Bereich obskurer Esoterik! Die Bauphysik hat nicht ohne Grund physikalische Größen wie den U-Wert entwickelt, der den Wärmeverlust durch Bauteile beschreibt. Die im U-Wert steckende Wärmeleistung ist dabei völlig unabhängig davon, auf welche Weise die Wärme erzeugt wurde. Warum glaubst Du, dass es dabei Unterschiede geben müsste? Statt der Infrarotstrahlung mit 1 kW elektrischer Leistung kann man sich übrigens auch eine Gefriertruhe mit 1 kW elekrischer Leistungsaufnahme ins Zimmer stellen und deren Tür offen stehen lassen. Die Wärmeabgabe ist bei beiden exakt gleich.
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24.10.2018 11:38:59 |
@Tom Berger: Alle Körper über 0 K emittieren Infrarotstrahlung und auch eine Infrarotheizung so wie jede andere Art zu heizen hat Anteile an Konduktion, Konvektion sowie Strahlung. Ich bin mir nicht sicher ob es aktuell überhaupt irgendwelche Normen zu dem Begriff Infrarotheizung gibt. Also ab welchem Anteil an Strahlung eine Heizung Infrarotheizung genannt werden darf oder eben nicht. Infrarotstrahlungen sind wie bekannt elektromagnetische Wellen und diese bedürfen im Gegensatz zu Konvektion oder Konduktion keinerlei Materie um sich auszubreiten. Daher erwärmt eine Infrarotheizung primär keine Luft (diese wird sekundär erwärmt), sondern das Objekt auf das die Strahlen zu erst auftreffen. Also das zuvor angestrahlte Objekt absorbiert die Strahlungsenergie und gibt diese wieder an den Raum zurück. Die Idee bei der Infrarotheizung ist die der Raumhüllentemperierung. Die zuvor durch die Infrarotheizung angestrahlte Fläche absorbiert die Energie, erwärmt sich und emittiert wiederum Strahlung usw.. Ist die Heizung lange genug im Betrieb, so haben alle Objekte im Raum die gleiche Temperatur (theoretisch ;) ). Daher wird die Speichermasse der Wände benötigt, um die Raumhülle aufrecht zu erhalten. Da der Gedanke bei Dämmung eher so wenig wie möglich Energie zu speichern ist, wird bei einer Innendämmung der Wirkungsgrad drastisch nach unten gehen. Meine Erfahrung mit Infrarotheizung ist, dass es sich hierbei um ein eher träges System handelt und seine Zeit benötigt, bis dieses eine funktionierende Raumhülle erzeugt hat. Ich selbst bin auch Laie in dem Thema und verfüge nicht über einen Messaufbau, an dem ich jegliche Parameter ändern kann wie z.B. anbringen von Innendämmung. Beste Grüße SimonsCat PS: Erfahrungen mit Innendämmung und Infrarotheizungen habe ich aber keine. Sondern meine Gedanken dazu sind theoretischer Natur. Praktische Erfahrungen habe ich lediglich mit "Außenwand: Kalksand- Plansteine- Kasaplan E, 24 cm stark, in Dünnbettmörtel versetzt. Wärmedämmung: Thermohaut als Wärmedämm- Verbundsystem, geklebt bzw. gedübelt, mit geschlossener, fugenloser Oberfläche als Mineralischer Edelputz (Niederenergie Bauweise)" sowie "Innenwand: Kalksand- Plansteine- Kasaplan 11.5 cm". Daher wäre ich in der Tat über andere Erfahrungen sehr dankbar :).
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24.10.2018 12:09:10 |
Zitat von SimonsCat  Also nun bin ich sehr über die negativen Berichte gespannt und ich bitte darum, die oben genannten Punkte 1-11 zu berücksichtigen. Ich denke, das könnte uns alle ein Stück vorwärts bringen. Alle Körper über 0 K emittieren Infrarotstrahlung und auch eine Infrarotheizung so wie jede andere Art zu heizen hat Anteile an Konduktion, Konvektion sowie Strahlung. ...] Du suchst an der falschen Stelle. Es besteht für die Wahrnehmung der Wärme des Menschen (Tier) ein Unterschied, ob es sich um Strahlungswärme oder um eine andere Art der Wärme handelt. In manchen Fällen kann Strahlungswärme vorteilhaft sein, insbesondere dann, wenn nur kurzzeitig die Wärme benötigt wird, der Mensch sich im Strahlungsbereich aufhält und die Strahlung direkt auf die Haut fällt. Dafür gibt es bestimmt weiter führende Lit.
