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OldBo
21.09.2011
Die direkte Umluftbeimischung ist das einfachste Verfahren zur Energierückgewinnung. Wobei man hier eigentlich nicht über Rückgewinnung, sondern über Wiederverwendung spricht. Der Zuluft wird in der Mischluftkammer über motorbetriebene Luftklappen abhängig vom Wärmebedarf Abluft beigemischt und der Außenluftanteil bis zum Mindestluftwechsel reduziert.
Quelle: Wolf GmbH
Mischluftkammer
 Mischluftkammer
Quelle: Bosy-online
Die direkte Umluftbeimischung ist das einfachste Verfahren zur Energierückgewinnung. Wobei man hier eigentlich nicht über Rückgewinnung, sondern über Wiederverwendung spricht. Der Zuluft wird in der Mischluftkammer über motorbetriebene Luftklappen abhängig vom Wärmebedarf Abluft beigemischt und der Außenluftanteil bis zum Mindestluftwechsel reduziert.

In größeren Objekten bietet der Einsatz einer Mischluftkammer in einer RLT-Anlage den Vorteil, dass ein Umluftbetrieb gefahren werden kann, wenn die Räume nicht genutzt werden oder vor der Nutzung kann schnell aufgeheizt oder gekühlt werden (z. B. Kino, Theater, Bürogebäude).

In der kontrollierten Wohnungslüftung werden selten Mischuftkammern eingebaut, weil diese in diesem einfachen Lüftungskonzept nicht als notwendig angesehen wird. Die Luftvolumenströme sind so gering, dass eine Wiederverwendung der Abluft sich nicht "lohnt". Diese Anlagen fahren im Außen- und Fortluftbetrieb mit einer entsprechenden Wärmerückgewinnung aus der Abluft.

Auch Ventilatorkonvektoren können mit einer Mischlufteinrichtung ausgestattet werden.

In der Mischluftkammer wird durch die Einstellung der Jalousieklappen festgelegt, was aus der Abluft wird. Die Klappen der Mischluftkammer werden über die Regelung je nach der gewünschten Betriebsart (Umluft-, Mischluft- oder Außenluftbetrieb) elektrisch oder pneumatisch verstellt. Die Mischluftkammer arbeitet wie ein 3-Wege-Mischer in einer Wasserheizung. Die Ventilatoren werden nach dem Volumenstrom der Hauptbetriebsart ausgelegt.
Regelung der Beimischung
Regelung der Beimischung
 Regelung der Beimischung
Quelle: Bosy-online
Die Regelung einer Lüftungsanlage erfolgt über Heiz- und Kühlregister und durch die Klappenstellung in der Mischluftkammer. Durch einen Fühler in der Außenluft wird das Regelverhalten besser an die äußeren Gegebenheiten angepasst. Dabei ist die Ansteuerung des Heiz- und Kühlregisters von Arbeit der Mischluftkammer abhängig. Hier unterscheidet man drei verschiedene Verfahren:
Bei dem Sequenzbetrieb werden die Stellsignale zeitlich versetzte gesteuert, um den Wärmebedarf energetisch günstig bereitzustellen. Während des Anfahrens wird zuerst das Lufterhitzer-Mischventil geöffnet und dann öffnen die Luftklappen (Außen- und Fortluft) zeitverzögert und die Ventilatoren werden eingeschaltet. Erst dann beginnt die Regelung der Mischluftkammer und des Kühlregisters. Der Wärmebedarf wird über den Umluftanteil zu geregelt. Dabei wird bei steigendem Wärmebedarf der Außenluftanteil abgesenkt. Eine einstellbare Mindestaußenluftrate verhindert, dass die Lüftungsanlage mit einem 100 %igem Umluftbetrieb arbeitet.

Um die Luftqualität zu gewährleisten kann ein Mischgas-Sensor aus Halbleitermaterial oder ein Kohlendioxid-Sensor eingesetzt werden, die den Außenluftanteil durch das Schließen der Mischluftklappe und dem Öffnen der Außen- und Fortluftklappen erhöhen. Der Mischgas-Sensor reagiert mit unterschiedlicher Empfindlichkeit auf verschiedene Gase (Wasserstoff, CO, Kohlenwasserstoff (CH), Alkohole, Benzole, Wasserdampf) und der Kohlendioxid-Sensor reagiert nur auf den CO2-Gehalt der Luft.
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derjoerg schrieb: Ich danke allen für die vielen Antworten, wesentlich in meinem Fall scheint zu sein, dass ich aus dem System Eigentumsflasche...
Hanna1995 schrieb: Hallo zusammen, vielen Dank für eure tolle Hilfe bisher! Vier Fragen hätte ich dazu: - Bei unserer Rigole handelt es...
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