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24.10.2018 12:38:42 |
Zitat von SimonsCat  Die Idee bei der Infrarotheizung ist die der Raumhüllentemperierung. Die zuvor durch die Infrarotheizung angestrahlte Fläche absorbiert die Energie, erwärmt sich und emittiert wiederum Strahlung usw.. Ist die Heizung lange genug im Betrieb, so haben alle Objekte im Raum die gleiche Temperatur (theoretisch ;) ). Daher wird die Speichermasse der Wände benötigt, um die Raumhülle aufrecht zu erhalten. Nöö, um die Raumhülle aufrecht zu erhalten, ist nur die Tragfähigkeit der Raumhülle nötig :-) Die Speicherwirkung ist bei der Infrarotheizung genau so nötig oder unnötig wie bei der Konvektionsheizung. Ob viel oder eher wenig Speichermasse sinnvoll ist, hängt nur von der Nutzung des Raums ab. Zitat von SimonsCat  Meine Erfahrung mit Infrarotheizung ist, dass es sich hierbei um ein eher träges System handelt und seine Zeit benötigt, bis dieses eine funktionierende Raumhülle erzeugt hat. Das so ausgedrückt falsch. Wenn wir von reiner Infrarotstrahlung ausgehen (was ja real nicht der Fall ist), dann geht von einer Heizung mit 1 kW Leistung binnen einer Stunde 1 kWh Wärme in den Raum. Dass diese bei der Infrarotheizung zuerst zum größeren Teil an die Wandoberfläche geht, und nur zum kleineren Teil direkt und indirekt die Luft aufheizt, ist irrelevant. Bei der Konvektionsheizung ist es anders herum: da geht der größere Teil der Wärme zuerst in die Luft, und dann in die Wandoberfläche. Aber so oder anders ist dann - Wärmedurchgang durch die Hülle vernachlässigt - nach einer Stunde 1 kWh Wärme mehr im Raum als vorher. Dass die Luft im einen Fall wärmer ist als die Wandoberfläche, und dass es im anderen Fall umgekehrt ist, spielt praktisch keine Rolle. Zitat von SimonsCat  PS: Erfahrungen mit Innendämmung und Infrarotheizungen habe ich aber keine. Sondern meine Gedanken dazu sind theoretischer Natur. Die zugrundeliegende Theorie ist die Physik. Und schon Deine Fragestellung zeigt, dass Du nicht viel von der Theorie verstehst. Wenn eine kWh Wärme in einen Raum eingebracht wird, dann ist da erst mal eine kWh Wärme mehr drin, und da ist der Theorie zufolge ganz egal, auf welche Weise diese Wärme erzeugt wurde. Die Wärme geht dann je nach U-Wert und Dichtheit durch die Außenhülle wieder verloren, und auch da spielt der Theorie zufolge absolut gar keine Rolle, auf welche Weise die Wärme erzeugt wurde. Allerdings spielt dabei der Theorie zufolge eine geringe Rolle, wenn durch die spezielle Art der Wärmeerzeugung im einen Fall die Innenseite der Außenhülle vielleicht um 2K wärmer ist als bei anderen Methoden. Da geht durch Infrarotheizung also eher mehr Wärme verloren. Aber das kann man wieder einsparen, indem man die subjektiv wärmere Wirkung der Strahlung nutzt und den Raum dann auf z.B. nur 20° anstatt 22° aufheizt. Das sind die einzigen Unterschiede, die der Theorie zufolge zwischen Infrarot- und Konvektionsheizung zu erwarten sind. Ich kenne keinen Physiker, der auch nur ein winziges bißchen daran zweifelt, dass sich diese Vorhersage der Theorie nicht empirisch bestätigen lassen würde. Wissenschaftler - von Psychologen abgesehen - befassen sich nun mal nicht mit Esoterik.
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24.10.2018 13:04:48 |
@wolleg: Vielen Dank für die Rückmeldung. Solange die Raumhülle nicht intakt ist, tritt genau dieses Phänomen auf, dass lediglich die der Infrarotheizung zugewandte Seite erwärmt wird. Treten wir aus diesem Bereich heraus, so spüren wir von der abgestrahlten Wärme nichts mehr. Dies liegt aber daran, dass die Raumhülle noch nicht intakt ist. Ich verweise daher auf das Thema "schwarze Körper" bzw. "graue Körper". Bei meinen eigenen Messungen mittels einem Laser Thermometer konnte ich auch in den nicht von der Infrarotheizung bestrahlten Ecken oder Wandflächen einen deutlichen Temperaturanstieg verzeichnen (im Vergleich zur Konvektionsheizung). @Tom Berger: Ich meine nicht, dass ich jemals geschrieben hätte, dass eine Infrarotheizung nur ein x-tel der Energie benötigt oder ähnliches. Ich habe nur geschrieben, dass ich bislang gute Erfahrungen damit gemacht habe und bei dem stetig sinkenden Wärmebedarf von Neubauten, sind die Kosten (Anschaffung, Installation, Wartung, Haltbarkeit, Reparaturen etc.) bei traditionellen Heizungsanlagen sehr hoch. Aber natürlich sehr schön, wenn einem direkt Dinge unterstellt werden, welche ich nie behauptet habe ;) Beste Grüße SimonsCat
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